Haus Raffenberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Vorbesitzer Familie von Werne. Im 16. Jhdt. erhielt das benachbarte [[Haus zur Heide]] in Hamm-Lerche den Namen [[Haus Reck (Hamm)|Haus Reck]]. 1695 wurde von dort aus Haus Raffenberg erworben, wenig später auch Töddinghausen. 1709 erhielt Dietrich von der Reck die Jurisdiktion über die Güter Reck, Raffenberg und Töddinghausen. Als die Güter in Konkurs gerieten, kaufte sie 1784 der Leutnant Senfft von Pilsach.  
Vorbesitzer Familie von Werne. Im 16. Jhdt. erhielt das benachbarte [[Haus zur Heide]] in Hamm-Lerche den Namen [[Haus Reck (Hamm)|Haus Reck]]. 1695 wurde von dort aus Haus Raffenberg erworben, wenig später auch Töddinghausen. 1709 erhielt Dietrich von der Reck die Jurisdiktion über die Güter Reck, Raffenberg und Töddinghausen. Als die Güter in Konkurs gerieten, kaufte sie 1784 der Leutnant Senfft von Pilsach.  
 
[[Bild:Werne-v-1335-wilh.jpg|thumb|200px|SiegelWilh. von Werne 1335, Richter in Ahlen]]
=== Familie von Werne ===
=== Familie von Werne ===
Siegel 1335 mit Wolfskopf eines Wilhelm von Werne, Richter in Ahlen.
* Jost von Werne zu Raffenberg (1560) oo Anna Clevers (Wwe. 1590), Kinder:
* Jost von Werne zu Raffenberg (1560) oo Anna Clevers (Wwe. 1590), Kinder:
** Johann von Werne (1590)  
** Johann von Werne (1590)  

Version vom 6. Dezember 2009, 22:51 Uhr

Hierarchie Regional > Historisches Territorium > Grafschaft Mark >

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Lage

Einleitung

Vorbesitzer Familie von Werne. Im 16. Jhdt. erhielt das benachbarte Haus zur Heide in Hamm-Lerche den Namen Haus Reck. 1695 wurde von dort aus Haus Raffenberg erworben, wenig später auch Töddinghausen. 1709 erhielt Dietrich von der Reck die Jurisdiktion über die Güter Reck, Raffenberg und Töddinghausen. Als die Güter in Konkurs gerieten, kaufte sie 1784 der Leutnant Senfft von Pilsach.

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SiegelWilh. von Werne 1335, Richter in Ahlen

Familie von Werne

Siegel 1335 mit Wolfskopf eines Wilhelm von Werne, Richter in Ahlen.

  • Jost von Werne zu Raffenberg (1560) oo Anna Clevers (Wwe. 1590), Kinder:
    • Johann von Werne (1590)
  • 1670 Johann Everhard v. Werne zu Raffenberg.

Rittersitz

  • 1669-1729 Bestätigung des Hauses Raffenberg als Rittersitz des Johann von Werne zum Raffenberg (desgleichen auf Ersuchen des Dietrich von der Recke zu der Recke, Drost zu Unna und Kamen, wegen seiner Auseinandersetzung mit dem von der Recke zu Heessen, sowie auf Ersuchen des von Hövel zu Herbede)

Lehen zu Rottum im Kirchsp. Kamen

  • 31.08.1570 Abtei Deutz: Lehnrevers des Jost v. Werne zum Raffenberg über den Prolshof bei Rottum, im Kirchspiel Kamen.
  • 17.09.1591/30.08,1595 Abtei Deutz: Lehnrevers des Jost v. Werne zum Raffenberg über den Prolshof bei Rottum, im Kirchspiel Kamen.
  • 21.02.1629 Revers betr. das zu Rottum im Kirchspiel Kamen gelegene Lehn der Praels- oder Pralingerhof, womit die v. Werne zu Raffenberg, folgens v. Hugenpoet u. zuletzt v. Berchem zu Stockum belehnt worden.

Archiv

  • Staatsarchiv Münster, Bestand Haus Reck, 540 Urkunden (1315-1799), 263 Akten (16.-19. Jhdt.)
    • Darin: Güter Reck, Raffenberg, Töddinghausen; Burghaus zu Kamen, Fam.- u. Lehnssachen; Testamente u. Erbschaften; Erbentage, Stände; Jurisdiktion, Prozesse; Militaria; Akzise u. Steuern; Kirchen-, Schul- u. Armensachen; Stadt Kamen; Haushaltung, Güterverwaltung; Marken, Forsten, Jagden; Mühlen; Stifter Clarenberg, Fröndenberg, Gevelsberg (alle Gfsch. Mark), Elsey (Gfsch. Limburg), Stift auf dem Berge (bei Herford), Oberndorf (bei Wesel).
      • Findbuch StA Münster: A 459 I u. II

Literatur

  • Buschmann, F.: Geschichte der Stadt Kamen. In: Westf. Z. 4 (1841).
  • Richtering, H.: Adelssitze und Rittergüter im Gebiet der Stadt Hamm. In: 750 Jahre Stadt Hamm. 1976.