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1. Wolfgang Philipp Franz Frh. von Velbrück Herr zu Gra- | |||
ven, Richrath, Auwei und Lanckquit, Teutsch Ordens Ritter | |||
und Commendeur zu Muffendorf und Waldbreitbach, Pfaltz- | |||
Neuburgischer Geheimrath, Oberstallmeister und Amtmann | |||
zu Windeck. Vor Eintritt in den Teutschen Orden, im J. | |||
1679 übertrug er sein Recht der Erstgeburt auf den Sohn | |||
seines Bruders Rutger Wilhelm selig, und schenkte demselben | |||
1696 überdies noch den von ihm erworbenen Rittersitz | |||
Vorst. ImJ. 1695 reiste er als Gesandter des Churfürsten | |||
Johann Wilhelm nach England. | |||
2. Rutger Wilhelm Frh. von Velbrück Pfaltz-Neuburgischer | |||
Rittmeister, heirathete 1672 Maria Francisca Freyin von | |||
Hatzfeld (Tochter des Wilhelm Heinrich und der Maria | |||
Freyin von Velbrück zu Garrath). Aus dieser Ehe stammt | |||
Maximilian Heinrich (0). | |||
3. Adrian Christian und Sigismund Frhh. von Velbrück sind | |||
frühzeitig gestorben. | |||
4. Maria Theresia Freyin von Velbrück wurde die Gattin | |||
des Ernst August Herzogen zu Schleswig-Holstein-Sonder- | |||
burg. Dieselbe verfügt in ihrem 1712 errichteten Testament, | |||
dass nach ihres Eheherrn Absterben ihre Erbgüter ihrem | |||
Vetter Baron von Velbrücken anheim fallen sollen, jedoch | |||
mit dem Beding, dass er ihren zwei Schwestern einer | |||
jeden hundert Ducaten davon gebe. Der Vetter ist wohl | |||
kein anderer, als der 1711 bereits in den Grafenstand | |||
erhobene Maximilian Heinrich von Velbrück. | |||
5. Maria Elisabeth Louise Freyin von Velbrück Abtissm zu | |||
Neuss, ist 1722 gestorben. | |||
6. Maria Elisabeth Margaretha Freyin von Velbrück, die im | |||
J. 1686 noch minderjährig Canonissa zu Neuss war, hei- | |||
rathete im J. 1699 Adam Frh. von und zu Diemantstein | |||
Chur-Pfältzischen Geheimrath, Obrist-Wachtmeister, des | |||
Herzogthums Neuburg Landhofmeister, auch Ritter und | |||
Gross-Commendeur des Ordens S. Huberti. Derselbe ist | |||
ein Sohn des Johann Stephan und der Magdalena Freyin | |||
von Ratschein. Im J. 1709 wurde er in den Grafenstand | |||
erhoben. Seine Ehe blieb kinderlos. In seinem 1730 | |||
errichteten Testament vermacht er sein Haus in Düsseldorf | |||
und alle darin befindliche Mobilien, Baarschaften und | |||
Version vom 4. November 2008, 11:58 Uhr
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79 1. Wolfgang Philipp Franz Frh. von Velbrück Herr zu Gra- ven, Richrath, Auwei und Lanckquit, Teutsch Ordens Ritter und Commendeur zu Muffendorf und Waldbreitbach, Pfaltz- Neuburgischer Geheimrath, Oberstallmeister und Amtmann zu Windeck. Vor Eintritt in den Teutschen Orden, im J. 1679 übertrug er sein Recht der Erstgeburt auf den Sohn seines Bruders Rutger Wilhelm selig, und schenkte demselben 1696 überdies noch den von ihm erworbenen Rittersitz Vorst. ImJ. 1695 reiste er als Gesandter des Churfürsten Johann Wilhelm nach England. 2. Rutger Wilhelm Frh. von Velbrück Pfaltz-Neuburgischer Rittmeister, heirathete 1672 Maria Francisca Freyin von Hatzfeld (Tochter des Wilhelm Heinrich und der Maria Freyin von Velbrück zu Garrath). Aus dieser Ehe stammt Maximilian Heinrich (0). 3. Adrian Christian und Sigismund Frhh. von Velbrück sind frühzeitig gestorben. 4. Maria Theresia Freyin von Velbrück wurde die Gattin des Ernst August Herzogen zu Schleswig-Holstein-Sonder- burg. Dieselbe verfügt in ihrem 1712 errichteten Testament, dass nach ihres Eheherrn Absterben ihre Erbgüter ihrem Vetter Baron von Velbrücken anheim fallen sollen, jedoch mit dem Beding, dass er ihren zwei Schwestern einer jeden hundert Ducaten davon gebe. Der Vetter ist wohl kein anderer, als der 1711 bereits in den Grafenstand erhobene Maximilian Heinrich von Velbrück. 5. Maria Elisabeth Louise Freyin von Velbrück Abtissm zu Neuss, ist 1722 gestorben. 6. Maria Elisabeth Margaretha Freyin von Velbrück, die im J. 1686 noch minderjährig Canonissa zu Neuss war, hei- rathete im J. 1699 Adam Frh. von und zu Diemantstein Chur-Pfältzischen Geheimrath, Obrist-Wachtmeister, des Herzogthums Neuburg Landhofmeister, auch Ritter und Gross-Commendeur des Ordens S. Huberti. Derselbe ist ein Sohn des Johann Stephan und der Magdalena Freyin von Ratschein. Im J. 1709 wurde er in den Grafenstand erhoben. Seine Ehe blieb kinderlos. In seinem 1730 errichteten Testament vermacht er sein Haus in Düsseldorf und alle darin befindliche Mobilien, Baarschaften und