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Version vom 15. März 2008, 16:41 Uhr

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Geschichte der Gemeinde Wegberg
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Vor der französischen Okkupation wurde die Gemeinde-Verwaltung durch die Bürgermeister, die Scheffen (Schepenen) und die Geschworenen (Geschworens) geführt. Scheffen und Geschworene bildeten nicht nur den Rat der Bürgermeister, sondern besorgten in Gemeinschaft mit den Bürgermeistern die Amtsgeschäfte. Jedem Geschworenen als Vorsteher war ein bestimmter Teil der Gemeinde überwiesen. Die Gemeinde war in „Gehuchten“ eingeteilt, von denen Wegberg, Klinkum, Rickelrath und Uevekoven des geldrischen Anteils in der Urkunde Nr.11 über Errichtung von Schulen erwähnt sind.

Die Scheffen waren außerdem Gehilfen und Beisitzer beim Gericht (s.Gerichtswesen). Die Bürgermeister wurden jährlich von den Einwohnern gewählt.Sie empfingen die Einkünfte der Gemeinde und verwendeten sie zur Bestreitung der Gemeindebedürfnisse.

Die französische Republik ließ nach der Okkupation zunächst in der Verwaltung der Gemeinde alles beim Alten. Die Verwaltung wurde dann jedoch in Wegberg-Geldern seit 1796, in Wegberg-Jülich seit 1798 durch Munizipal-Agenten geführt. Durch das Gesetz vom 28.Pluviose Jahres 8 (17.Februar 1800) erhielten diese den Titel eines Maire.

6.Bürgermeister


Es fungierten in Wegbert-Geldern:

1796 Nic.Gotzens als Munizipalagent

1797 Bart.Clever als Munizipalagent

1798 Laur.Dillen als Munizipalagent

1799 Leonh.Kohlen als Munizipalagent

1800 Gerard van Mulbracht als Maire

1801 - 1805 L.Dillen zunächst als Maire-Adjunkt, dann als Maire

1805 - 1.12.1812 Carl Leopold Byll, gräflich von Neßelrode'scher Rentmeister als Maire

1.12.1812 - 1820 Gottfried Dillen als Maire bezw. Bürgermeister;

Es fungierten in Wegberg-Jülich

1798 - 1800 Laur.Clever als Munizipalagent