Clausweiten: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Claus_Waiten_SCHK001.jpg|thumb|center|500 px|Claus Waiten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 150 000  (c) Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
 
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Version vom 29. Juli 2010, 17:37 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe Leitucken und Parpay, Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000

Hierarchie

Regional > Litauen > Clausweiten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Clausweiten


Einleitung

Clausweiten oder Klauswaiten, 1540 Claus Weyt, 1687 Clauß Waitten, 1785 Claus Waiten oder Waiten Claus oder Leitucken, 1888 Klausweiten, Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Der Name kann Claus als herausragende Persönlichkeit beschreiben oder auch seine Wohnstelle meinen. Der Alternativname Leitucken bestätigt die erste Variante. Der Name Mantennen weist Gerge als wohlhabenden Mann aus. Parpey ist ein Spitznname.

  • prußisch "waitat" = reden, sprechen
  • "waitis" = Sprecher, Anwalt
  • preußisch-litauisch "leitas, letas" = ruhig, geduldig, ergeben, gefasst
  • nehrungskurisch "vitin" = Spante (Schiffsrippe)
  • "vituoal" = Weidenbaum
  • "viets" = Ort, Stelle, Platz
  • "vite" = Wohnhaus aus Weidenzweigen
  • prußisch "mants" = Besitz, Reichtum, Vermögen, Immobilien
  • preußisch-litauisch "parpti" = heiser sprechen, knarren

Politische Einteilung

Der Nachbarort Parpay oder Mantennen Gerge wurde 1862 mit Clausweiten vereinigt.
1940 ist Klauswaiten ein Dorf in der Gemeinde Girngallen Matz.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Clausweiten gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Clausweiten gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.



Standesamt

Clausweiten gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Krottingen.

Bewohner



Verschiedenes

Karten

Claus Waiten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 150 000 (c) Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KLATENKO05NU
Name
  • Clauswaiten Quelle (${p.language})
  • Klauswaiten (1907) Quelle (${p.language})
  • Letukai (1923) Quelle Seite 1085 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Clauswaiten, Klauswaiten, Letukai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Girngallen-Matz, Girnkaliai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 66

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.156/157

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.156/157

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum