Geschichte der Gemeinde Wegberg/129: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Chronogramm ergibt anf allen Glocken das Jahr 1909.
 
Das Gesamtgewicht der Glocken beträgt 3700 k^. Mit dem gnheisernen Glockenstnhl kosten  die Glocken 11000 Mk.
Bis  Weihnachten  190?  wurde  der  Gottesdienst  von Wcgberg ans versehen, dann  aber als  erster Geistlicher der Nektor Leonhard Claßeu, bisher iu  Kreuzau iustalliert.  Am 1, April  1909  erfolgte  die  Erhebung  Klinknms  znm  selb ständigen Nektoratsbezirk.
Dilrch Urkunde vom 22. Dezember 1911 wurde ein au die Pfarre Arsbeck angrenzender Teil der Kapellengemeinde von dieser losgelöst nnd der Pfarre Arsbeck mit Wirkung vom 1. Januar 1912 überwiesen. Gleichzeitig schweben die Ver Handlungen wegen Erhebnng Klinknms znr selbständige!: Pfarre, die wohl im Laufe des Jahres 1912 zum Ziel führe» werden,
 
14. Weiler Petersholz.
 
Petersholz liegt westlich von Klinknm an dein Gemeinde-weg Kliukum—Wildenrath, Es zählte 1910 — 54 männliche, 42 weibliche, zusammen 9<i Einwohner iu 19 Haushaltnugeu und 19 bewohnten, 2 unbewohnten Wohnhäusern.
 
Der Grt ist erst im letzten Jahrhundert angebaut worden. ?u früherer Zeit war Petersholz ciu Erbwald (Gemeinschafts-wald.) Der Herr von Tnschenbroich war Erbvogt dieses Vnsches und des Fwhnhofs zu Klem-Gladbach. Zur Ver» waltuug des Busches waren 2 Förster bestellt, von deuen einer vom Domkapitel, der andere vom Herrn von Tuschen-broich bestellt wurde. Der Herr von Tüschenbroich hatte als Erbuogt jährlich Anrecht anf 16 halbe Morgen Holz und Heide Gerechtigkeit, Gebot nnd Verbot, sowie die grobe uud kleine Jagd. ^Verzeichnis der znm Hanse Tüschenbroich geº hörenden Nechte von 1717.)
 
Gegen  1824  schwebten  Verhandlungen  zur Anfteiluug des Erbwaldes zu Petersholz,  groß  900 Morge», beftaudeu mit einigem Virkenschlagholz nnd einigen Fichten, an welchem 200  Erbberechtigte  beteiligt  waren.    Die  Königliche  Forst Administration inachte ihrerseits auch Ansprüche geltend,  mit

Version vom 28. Februar 2008, 16:46 Uhr

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Geschichte der Gemeinde Wegberg
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Das Chronogramm ergibt anf allen Glocken das Jahr 1909.

Das Gesamtgewicht der Glocken beträgt 3700 k^. Mit dem gnheisernen Glockenstnhl kosten die Glocken 11000 Mk. Bis Weihnachten 190? wurde der Gottesdienst von Wcgberg ans versehen, dann aber als erster Geistlicher der Nektor Leonhard Claßeu, bisher iu Kreuzau iustalliert. Am 1, April 1909 erfolgte die Erhebung Klinknms znm selb ständigen Nektoratsbezirk. Dilrch Urkunde vom 22. Dezember 1911 wurde ein au die Pfarre Arsbeck angrenzender Teil der Kapellengemeinde von dieser losgelöst nnd der Pfarre Arsbeck mit Wirkung vom 1. Januar 1912 überwiesen. Gleichzeitig schweben die Ver Handlungen wegen Erhebnng Klinknms znr selbständige!: Pfarre, die wohl im Laufe des Jahres 1912 zum Ziel führe» werden,

14. Weiler Petersholz.

Petersholz liegt westlich von Klinknm an dein Gemeinde-weg Kliukum—Wildenrath, Es zählte 1910 — 54 männliche, 42 weibliche, zusammen 9<i Einwohner iu 19 Haushaltnugeu und 19 bewohnten, 2 unbewohnten Wohnhäusern.

Der Grt ist erst im letzten Jahrhundert angebaut worden. ?u früherer Zeit war Petersholz ciu Erbwald (Gemeinschafts-wald.) Der Herr von Tnschenbroich war Erbvogt dieses Vnsches und des Fwhnhofs zu Klem-Gladbach. Zur Ver» waltuug des Busches waren 2 Förster bestellt, von deuen einer vom Domkapitel, der andere vom Herrn von Tuschen-broich bestellt wurde. Der Herr von Tüschenbroich hatte als Erbuogt jährlich Anrecht anf 16 halbe Morgen Holz und Heide Gerechtigkeit, Gebot nnd Verbot, sowie die grobe uud kleine Jagd. ^Verzeichnis der znm Hanse Tüschenbroich geº hörenden Nechte von 1717.)

Gegen 1824 schwebten Verhandlungen zur Anfteiluug des Erbwaldes zu Petersholz, groß 900 Morge», beftaudeu mit einigem Virkenschlagholz nnd einigen Fichten, an welchem 200 Erbberechtigte beteiligt waren. Die Königliche Forst Administration inachte ihrerseits auch Ansprüche geltend, mit