Geschichte der Pfarreien des Dekanates Grevenbroich/100: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(automatisch angelegt)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
{{DekanatGrevenbroich1883|099|113|101|unvollständig}}
{{DekanatGrevenbroich1883|099|113|101|unvollständig}}
<center>Frimmersdorf</center>
1785 {{Sperrschrift|Joseph Hüls.}}
1792-1802 {{Sperrschrift|Henricus Correns,}} aus Höningen, ehemals Lector der Theologie im Kloster.
1802-1805 beschließt {{Sperrschrift|Wilhelm Türk}} aus Pirrings die Reihe der Pfarrer aus den Klostergeistlichen von Knechtstden<ref>Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, VII 52 ff.</ref>.
Es folgten {{Sperrschrift|Jacob Krautwig, Wilhelm Cremer, W. Heinrich Vest}} und {{Sperrschrift|Nicolaus Franken,}} Letzterer von 1823-1825.
{{Sperrschrift|Tillmann Klein,}} aus Müngersdorf, vordem Pfarrer in Brauweiler, starb 1829, 60 Jahre alt.
{{Sperrschrift|Franz Clasen,}} aus Güdderath, Pfarre Odenkirchen.
{{Sperrschrift|Werner Zenses,}} von Hergarten nach Frimmersdorf als Pfarrer versetzt, verunglückte dort durch den Sturz des Pferdes am 9. Novemberg 1840, erst 47 Jahre alt.
{{Sperrschrift|Johann Heinrich Keicks,}} aus Neuß, Priester 1833, wurde im Jahre 1858 nach Berrendorf im Dekanate Kerpen befördert.
{{Sperrschrift|Lambert Tholen,}} aus Gangelt, geboren 1816, Priester 1843, Vicar in Allrath von 1848-1859, seitdem Pfarrer in Frimmersdorf.
Eine ständige Vicariestelle war in Frimmersdorf nicht gestiftet. Diejenigen, welche in der Reihe der Pfarrer als Capläne (<tt>sacellani</tt>) vorkommen, dienten zur Aushülfe oder fungirten auch provisorisch bei einer Vacatur. Ein achtzehn Morgen großer Busch, dessen Ertrag für solche Fälle dem Vicar gehörte, bis heit noch Vicariebusch genannt, fiel mit andern Stiftungs-Ländereien der Säcularisation anheim.
=====<center>Küsterstelle</center>=====
Früher war, wie fast überall, Küster- und Lehrerstelle verbunden. In Folge der Trennung wurde die Wohnung getheilt. Zur gänzlichen Auseinandersetzung fand die Gemeinde die Kirchenverwaltung mit einer Summe Geldes ab und überließ ihr einen größeren Garten.
Als Küster kommen vor: Franck, Offermann 1456. Andreas Fischer 1704. Adam Fischer, welcher 1748 starb. Ewald Bockum 1768.
Die frühere Einklassige Schule ist zu einer dreiklassigen erweitert.
----
<references/>

Version vom 24. März 2008, 12:37 Uhr

GenWiki - Digitale Bibliothek
Geschichte der Pfarreien des Dekanates Grevenbroich
Inhalt

Erzdioecese Koeln 1883.djvu # 113

<<<Vorherige Seite
[099]
Nächste Seite>>>
[101]
Erzdioecese Koeln 1883.djvu # 113
Hilfe zur Nutzung von DjVu-Dateien
Texterfassung: unvollständig
Dieser Text ist noch nicht vollständig erfasst. Hilf mit, ihn aus der angegebenen Quelle zu vervollständigen!


Frimmersdorf

1785 Joseph Hüls.

1792-1802 Henricus Correns, aus Höningen, ehemals Lector der Theologie im Kloster.

1802-1805 beschließt Wilhelm Türk aus Pirrings die Reihe der Pfarrer aus den Klostergeistlichen von Knechtstden[1].

Es folgten Jacob Krautwig, Wilhelm Cremer, W. Heinrich Vest und Nicolaus Franken, Letzterer von 1823-1825.

Tillmann Klein, aus Müngersdorf, vordem Pfarrer in Brauweiler, starb 1829, 60 Jahre alt.

Franz Clasen, aus Güdderath, Pfarre Odenkirchen.

Werner Zenses, von Hergarten nach Frimmersdorf als Pfarrer versetzt, verunglückte dort durch den Sturz des Pferdes am 9. Novemberg 1840, erst 47 Jahre alt.

Johann Heinrich Keicks, aus Neuß, Priester 1833, wurde im Jahre 1858 nach Berrendorf im Dekanate Kerpen befördert.

Lambert Tholen, aus Gangelt, geboren 1816, Priester 1843, Vicar in Allrath von 1848-1859, seitdem Pfarrer in Frimmersdorf.

Eine ständige Vicariestelle war in Frimmersdorf nicht gestiftet. Diejenigen, welche in der Reihe der Pfarrer als Capläne (sacellani) vorkommen, dienten zur Aushülfe oder fungirten auch provisorisch bei einer Vacatur. Ein achtzehn Morgen großer Busch, dessen Ertrag für solche Fälle dem Vicar gehörte, bis heit noch Vicariebusch genannt, fiel mit andern Stiftungs-Ländereien der Säcularisation anheim.


Küsterstelle

Früher war, wie fast überall, Küster- und Lehrerstelle verbunden. In Folge der Trennung wurde die Wohnung getheilt. Zur gänzlichen Auseinandersetzung fand die Gemeinde die Kirchenverwaltung mit einer Summe Geldes ab und überließ ihr einen größeren Garten.

Als Küster kommen vor: Franck, Offermann 1456. Andreas Fischer 1704. Adam Fischer, welcher 1748 starb. Ewald Bockum 1768.

Die frühere Einklassige Schule ist zu einer dreiklassigen erweitert.




  1. Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, VII 52 ff.