Schompetern: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Familienforschung Memelland}}
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[[Bild: DawillenKairinn.jpg|thumb|700 px|Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
[[Bild: DawillenKairinn.jpg|thumb|700 px|Siehe Mitte '''Schompeter Jonell''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
'''Hierarchie'''
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Version vom 30. November 2009, 20:17 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe Mitte Schompeter Jonell auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000

Hierarchie

Regional > Litauen > Schompetern

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Schompetern


Einleitung

Schompetern, 1736 Schompeter-Jahnel, 1785 Schompeten-Johnel, Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Der Name ist ein Hinweis auf den Wohnplatz: offene Fläche mit kalkhaltigen, lockeren, nährstoffreichen Böden.

  • preußisch-litauisch „šunpetruškai“ = Hundspetersilie, Gleiße, Faule Grete, Gartengleiße, Gartenschierling, Glanzpeterli, Katzenpeterli, Kleiner Schierling, Krötenpeterli, Tollkraut, Tollpetersilie, Wilde Peterli (bot. aethusa cynapium), eine giftige Pflanze, die auch als beruhigendes und auflösendes Mittel z.B. gegen Harngrieß verwandt wurde.

vgl. dazu

  • Schumpiten (1319), bei Kiwitten Kreis Heilsberg
  • Champetre (lett. Šampeteris), Stadtteil von Riga

Der deutsche Familienname Schompeter dürfte sich dagegen französisch ableiten:

  • französisch "champêtre" = ländlich, Landhüter, Feldhüter, dörflicher Ausrufer von Nachrichten



Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Schompetern gehörte 1912 zum Kirchspiel Kairinn, vor 1904 (1888) allerdings zur Landkirche Memel (Memel Land).

Katholische Kirche

Schompetern gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Schompetern gehörte 1888 zum Standesamt Sudmanten Marienburger Urban und 1907 zum Standesamt Szarde. Die Zugehörigkeit wechselte sich 1898.


Bewohner


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SCHERNKO05OP
Name
  • Schompetern Quelle (${p.language})
  • Šunpetriai (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0393

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Leisten, Laistai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.158/159

Kairinn (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.158/159

Schompetern, Šunpetriai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum