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Sein Sohn Johann Wilhelm hat vielleicht ein günstigeres Urtheil | |||
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der Vater im J. 1668 sein Recht an Müllenarck dem Johann | |||
Wilhelm Frh. von Metternich zu Müllenarck für 10000 Rthlr | |||
verkauft, und sich dabei verpflichtet hat, den Prozess auf seine | |||
Kosten durchzuführen, und dass Herr von Metternich schliesslich | |||
auch in den Besitz des Mirbacher Hauses gekommen ist. | |||
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ist Barsch (II, 2. p. 44) der Meinung, Heinrich von Metternich | |||
habe dasselbe durch seine Gattin, eine von Blens genannt Berg, | |||
erhalten. Zuvörderst müssen wir uns unter dem obigen Johann | |||
von Eynenberg, nicht den zu Eynenberg, auch nicht den zu | |||
Landscron, sondern den zu Louvenberg (bei Kaarst) vorstellen. | |||
Durch seine Tochter Cunigunt von Eynenberg (*) ist dann sein | |||
Antheil an Müllenarck an den Landdrosten Daem Rummel von | |||
Hetzingen gekommen. Den grossem Theil der Hetzinger Güter | |||
besass in der Folge Eva von Hetzingen, die gegen 1518 Wil- | |||
helm von Berge genannt von Blens geheirathet hat. Ihre drei | |||
Töchter und Schwiegersöhne werden in einer Urkunde v. J. | |||
1550 (wo sie mit Carsilius Hurth von Schoeneck in zweiter | |||
Ehe stand) also genannt: | |||
1. Agnes von Blens verh. mit Johann Kolff Herrn zu Vettel- | |||
hoven. | |||
2. Barbara von Blens verh. mit Johann von Reuschenberg | |||
(zu Lupenau). | |||
3. Maria von Blens verh. mitRembolt Scharpman von Lechenich. | |||
Eine vierte Tochter hat sie gewiss nicht gehabt; aber es | |||
wäre möglich, dass Maria von Blens mit Heinrich von Metter- | |||
nich zur zweiten Ehe geschritten. | |||
(*) Diese Cunigunt ist also ganz verschieden von jener, die | |||
mit Daem von dem Bongart verheirathet war. Von obigem Johann | |||
stammt ohne Zweifel auch Hermann von Eynenberg Bastard genannt | |||
von Louvenberg wohnhaft zu Caster. | |||
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Version vom 4. November 2008, 11:48 Uhr
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65 Sein Sohn Johann Wilhelm hat vielleicht ein günstigeres Urtheil erlangt. Mir ist von der Sache nur noch so viel bekannt, dass der Vater im J. 1668 sein Recht an Müllenarck dem Johann Wilhelm Frh. von Metternich zu Müllenarck für 10000 Rthlr verkauft, und sich dabei verpflichtet hat, den Prozess auf seine Kosten durchzuführen, und dass Herr von Metternich schliesslich auch in den Besitz des Mirbacher Hauses gekommen ist. Was nun das Metternicher Haus zu Müllenarck betrifft, so ist Barsch (II, 2. p. 44) der Meinung, Heinrich von Metternich habe dasselbe durch seine Gattin, eine von Blens genannt Berg, erhalten. Zuvörderst müssen wir uns unter dem obigen Johann von Eynenberg, nicht den zu Eynenberg, auch nicht den zu Landscron, sondern den zu Louvenberg (bei Kaarst) vorstellen. Durch seine Tochter Cunigunt von Eynenberg (*) ist dann sein Antheil an Müllenarck an den Landdrosten Daem Rummel von Hetzingen gekommen. Den grossem Theil der Hetzinger Güter besass in der Folge Eva von Hetzingen, die gegen 1518 Wil- helm von Berge genannt von Blens geheirathet hat. Ihre drei Töchter und Schwiegersöhne werden in einer Urkunde v. J. 1550 (wo sie mit Carsilius Hurth von Schoeneck in zweiter Ehe stand) also genannt: 1. Agnes von Blens verh. mit Johann Kolff Herrn zu Vettel- hoven. 2. Barbara von Blens verh. mit Johann von Reuschenberg (zu Lupenau). 3. Maria von Blens verh. mitRembolt Scharpman von Lechenich. Eine vierte Tochter hat sie gewiss nicht gehabt; aber es wäre möglich, dass Maria von Blens mit Heinrich von Metter- nich zur zweiten Ehe geschritten. (*) Diese Cunigunt ist also ganz verschieden von jener, die mit Daem von dem Bongart verheirathet war. Von obigem Johann stammt ohne Zweifel auch Hermann von Eynenberg Bastard genannt von Louvenberg wohnhaft zu Caster. 5