IR 115: Unterschied zwischen den Versionen

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Schulterklappen: seit 1871 bekröntes Monogram mit dem Buchstaben "L". Ab 1909 bekröntes Monogram mit den Buchstaben "EL".
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Uniformierung: Blauer Waffenrock nach preußischer Probe mit roter Abzeichenfarbe. Weiße Gardelitzen auf dem Kragen (ein Paar) und auf den Ärmelpatten (3 Stück), für die Offiziere in Silber. Als Besonderheit durften die Offiziere die Unterste Ärmellitzen ungeknöpft tragen. Auf den Schulterstücken bis 1897 ein gekröntes "L", danach ein ebensolches "EL". Die 1. Kompanie führten die Bezeichnung "(Großherzogs" Leibkompanie bzw. Leibeskadron und hatten statt der Kompanienummer ein "L" auf den Schulterknöpfen. Ebenfalls im Jahre 1897 wurde ein neues Modell der Pickelhaube eingeführt. Diese hatte alle Beschläge in Weißmetall, auf der Vorderseite den von Zweigen umgebenen bewehrten und gekrönten hessischen Löwen, im Hintergrund eine Banderole mit den Jahreszahlen "1621" und "1897", dazu obenauf der Gardestern, dieser bei den Offizieren in Email und erhaben ausgeführt. Das hessische Koppelschloss mit 5-bügeliger Krone in Weißmetall. Die Offiziersschärpe in Silber mit 3 roten Durchzügen, Feldbinde in gleicher Farbgebung, Schloss mit gekröntem "EL", Achselstücke der Offiziere Silber mit roter Durchwirkung.1913 wurde bei Manövern und Übungen erstmals die feldgraue Uniform getragen. Die Leibkompanie errang 1908 und 1909 den Kaiserpreis für beste Schießleistungen innerhalb der Infanterie des 18. AK und durfte ein entsprechendes Abzeichen auf dem Rock tragen.
 
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Version vom 24. August 2009, 02:05 Uhr

Numerisches Verzeichnis der Einheiten

Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr.115

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Fahne Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr.115, Füsilier- und IV.Bataillon
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Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr.115, I. und II.Bataillon

Hier kurze Erläuterung des Regimentsnamens einfügen Kontingentverband des GHzgtms Hessen und bei Rhein

Stiftungstag

  • 1.3.1621
  • (11.3.1621)

Garnison und Unterstellung 1914

  • Garnison: Darmstadt

Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:


Formationsgeschichte

Das Regiment wurde im Jahre 1621 errichtet und war damit das älteste Regiment der Alten deutschen Armee. Die Bezeichnung "Leibgarde" Regiment erhielt es im Jahre 1806, als die bisherige Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zum Großherzogtum Hessen wurde. Das Großherzoglich Hessische Militär wurde 1872 in die Armee des neugegründeten deutschen Kaiserreichs aufgenommen und gehörte im Jahre 1914 zum XVIII. Armeekorps/ Frankfurt am Main, innerhalb dessen es die 25. (Großherzoglich Hessische) Division bildete. Das Leibgarde-Regiment führte dann die endgültige Bezeichnung "Großherzoglich Hessisches Infanterie- (Leibgarde-) Regiments Nr. 115" und gehörte innerhalb der Division zur 49. Infanterie-Brigade (1. Großherzoglich Hessische). Garnison war immer Darmstadt. Traditionell waren die regierenden Landgrafen und Großherzöge Inhaber des Regiments, so auch der letzte Großherzog Ernst Ludwig (1868-1937, 1892 Regierungsantritt).

Standorte

1914
  • 9.Komp: vorläufig Barackenlager bei Darmstadt
  • 10.Komp: vorläufig Barackenlager bei Darmstadt
  • MG Komp: vorläufig Barackenlager bei Darmstadt
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Bataillon  Ort und ggf Kaserne
Bataillon  Ort und ggf Kaserne
Bataillon  Ort und ggf Kaserne
Datum einfügen von oder von - bis
Bataillon  Ort und ggf Kaserne
Bataillon  Ort und ggf Kaserne
Bataillon  Ort und ggf Kaserne

Kantone

Datum einfügen von oder von - bis
Kreis oder Ort
Kreis oder Ort
Datum einfügen von oder von - bis
Kreis oder Ort
Kreis oder Ort

Uniformen

Schulterklappen: seit 1871 bekröntes Monogram mit dem Buchstaben "L". Ab 1909 bekröntes Monogram mit den Buchstaben "EL".


Uniformierung: Blauer Waffenrock nach preußischer Probe mit roter Abzeichenfarbe. Weiße Gardelitzen auf dem Kragen (ein Paar) und auf den Ärmelpatten (3 Stück), für die Offiziere in Silber. Als Besonderheit durften die Offiziere die Unterste Ärmellitzen ungeknöpft tragen. Auf den Schulterstücken bis 1897 ein gekröntes "L", danach ein ebensolches "EL". Die 1. Kompanie führten die Bezeichnung "(Großherzogs" Leibkompanie bzw. Leibeskadron und hatten statt der Kompanienummer ein "L" auf den Schulterknöpfen. Ebenfalls im Jahre 1897 wurde ein neues Modell der Pickelhaube eingeführt. Diese hatte alle Beschläge in Weißmetall, auf der Vorderseite den von Zweigen umgebenen bewehrten und gekrönten hessischen Löwen, im Hintergrund eine Banderole mit den Jahreszahlen "1621" und "1897", dazu obenauf der Gardestern, dieser bei den Offizieren in Email und erhaben ausgeführt. Das hessische Koppelschloss mit 5-bügeliger Krone in Weißmetall. Die Offiziersschärpe in Silber mit 3 roten Durchzügen, Feldbinde in gleicher Farbgebung, Schloss mit gekröntem "EL", Achselstücke der Offiziere Silber mit roter Durchwirkung.1913 wurde bei Manövern und Übungen erstmals die feldgraue Uniform getragen. Die Leibkompanie errang 1908 und 1909 den Kaiserpreis für beste Schießleistungen innerhalb der Infanterie des 18. AK und durfte ein entsprechendes Abzeichen auf dem Rock tragen.

ggf. Bilderläuterung

Feldzüge, Gefechte usw

  • Auf Seiten Napoleons 1793 - 1815:
  • 1793 - Oberrhein
  • 1795 - Oberrhein
  • 1806 Schlacht von Jena
  • 1807 - Preussen - Polen
  • 1809 - Deutschland - Österreich
  • 1812 - Rußland
  • 1813 - Sachsen
  • 1814 - Frankreich
  • 1815 - Oberrhein


  • Schlachten und Gefechte des Regiments im Weltkrieg 1914 - 1918:
  • 1914, Schlacht bei Neufchateau, Moissin, Anloy, Schlacht an der Maas und an der Marne, Sermaize, Maurupt-et-le-Montoy, Kämpfe bei Reims, Kämpfe bei Roye, Gruny Fresnoy, Goyenmurt, Gorullers.
  • 1915 - Neuve Chapelle, Kämpfe bei Roue, B...gimes (Beuvraignes???).
  • 1916 - Schlacht bei Verdun, Caureswald, Beaumont, Pfefferrücken, Chauffour-Wald, Caillette-Wald, Albain-Wald, Dououmont, Kämpfe an der Aisne, Schlacht an der Somme, Kämpfe zwischen Maas und Mosel.
  • 1917 - Kämpfe an der Somme, In der Siegfriedstellung, Schlacht in Flandern.
  • 1918 - Große Schlacht in Frankreich, Durchbruch zwischen Houzéoucourt und Vermaud, Kämpfe im Sommegebiet bei Bourhavesnes, Marrimeswald, Maurepas, Kämpfe in Flandern, Abwehrschlacht zwischen Somme, Oise und Scarpe, Kämpfe vor der Siegfriedfront und in der Herrmannstellung, Rückzugskämpfe Antwerpen-Maas.

Regimentschefs, -kommandeure

  • ab, von - bis Regimentschef: Name
  • Regimentskommandeur:
  • 20.02.1912: Oberst von Helldorff
  • 02.08.1914: Oberstleutnant von Oven (gefallen am 22.08.1914 bei Maissin)
  • 19.09.1914: Freiherr von Preuschen

Literatur

Frankenberg und Ludwigsdorff, Alex-Victor v.: "Das Leibgarde-Infanterie-Regiment (1. Großherzoglich Hessisches) Nr. 115 im Weltkrieg 1914 - 1918". 276 Seiten. Stgt. Belser, 1921.

"Dreihundert Jahre Leibgarde Regiment 1621-1921", Darmstadt 1929, Kichler, 318 Seiten. Blätter zur Erinnerung an die ruhmvolle Vergangenheit des Leibgarde-Infanterieregiments 1.Großh.Hess.),Nr 115,

Weblinks

Seite mit kurzer Regimentsgeschichte: http://www.dsm1918.de/LGR115.html

Verlustliste Offiziere & Unteroffiziere: http://ca.geocities.com/scheffkg.rm/ehren/IR115.html