Merklinde: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hierarchie'''
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=== Allgemeine Information ===
=== Allgemeine Information ===
Die ehemalige [[Landgemeinde]] Merklinde ist seit 1926 ein Stadtteil von [[Castrop-Rauxel]]. Bis 1975 gehörte die Gemeinde zum [[Regierungsbezirk Arnsberg]], ab 1975 zum [[Regierungsbezirk Münster]].
== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
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* 1817/19: Gemeinde in der Bürgermeisterei Castrop, [[Kreis Dortmund|Landkreis Dortmund]]
* 1858: Gemeinde im [[Amt Castrop]] im [[Kreis Dortmund]]
* ab 1926: Stadtteil von [[Castrop-Rauxel]]


== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
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=== Katholische Kirchen ===
=== Katholische Kirchen ===
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
[[Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)]]
[[Datei:St. Lambertus.jpg|thumb|600px|Umfang des kath. Kirchspieles St. Lambertus zu Castrop bis 1892 (sowie 1947). Quelle: Hartung, S. 10]]
== Geschichte ==
== Geschichte ==
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
<!-- === Historische Gesellschaften === -->
<!-- === Historische Gesellschaften === -->
* Bis ins 18. Jahrhundert hatte die Freiheit Castrop (um 1470), zum [[Amt Bochum (historisch)|Amt Bochum]] gehörig, als Sitz eines Gerichtes administrative Funktionen für folgende umliegende Bauernschaften:
** [[Behringhausen]],
** [[Bladenhorst]],
** [[Börnig]],
** [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]],
** [[Frohlinde]],
** [[Habinghorst]],
** [[Holthausen (Herne)|Holthausen]],
** Merklinde,
** [[Obercastrop]],
** [[Pöppinghausen]] (das später zum [[Herrschaft Strünkede|Gericht Strünkede]] kam),
** [[Rauxel]],
** [[Sodingen]].<ref>Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111</ref>
* Das Kirchspiel Castrop umfasste die gleichen Bauernschaften [und zusätzlich [[Horsthausen]]<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 49</ref>] bis auf [[Pöppinghausen]] (Kirchspiel Recklinghausen) und [[Habinghorst]] (Kirchspiel Henrichenburg).<ref>Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111</ref>
* 1817/19: Zur [[Bürgermeisterei Castrop]] gehören die Gemeinden: [[Behringhausen]], [[Bodelschwingh]], [[Börnig]], [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]], [[Brüninghausen (Mengede)|Brüninghausen]], [[Castrop]], [[Deininghausen (Castrop-Rauxel)|Deininghausen]], [[Deusen]], [[Dingen (Castrop-Rauxel)|Dingen]], [[Ellinghausen (Dortmund)]], [[Frohlinde]], [[Giesenberg]], [[Haus Goldschmieding|Goldschmieding]], [[Groppenbruch]], [[Habinghorst]], [[Holthausen (Herne)|Holthausen]], [[Ickern]], [[Mengede]], Merklinde, [[Nette (Dortmund)|Nette]], [[Obercastrop]], [[Oestrich (Dortmund)]], [[Rauxel]],[[Schwieringhausen]], [[Sodingen]], [[Westerfilde]], [[Westhofen (Castrop-Rauxel)|Westhofen]].<ref>Reekers, S. 313</ref>
* 28.11.1843: Die Einführung der Gemeindeordnung vom 31.10.1841 ist in der Gemeinde abgeschlossen.<ref>http://books.google.de/books?id=If5OAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA512-IA2#v=onepage&q&f=false</ref>
* 1846: Merklinde im [[Amt Castrop]] hat 267 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Edelhoff.<ref>Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132</ref>
* 1846: Merklinde im [[Amt Castrop]] hat 203 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Risse genannt Echterhoff.<ref>Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132</ref>
* 1858: Merklinde im [[Amt Castrop]] hat 211 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Türich.<ref>Adreßbuch der Provinz Westfalen 1858, S. 132</ref>
* 1872: Gründung eines Schulverbandes im Ort.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 59</ref>
* 15.05.1889: Grundsteinlegung für den Kirchenumbau der St.-Lambertus-Kirche zu Castrop. Folgende Gemeinden bildeten zu diesem Zeitpunkt den katholischen Pfarrbezirk: Castrop, [[Obercastrop]], [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]], Merklinde, [[Rauxel]], [[Westhofen (Castrop-Rauxel)|Westhofen]], [[Bladenhorst]], [[Börnig]], [[Horsthausen]], [[Giesenberg-Sodingen]], Hiltroper Landwehr, [[Oestrich (Herne)|Oestrich]], [[Börsinghausen]], [[Holthausen (Herne)|Holthausen]], [[Behringhausen|Berninghausen]] und [[Frohlinde]]. Die Gemeinde zählte 9000 Seelen, Kommunikanten 6000, Schulkinder 1875. Die alte Kirche aus dem 12. Jahrhundert reichte für diese große Anzahl an Gläubigen nicht mehr aus.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 63-64</ref>
* 1902: Die traditionelle funktionale Einheit des Amtes Castrop wird zerschlagen und es entstehen drei neue Teile:
** die amtsfreie Stadt Castrop, gebildet aus der bisherigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Titularstadt Titularstadt] Castrop und den [[Landgemeinde|Landgemeinden]] [[Obercastrop]] und [[Behringhausen]] mit 14.447 Einwohnern,
** die westlichen Gemeinden [[Börnig]], [[Sodingen]] [sowie Giesenberg] und [[Holthausen (Herne)|Holthausen]] bilden das neue [[Amt Sodingen]] mit 9.616 Einwohnern, welches sich dann in der Folgezeit auf die schnell wachsende Stadt [[Herne]] umorientierte,
** die übrigen Gemeinden [[Habinghorst]], [[Rauxel]], [[Frohlinde]], Merklinde und [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]] bilden das [[Amt Rauxel]] mit 11.311 Einwohnern.<ref>Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 114-115</ref> <ref>Castrop-Rauxel. Entwicklung einer westfälischen Industriestadt.Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, 1967, S. 32</ref>
* 01.11.1904: Dechant Keweloh weiht die neue kath. Filialkirche von St. Lambertus in Merklinde ein. Der Neubau der Kirche stieß anfänglich auf Schwierigkeiten. Es sollte gleichzeitig in dem benachbarten [[Bövinghausen (Dortmund)|Bövinghausen (Amt Lütgendortmund)]] auch eine Kirche errichtet werden. Die Fürsorge des Dechanten Keweloh galt selbstverständlich seinen in den Gemeinden Merklinde und [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen [bei Castrop]]] eingesessenen Pfarrkindern.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 1905-1907: Heinrich Albus ist Pfarrvikar an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 1907-1929: Josef Kleeschulte ist Pfarrer an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 01.01.1908: Das [[Amt Rauxel]] umfasst die Landgemeinden [[Bövinghausen (Castrop)|'Bövinghausen bei Castrop']], [[Frohlinde]], [[Habinghorst]], Merklinde und [[Rauxel]].<ref>http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm</ref>
* 01.04.1922: Die kath. Marienkirche wird selbständige Pfarrei.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 31.03.1926: Das [[Amt Rauxel]] umfasst die Landgemeinden [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen (Rauxel)]], [[Frohlinde]], [[Habinghorst]], Merklinde und [[Rauxel]].<ref>http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm</ref>
* 01.04.1926: Eingliederung der Landgemeinden [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen (Rauxel)]] [nur der kleinere Ostteil]<ref>Koch, H. Die historische Entwicklung der Stadt Castrop-Rauxel unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. In: Beier, E. (Hg.) Die historische Entwicklung des Ruhrgebietes und seiner Städte Sprockhövel, Hattingen, Witten, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel, Recklinghausen unter unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum, 1988, S.130</ref>, [[Frohlinde]], [[Habinghorst]], Merklinde und [[Rauxel]] in die neue Stadtgemeinde [[Castrop-Rauxel]]; Auflösung des [[Amt Rauxel|Amtes Rauxel]].<ref>http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm</ref> Der Westteil von Bövinghausen und das Castroper Mittelfeld von [[Obercastrop]] fallen an Gerthe (jetzt Bochum). Der Westzipfel von [[Pöppinghausen]] kommt zu [[Herne]].<ref>Castrop-Rauxel. Entwicklung einer Stadt im westfälischen Industriegebiet. Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, S. 29</ref>
* 1929-1939: Heinrich Drüing ist Pfarrer an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* Juli 1939: August Schnettler wird Pfarrer an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 1947: Die kath. Marienkirche hat 1500 Seelen.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>


== Genealogische und historische Quellen ==
== Genealogische und historische Quellen ==
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==== Kirchenbücher ====
==== Kirchenbücher ====
==== Adressbücher ====
==== Adressbücher ====
*[[:Kategorie:Ortsindex der Online-Adressbücher|Ortsindex der Online-Adressbücher]]
*Einträge aus {{Adressbuch-Ortslink|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}} in der [[Adressbuchdatenbank]].
*Einträge aus {{Adressbuch-Ortslink|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}} in der [[Adressbuchdatenbank]].
<!-- ==== Friedhöfe und Denkmale ==== -->
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<!-- *{{Neumanns 1894|}} -->
<!-- *{{Neumanns 1894|}} -->
<!-- *{{Ritters 1895|1|}}-->
<!-- *{{Ritters 1895|1|}}-->
=== Periodika ===
* Neueste Nachrichten : amtliches Organ für das Amt Rauxel, umfassend: Rauxel, Habinghorst, Graf Schwerin, Merklind, Bövinghausen, Frohlinde, 1904 - 1917, [http://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/titleinfo/8167802 Digitalisat]


== Archive und Bibliotheken ==
== Archive und Bibliotheken ==
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=== Genealogische Webseiten ===
=== Genealogische Webseiten ===
<!-- === Weitere Webseiten === -->
<!-- === Weitere Webseiten === -->
[http://de.wikipedia.org/wiki/Merklinde Merklinde (Wikipedia)]
==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfund]]e''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
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==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis==
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<!-- ==Fußnoten== -->
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[[Kategorie:Ort im Musterkreis]]
[[Kategorie:Ort im Musterregierungsbezirk]]
[[Kategorie:Ort in Musterland]]
 
 
 
 
 
==Allgemeine Informationen==
Die ehemalige [[Landgemeinde]] Merklinde ist seit 1926 ein Stadtteil von [[Castrop-Rauxel]].
== Kath. Kirchspiel ==
[[Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)]]
 
[[Datei:St. Lambertus.jpg|thumb|600px|Umfang des kath. Kirchspieles St. Lambertus zu Castrop bis 1892 (sowie 1947). Quelle: Hartung, S. 10]]
 
==Geschichte==
* Bis ins 18. Jahrhundert hatte die Freiheit Castrop (um 1470), zum [[Amt Bochum (historisch)|Amt Bochum]] gehörig, als Sitz eines Gerichtes administrative Funktionen für folgende umliegende Bauernschaften:
** [[Behringhausen]],
** [[Bladenhorst]],
** [[Börnig]],
** [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]],
** [[Frohlinde]],
** [[Habinghorst]],
** [[Holthausen (Herne)|Holthausen]],
** Merklinde,
** [[Obercastrop]],
** [[Pöppinghausen]] (das später zum [[Herrschaft Strünkede|Gericht Strünkede]] kam),
** [[Rauxel]],
** [[Sodingen]].<ref>Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111</ref>
* Das Kirchspiel Castrop umfasste die gleichen Bauernschaften [und zusätzlich [[Horsthausen]]<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 49</ref>] bis auf [[Pöppinghausen]] (Kirchspiel Recklinghausen) und [[Habinghorst]] (Kirchspiel Henrichenburg).<ref>Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111</ref>
* 28.11.1843: Die Einführung der Gemeindeordnung vom 31.10.1841 ist in der Gemeinde abgeschlossen.<ref>http://books.google.de/books?id=If5OAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA512-IA2#v=onepage&q&f=false</ref>
* 1846: Merklinde im [[Amt Castrop]] hat 267 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Edelhoff.<ref>Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132</ref>
* 1846: Merklinde im [[Amt Castrop]] hat 203 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Risse genannt Echterhoff.<ref>Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132</ref>
* 1872: Gründung eines Schulverbandes im Ort.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 59</ref>
* 15.05.1889: Grundsteinlegung für den Kirchenumbau der St.-Lambertus-Kirche zu Castrop. Folgende Gemeinden bildeten zu diesem Zeitpunkt den katholischen Pfarrbezirk: Castrop, [[Obercastrop]], [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]], Merklinde, [[Rauxel]], [[Westhofen (Castrop-Rauxel)|Westhofen]], [[Bladenhorst]], [[Börnig]], [[Horsthausen]], [[Giesenberg-Sodingen]], Hiltroper Landwehr, [[Oestrich (Herne)|Oestrich]], [[Börsinghausen]], [[Holthausen (Herne)|Holthausen]], [[Behringhausen|Berninghausen]] und [[Frohlinde]]. Die Gemeinde zählte 9000 Seelen, Kommunikanten 6000, Schulkinder 1875. Die alte Kirche aus dem 12. Jahrhundert reichte für diese große Anzahl an Gläubigen nicht mehr aus.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 63-64</ref>
* 1902: Die traditionelle funktionale Einheit des Amtes Castrop wird zerschlagen und es entstehen drei neue Teile:
** die amtsfreie Stadt Castrop, gebildet aus der bisherigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Titularstadt Titularstadt] Castrop und den [[Landgemeinde|Landgemeinden]] [[Obercastrop]] und [[Behringhausen]] mit 14.447 Einwohnern,
** die westlichen Gemeinden [[Börnig]], [[Sodingen]] [sowie Giesenberg] und [[Holthausen (Herne)|Holthausen]] bilden das neue [[Amt Sodingen]] mit 9.616 Einwohnern, welches sich dann in der Folgezeit auf die schnell wachsende Stadt [[Herne]] umorientierte,
** die übrigen Gemeinden [[Habinghorst]], [[Rauxel]], [[Frohlinde]], Merklinde und [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen]] bilden das [[Amt Rauxel]] mit 11.311 Einwohnern.<ref>Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 114-115</ref> <ref>Castrop-Rauxel. Entwicklung einer westfälischen Industriestadt.Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, 1967, S. 32</ref>
* 01.11.1904: Dechant Keweloh weiht die neue kath. Filialkirche von St. Lambertus in Merklinde ein. Der Neubau der Kirche stieß anfänglich auf Schwierigkeiten. Es sollte gleichzeitig in dem benachbarten [[Bövinghausen (Dortmund)|Bövinghausen (Amt Lütgendortmund)]] auch eine Kirche errichtet werden. Die Fürsorge des Dechanten Keweloh galt selbstverständlich seinen in den Gemeinden Merklinde und [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen [bei Castrop]]] eingesessenen Pfarrkindern.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 1905-1907: Heinrich Albus ist Pfarrvikar an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 1907-1929: Josef Kleeschulte ist Pfarrer an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 01.01.1908: Das [[Amt Rauxel]] umfasst die Landgemeinden [[Bövinghausen (Castrop)|'Bövinghausen bei Castrop']], [[Frohlinde]], [[Habinghorst]], Merklinde und [[Rauxel]].<ref>http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm</ref>
* 01.04.1922: Die kath. Marienkirche wird selbständige Pfarrei.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 31.03.1926: Das [[Amt Rauxel]] umfasst die Landgemeinden [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen (Rauxel)]], [[Frohlinde]], [[Habinghorst]], Merklinde und [[Rauxel]].<ref>http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm</ref>
* 01.04.1926: Eingliederung der Landgemeinden [[Bövinghausen (Castrop)|Bövinghausen (Rauxel)]] [nur der kleinere Ostteil]<ref>Koch, H. Die historische Entwicklung der Stadt Castrop-Rauxel unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. In: Beier, E. (Hg.) Die historische Entwicklung des Ruhrgebietes und seiner Städte Sprockhövel, Hattingen, Witten, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel, Recklinghausen unter unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum, 1988, S.130</ref>, [[Frohlinde]], [[Habinghorst]], Merklinde und [[Rauxel]] in die neue Stadtgemeinde [[Castrop-Rauxel]]; Auflösung des [[Amt Rauxel|Amtes Rauxel]].<ref>http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm</ref> Der Westteil von Bövinghausen und das Castroper Mittelfeld von [[Obercastrop]] fallen an Gerthe (jetzt Bochum). Der Westzipfel von [[Pöppinghausen]] kommt zu [[Herne]].<ref>Castrop-Rauxel. Entwicklung einer Stadt im westfälischen Industriegebiet. Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, S. 29</ref>
* 1929-1939: Heinrich Drüing ist Pfarrer an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* Juli 1939: August Schnettler wird Pfarrer an der kath. Marienkirche.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
* 1947: Die kath. Marienkirche hat 1500 Seelen.<ref>Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68</ref>
 
==Weblinks==
[http://de.wikipedia.org/wiki/Merklinde Merklinde (Wikipedia)]
 
==Daten aus dem Genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>MERNDEJO31PM</gov>
<gov>MERNDEJO31PM</gov>
==Fußnoten==
<references/>
[[Kategorie:Castrop-Rauxel]]
[[Kategorie:Castrop-Rauxel]]
[[Kategorie:Amt Castrop]]
[[Kategorie:Amt Castrop]]
[[Kategorie:Amt Rauxel]]
[[Kategorie:Amt Rauxel]]
[[Kategorie:Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)]]
[[Kategorie:Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)]]
[[Kategorie:Kreis Dortmund]]
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Arnsberg]]


==Daten aus dem Genealogischen Ortsverzeichnis==
==Fußnoten==
<gov></gov>
<references/>
[[Kategorie:Castrop-Rauxel]]
[[Kategorie:Castrop-Rauxel]]
[[Kategorie:Amt Castrop]]
[[Kategorie:Amt Castrop]]
[[Kategorie:Amt Rauxel]]
[[Kategorie:Amt Rauxel]]
[[Kategorie:Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)]]
[[Kategorie:Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)]]

Aktuelle Version vom 23. Juni 2024, 11:41 Uhr


Hierarchie Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Castrop-Rauxel > Merklinde


Einleitung

Allgemeine Information

Die ehemalige Landgemeinde Merklinde ist seit 1926 ein Stadtteil von Castrop-Rauxel. Bis 1975 gehörte die Gemeinde zum Regierungsbezirk Arnsberg, ab 1975 zum Regierungsbezirk Münster.

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)

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Umfang des kath. Kirchspieles St. Lambertus zu Castrop bis 1892 (sowie 1947). Quelle: Hartung, S. 10

Geschichte

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Periodika

  • Neueste Nachrichten : amtliches Organ für das Amt Rauxel, umfassend: Rauxel, Habinghorst, Graf Schwerin, Merklind, Bövinghausen, Frohlinde, 1904 - 1917, Digitalisat

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort:


Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Merklinde (Wikipedia)

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen (z.B. über die Vorlage:Hinweis zu Zufallsfund).



Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MERNDEJO31PM
Name
  • Merklinde
Typ
  • Gemeinde (1917 - 1926)
  • Stadtteil (1926 -)
Postleitzahl
  • W4620 (- 1993-06-30)
Karte
   

TK25: 4409

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Rauxel (1902 - 1926) ( Amt)

Castrop (1817 - 1902) ( MairieBürgermeistereiAmt)

Castrop-Rauxel (1926 -) ( StadtKreisfreie StadtStadt)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Merklinde (St. Marien)
         Kirche
object_1268713
Merklinde
         Bauerschaft
MERND1JO31PM (1816 -)

Fußnoten

  1. Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111
  2. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 49
  3. Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111
  4. Reekers, S. 313
  5. http://books.google.de/books?id=If5OAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA512-IA2#v=onepage&q&f=false
  6. Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132
  7. Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132
  8. Adreßbuch der Provinz Westfalen 1858, S. 132
  9. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 59
  10. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 63-64
  11. Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 114-115
  12. Castrop-Rauxel. Entwicklung einer westfälischen Industriestadt.Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, 1967, S. 32
  13. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
  14. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
  15. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
  16. http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm
  17. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
  18. http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm
  19. Koch, H. Die historische Entwicklung der Stadt Castrop-Rauxel unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. In: Beier, E. (Hg.) Die historische Entwicklung des Ruhrgebietes und seiner Städte Sprockhövel, Hattingen, Witten, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel, Recklinghausen unter unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum, 1988, S.130
  20. http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm
  21. Castrop-Rauxel. Entwicklung einer Stadt im westfälischen Industriegebiet. Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, S. 29
  22. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
  23. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
  24. Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68