Reichsabtei Kornelimünster: Unterschied zwischen den Versionen

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==Herrschaft Nieder-Kastenholz==
==Herrschaft Nieder-Kastenholz==


Die Herrschaft Nieder-Kastenholz lag nicht unmittelbar bei der Reischabtei. Zu ihr gehörten [[Niederkastenholz]] auch Teile von [[Oberkastenholz]].
Die Herrschaft Nieder-Kastenholz lag nicht unmittelbar bei der Reichsabtei. Zu ihr gehörten [[Niederkastenholz]] auch Teile von [[Oberkastenholz]].


=Kirchliche Zugehörigkeiten=
=Kirchliche Zugehörigkeiten=

Version vom 20. August 2005, 17:15 Uhr

Die Abteikirche der Reichsabtei Kornelimünster mit Corneliuskapelle. Die Kirche und das Abteigebäude wurden 1310 durch Brand völlig zerstört und neu aufgebaut. Die Corneliuskapelle wurde 1706 errichtet.

Einleitung

Das Wohn- und Verwaltungsgebäude der Reichsabtei Kornelimünster (heute Bundesarchiv), 1721 bis 1726 erbaut

Die Reichsabtei Kornelimünster wurde im Jahr 817 n. Chr. von Ludwig dem Frommen gegründet und mit reichen Schenkungen und Privilegien ausgestattet.
Der erste Abt war der aus westgotischem Adel stammende Benedikt von Aniane († 821). Von hier aus führte er eine umfassende Klosterreform für Europa durch.

Die Gründung der Abtei kann auch als Gründungszeitpunkt des Ortes Kornelimünster angesehen werden.

Der Abt von Kornelimünster war Grund- und Landesherr eines geistlichen Miniaturstaates, der sich zwar durch Reichsunmittelbarkeit auszeichnete, dessen Vogtei aber im Laufe der Zeit dauerhaft in die Hände der Herzöge von Jülich verpfändet wurde.

Das Gebiet der Reichsabtei heißt noch heute im Volksmund das Münsterländchen.

Gerichts- und Steuerbezirke

Das Territorium der Reichsabtei Kornelimünster

Gericht Kornelimünster

Zum eigentlichen Gericht Kornelimünster gehörten:

Steuerbezirke im Gericht Kornelimünster

Im Gericht Kornelimünster bestanden fünf Steuerbezirke oder Hunschaften:

  1. "Flecker" (=Kornelimünster)
  2. Brand
  3. Breinig
  4. Büsbach
  5. Walheim

Gericht Eilendorf

Eilendorf verfügte über ein eigenes Schöffen- und Sendgericht. Dazu gehörte das Dorf Eilendorf selbst, Haarhof und Nirm.

Gericht (Herrschaft) Gressenich

Gressenich verfügte über die gleiche Sonderstellung wie Eilendorf. Es bildete das Gericht oder Herrschaft Gressenich zusammen mit einem Teil von Krewinkel, Mausbach und Werth.

Herrschaft Nieder-Kastenholz

Die Herrschaft Nieder-Kastenholz lag nicht unmittelbar bei der Reichsabtei. Zu ihr gehörten Niederkastenholz auch Teile von Oberkastenholz.

Kirchliche Zugehörigkeiten

Katholische Kirchen

Im sie umgebenden Herrschaftsbereich der Reichsabtei Kornelimünster bestanden bis zum Ende des Ancien Regime die Pfarren:

In der Herrschaft Nieder-Kastenholz waren folgende Pfarrkirchen zuständig:

Archive

Vorlage:Landesarchiv NRW, HSA Ddorf

Vorlage:Stadtarchiv Aachen

Vorlage:Findbuch Kornelimünster


Quellen

Literatur