Okslinden: Unterschied zwischen den Versionen

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'''{{PAGENAME}}''' (1734 '''Okslindzen''', 1785 auch '''Ockslinden''' oder '''Jugs-Jagschen'''), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
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==Quellen==
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Version vom 6. August 2010, 21:29 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Rechts oben Ockslinden auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000

Hierarchie

Regional > Litauen > Okslinden

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Okslinden


Einleitung

Okslinden (auch 1734 Okslindzen, 1785 Ockslinden auch [1] , Jugs-Jagschen), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.

Name

Der Name weist auf Waldbienenimkerei. Der Alternativname Jugs-Jagschen dürfte auf Feldwirtschaft deuten.

  • preußisch-litauisch "oksas" = "Astlochsucher", ein Bienenschwarm, der eine geeignete Baumhöhle sucht

+

  • prußisch "lindan, lendan" = bewaldetes Tal
  • "lends, lendims" = Tal, Holzschlag, Lichtung
  • nehrungs-kurisch "jugt" = anschirren
  • lettisch "jūgs" = das Joch, der Druck
  • "jūgt" = spannen, anspannen
  • preußisch-litauisch "jugas, jungas" = das Joch
  • nehrungskurisch „jaglin“ = Führleine am Wagengespann

Politische Einteilung

1940 ist Okslinden ein Dorf in der Gemeinde Neusaß Gritzas.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Okslinden gehörte 1912 zum Kirchspiel Wieszen, vor 1857 aber zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Okslinden gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.



Standesamt

Okslinden gehörte 1907 zum Standesamt Wieszen.



Verschiedenes

Karten

Ockslinden auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000