Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 5 (Strange)/067: Unterschied zwischen den Versionen
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Troistorp zu Heltorp und der Anna von Winckelhausen. | Troistorp zu Heltorp und der Anna von Winckelhausen. Gemäss Fahne hatten diese Ehegatten einen Sohn Johann der zu Rom gestorben, und eine Tochter Anna von Hanxler, die wie bereits bemerkt, nach einander Johann von Mirbach zu Tegelen, und Johann von Randerath geheirathet hat. | ||
zu Rom gestorben, und eine Tochter Anna von Hanxler, die | {{NE}}Durch einen Erbvertrag kam das Haus Ruhrkempen im J.1686 an Adolph Winand Frh. von Hochkirchen, wurde aber in der Folge wieder Eigenthum der Herren von Mirbach. | ||
wie bereits bemerkt, nach einander Johann | |||
Tegelen, und Johann von Randerath geheirathet hat. | |||
Durch einen Erbvertrag kam das Haus Ruhrkempen im J. | |||
1686 an Adolph Winand Frh. von Hochkirchen, wurde aber | ==Die Herren Schilling zu Gustorf.== | ||
in der Folge wieder Eigenthum der Herren von Mirbach. | |||
Die Herren Schilling zu Gustorf. | |||
Die Herren Schilling kommen hin und wieder im Jülicher | {{NE}}Die Herren Schilling kommen hin und wieder im Jülicher Lande vor; wie sie zu Gustorf sesshaft geworden, liegt im Dunkeln. Von dem Knapen „Schillinch van Goystorp", dessen in einer Urkunde ,v. J. 1376 bei Lacomblet Erwähnung geschieht, stammt vielleicht | ||
Lande vor; wie sie zu Gustorf sesshaft geworden, liegt im | |||
Dunkeln. Von dem Knapen „Schillinch van Goystorp", dessen | |||
in einer Urkunde ,v. J. 1376 bei Lacomblet Erwähnung | ===A.=== | ||
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Werner Schilling, der vom Erzbischof von Cöln mit einem | {{NE}}Werner Schilling, der vom Erzbischof von Cöln mit einem Hof zu Belmer<ref>Belmer, in alter Zeit Boelmeringen und Belmeringen genannt,ist das heutige Belmen bei Garzweiler gelegen.</ref>belehnt worden ist und einen gleichnamigen Sohn hinterlassen hat: | ||
Hof zu Belmer | |||
Sohn hinterlassen hat: | |||
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Werner Schilling, welcher im J. 1448 vom Erzbischof | |||
Diederich in gleicher Weise wie sein Vater Werner selig mit | |||
jenem Hof belehnt worden. Derselbe heirathete im J. 1439 | {{NE}}Werner Schilling, welcher im J. 1448 vom Erzbischof Diederich in gleicher Weise wie sein Vater Werner selig mit jenem Hof belehnt worden. Derselbe heirathete im J. 1439 Eva von der Anxtel, der er seinen Hof zu Goistorp, seine Renten und Gülden zu Nuwenroede, Kraewynkel und Waelgenberg und alle solche Güter, so ihm von Styngen seiner Mutter anerfallen mögen, zubringt. Zeugen auf Werners Seiten sind:Heinrich von Goistorp, Johann von Patteren, Johann vom Sande,und Werner von Goistorp. Auf Seiten der Braut: Wilhelm von der Anxstel ihr Vater, Joeris und Wilhelm ihre Brüder,Kyrstgen ihr Oem, Werner von Hochsteden genannt Rischmühlen,und Johann von Levendael genannt Schelart von Patteren. — | ||
Eva von der Anxtel, der er seinen Hof zu Goistorp, seine | Ueber die aus dieser Ehe etwa entsprossenen Kinder finden sich in den mir vorliegenden Briefschaften keine Nachrichten. | ||
Renten und Gülden zu Nuwenroede, Kraewynkel | |||
anerfallen mögen, zubringt. Zeugen auf Werners Seiten sind: | ---- | ||
Heinrich von Goistorp, Johann von Patteren, Johann vom Sande, | |||
und Werner von Goistorp. Auf Seiten der Braut: Wilhelm | <references/> | ||
von der Anxstel ihr Vater, Joeris und Wilhelm ihre Brüder, | |||
Kyrstgen ihr Oem, Werner von Hochsteden genannt Rischmühlen, | |||
und Johann von Levendael genannt Schelart von Patteren. — | |||
Ueber die aus dieser Ehe etwa entsprossenen Kinder finden | |||
sich in den mir vorliegenden Briefschaften keine Nachrichten. | |||
Version vom 30. Januar 2009, 11:31 Uhr
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Troistorp zu Heltorp und der Anna von Winckelhausen. Gemäss Fahne hatten diese Ehegatten einen Sohn Johann der zu Rom gestorben, und eine Tochter Anna von Hanxler, die wie bereits bemerkt, nach einander Johann von Mirbach zu Tegelen, und Johann von Randerath geheirathet hat.
Durch einen Erbvertrag kam das Haus Ruhrkempen im J.1686 an Adolph Winand Frh. von Hochkirchen, wurde aber in der Folge wieder Eigenthum der Herren von Mirbach.
Die Herren Schilling zu Gustorf.
Die Herren Schilling kommen hin und wieder im Jülicher Lande vor; wie sie zu Gustorf sesshaft geworden, liegt im Dunkeln. Von dem Knapen „Schillinch van Goystorp", dessen in einer Urkunde ,v. J. 1376 bei Lacomblet Erwähnung geschieht, stammt vielleicht
A.
Werner Schilling, der vom Erzbischof von Cöln mit einem Hof zu Belmer[1]belehnt worden ist und einen gleichnamigen Sohn hinterlassen hat:
B.
Werner Schilling, welcher im J. 1448 vom Erzbischof Diederich in gleicher Weise wie sein Vater Werner selig mit jenem Hof belehnt worden. Derselbe heirathete im J. 1439 Eva von der Anxtel, der er seinen Hof zu Goistorp, seine Renten und Gülden zu Nuwenroede, Kraewynkel und Waelgenberg und alle solche Güter, so ihm von Styngen seiner Mutter anerfallen mögen, zubringt. Zeugen auf Werners Seiten sind:Heinrich von Goistorp, Johann von Patteren, Johann vom Sande,und Werner von Goistorp. Auf Seiten der Braut: Wilhelm von der Anxstel ihr Vater, Joeris und Wilhelm ihre Brüder,Kyrstgen ihr Oem, Werner von Hochsteden genannt Rischmühlen,und Johann von Levendael genannt Schelart von Patteren. — Ueber die aus dieser Ehe etwa entsprossenen Kinder finden sich in den mir vorliegenden Briefschaften keine Nachrichten.
- ↑ Belmer, in alter Zeit Boelmeringen und Belmeringen genannt,ist das heutige Belmen bei Garzweiler gelegen.