Ablenken: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18. August 2009, 11:24 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Ablenken
Einleitung
Ablenken, Kreis Tilsit, Ostpreußen.
Name
Der Name ist eine Wegbeschreibung: ein Ort, der nur auf Umwegen erreichbar ist.
- preußisch-litauisch "aplenkimas" = das Umgehen, Beiseitelassen, Übergehen
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Ablenken gehörte 1912 zum Kirchspiel Laugszargen, vor 1899 aber zum Kirchspiel Willkischken.
Bewohner
Folgende Familien bzw. Personen lebten in Ablenken oder stehen mit diesem Ort in Verbindung:
- Aßmutat, Urte, * in Gut Ablenken
- Bajorinas, Vincas
- Bernoth, Fritz
- Boll, Ewald, * in Lompönen, X in Westen
- Donalitius, Dorothea, † in Gut Ablenken, 80J
- Dressler, Johann Friedrich
- Dreßler, (m)
- Dreßler, Gottlieb
- Gennuttis, Johann
- Heimbs, Georg, † in Hela, in russ.Gefangenschaft
- Heimbs, Julius Albert, † 36J
- Hoyer, (m)
- Jahske, Henriette, * in Aplenken
- Kiauka, Robert
- Kiedatis, (m), * in Gut Ablenken
- Kiedatis, Jurgis
- Kundrus, Anna Luisa, * in Aplenken
- Kühn, Amalia, * in Aplenken
- Kühn, Wilhelmina, * in Aplenken
- Poczka, Kristups, * in Ablenken, ~ in Willkischken (Kirche)
- Schegschdas, Nikodemus, kath.
- Schneidereit, Johann
- Schwichtenberg, Fritz
- Skarachatow, Vasilius
- Strasel, Georg
- Strasel, Marta Anna
Geschichte
1785 cölmisch Gut und Grenzort mit Polen, mit einer Wassermühle über die Jura, fünf Feuerstellen, landrätlicher und Justizkreis Insterburg, Amtsbezirk Schreitlauken, Pfarrei Willkischken.
Den Krug in Ablenken besitzt 1747 Georg Wiprecht; es wird ihm bei der Verleihung zur Bedingung gemacht, sich überall so aufzuführen, wie es einem rechtschaffenen Wirt und Krüger zukommt !
Dem Taurogger Verwalter Jakob Schwab werden beim Dorf Gillanden und Greißohnen acht Huben Übermaß und eine Kruggerechtigkeit für in Summa 900 Mark preußisch im Jahre 1611 verliehen. 1614 erhält Schwabs Witwe noch eine mit Weiden verwachsene Hufe zu vollen Rechten frei von Scharwerk und allem Beschwer. Diese Hufe ist zwischen Kurmeiten und Krakischken gelegen. 1753 ist der Mühlenmeister Johann Martin Rost Meistbietender für die zwei Wassermühlen in Ablenken und Schreitlauken für 1350 Taler Kaufgeld; die Pacht wird nach jedesmaligem Anschlag entrichtet. Für Instandsetzung der Gebäude wird ihm frei Bauholz bewilligt. 1768 sind die Mühlen im Besitz des Christoph Friedrich Dreßler, der noch eine Ölmühle anlegt.
Quelle: KOPP, Jenny: Geschichte des Landkreises Tilsit, Tilsit 1918, S.95.
Bibliographie
Memeler Dampfboot
- 1978 Nr.12 S.179-180: Bauernhöfe des Memellandes: Heimbs, Gut Ablenken
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | ABLKENKO15BE | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| Einwohner | |||||
| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 0898 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Gillanden, Gilandžiai (1939-10-01 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68 Ablenken, Uplankis (- 1939-04-30) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68 Laugszargen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.298/299 Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei) Quelle S.298/299 Lauksargių seniūnija, Lauksargiai (1995 -) ( Gemeindebezirk) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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