Ablenken: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 4: Zeile 4:
{{Familienforschung Memelland}}
{{Familienforschung Memelland}}
[[Bild: Taufschüssel Ablenken.jpg|thumb|350 px|Taufschüssel aus Messing]]
[[Bild: Taufschüssel Ablenken.jpg|thumb|350 px|Taufschüssel aus Messing]]
 
[[Bild: Weg nach Ablenken.jpg|thumb|400 px|Der Weg nach Ablenken]]
'''Hierarchie'''
'''Hierarchie'''



Version vom 18. August 2009, 11:24 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Taufschüssel aus Messing
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Der Weg nach Ablenken

Hierarchie

Regional > Litauen > Ablenken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Ablenken


Einleitung

Ablenken, Kreis Tilsit, Ostpreußen.

Name

Der Name ist eine Wegbeschreibung: ein Ort, der nur auf Umwegen erreichbar ist.

  • preußisch-litauisch "aplenkimas" = das Umgehen, Beiseitelassen, Übergehen



Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Ablenken gehörte 1912 zum Kirchspiel Laugszargen, vor 1899 aber zum Kirchspiel Willkischken.


Bewohner

Folgende Familien bzw. Personen lebten in Ablenken oder stehen mit diesem Ort in Verbindung:



Geschichte

1785 cölmisch Gut und Grenzort mit Polen, mit einer Wassermühle über die Jura, fünf Feuerstellen, landrätlicher und Justizkreis Insterburg, Amtsbezirk Schreitlauken, Pfarrei Willkischken.

Den Krug in Ablenken besitzt 1747 Georg Wiprecht; es wird ihm bei der Verleihung zur Bedingung gemacht, sich überall so aufzuführen, wie es einem rechtschaffenen Wirt und Krüger zukommt !

Dem Taurogger Verwalter Jakob Schwab werden beim Dorf Gillanden und Greißohnen acht Huben Übermaß und eine Kruggerechtigkeit für in Summa 900 Mark preußisch im Jahre 1611 verliehen. 1614 erhält Schwabs Witwe noch eine mit Weiden verwachsene Hufe zu vollen Rechten frei von Scharwerk und allem Beschwer. Diese Hufe ist zwischen Kurmeiten und Krakischken gelegen. 1753 ist der Mühlenmeister Johann Martin Rost Meistbietender für die zwei Wassermühlen in Ablenken und Schreitlauken für 1350 Taler Kaufgeld; die Pacht wird nach jedesmaligem Anschlag entrichtet. Für Instandsetzung der Gebäude wird ihm frei Bauholz bewilligt. 1768 sind die Mühlen im Besitz des Christoph Friedrich Dreßler, der noch eine Ölmühle anlegt.

Quelle: KOPP, Jenny: Geschichte des Landkreises Tilsit, Tilsit 1918, S.95.


Bibliographie

Memeler Dampfboot

  • 1978 Nr.12 S.179-180: Bauernhöfe des Memellandes: Heimbs, Gut Ablenken


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung ABLKENKO15BE
Name
  • Ablenken Quelle (${p.language})
  • Uplankis (1923) Quelle Seite 1091 (${p.language})
  • Oplankys (2001) Quelle (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1945) Quelle
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
Karte
   

TK25: 0898

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Gillanden, Gilandžiai (1939-10-01 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Ablenken, Uplankis (- 1939-04-30) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68

Laugszargen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.298/299

Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei) Quelle S.298/299

Lauksargių seniūnija, Lauksargiai (1995 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum