Lindicken: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 19. Juni 2010, 20:02 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Links oben auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000

Hierarchie

Regional > Litauen > Lindicken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Ragnit > Lindicken


Einleitung

Lindicken (1785 auch Usztilten), Kreis Ragnit, Ostpreußen.

Name

Der Name weist auf eine gerodete tiefere Ortslage. Der Alternativname Usztilten besagt, dass der Ort über eine Brücke oder einen Knüppeldamm erreichbar ist und im sumpfigen Gelände liegt.

  • prußisch "lindan, lendan" = bewaldetes Tal
  • "lends, lendims" = Tal, Holzschlag, Lichtung
  • "uz, usz" = hinter, jenseits
  • "tilte, tiltan" = Brücke, Moorbrücke, Knüppeldamm
  • "tilse" = sumpfig


Politische Einteilung

1940 ist Lindicken ein Dorf in der Gemeinde Szagmanten.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Lindicken gehörte 1912 zum Kirchspiel Szugken, vor 1900 aber zum Kirchspiel Wischwill.


Geschichte

Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922

  • Ludwig Adam, 102 ha


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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