Altlünen: Unterschied zwischen den Versionen

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* Siegeroth, Aloys: Die Geschichte der Gemeinde Altlünen. - 2. erw. Aufl. 1974  
* Siegeroth, Aloys: Die Geschichte der Gemeinde Altlünen. - 2. erw. Aufl. 1974  
* Rothe, Karl-Heinz: Altlünen heute und morgen, 1971  
* Rothe, Karl-Heinz: Altlünen heute und morgen, 1971  


=== Bibliografie-Suche===
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Version vom 7. Oktober 2010, 15:38 Uhr

Altlünen: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie:

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen >

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- Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Arnsberg > Kreis Unna > Lünen > Altlünen

Früherwähnung

  • 1240-50 „Lunen", die Abtei Herford hatte hier Besitz.
    • Quelle: Beiträge zur Geschichte Dortmunds n: der Grafschaft Mark. Bd. 16, S. 232.
  • 25.12.1463 Brief des Henrich Romer Segeler an Goswin Ketteler (Landdrost), worin ersterer mitteilt: 1) dass sich aus den Regesten Bischofs Heinrich von Moers ergeben habe, dass Altlünen dem Stifte Münster steuerpflichtig gewesen sei; und dass 2) der Bischof von Münster, Johann von Bayern, zum Erzbischof von Magdeburg postuliert sei.
    • Quelle: Grafschaft Mark - Urkunden, Nr. 122
  • 1575 Vertrag zwischen dem Herzog von Cleve und dem Stift Münster über die Grenzen und Hoheitsrechte in Hamm und Altlünen

Führer zu Altlünen

Einleitung

Seit 1815 bildeten die drei Bauerschaften Astedde, Nordlünen und Wethmar die politische Gemeinde Altlünen im Amt Bork, Kreis Lüdinghausen, Regierungsbezirk Münster. Bis in das 19. Jahrhundert stellte die Landwirtschaft die wirtschaftliche Grundlage für die drei Bauerschaften dar, ehe mit der Gründung der Eisenhütte Westfalia 1826 - das erste Industrieunternehmen im Lüner Raum - neue Arbeitsmöglichkeiten geschaffen wurden. Weitere Industriebetriebe und der Bergbau folgten. Zum 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Altlünen mit der Stadt Lünen vereinigt.

Bürgermeisterei Borck

  • 1823 Umfang:Kirchspiel Borck, Altlünen und Selm
    • 1823 Bürgermeister: Hr. Köhler
      • Quelle: Adreß-Kalender für den Bezirk der Königl. Preuß. Regierung In Münster 1923, Coppenrathsche Buchdruckerei.
  • 1832/35 Bürgermeisterei Borck 4.101 Einwohner, davon

Verwaltungseinbindung 1895

Einrichtungen/Zuständigkeiten 1931

Verwaltungseingliederung

1931: Amt Bork, Kreis Lüdinghausen, Regierungsbezirk Münster, Sitz Bork, Bürgermeister Dr. Hendrichs, Fernsprecher 1, 7, 16

  • Gemeinde Altlünen: Industrie- u. Arbeiterwohngemeinde (Eisenindustrie), Gemeindevorsteher Middendorf, Ortsklasse A
    • Einwohner: 4.292, Kath. 3.516, Ev. 652, Sonstige 124
    • Gesamtfläche: 1.773 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Volksschule 5, Tierarzt 1, Bestellungspostamt, Eisenbahnstation Lünen 1 km, Polizei (kom.) 2, Feuerwehr (frw.), Kreissparkassenebenstelle, Spar- u. Darlehnsgenossenschaft (Nebenstelle), Elektrizitätsversorgung, Wasserversorgung, Autoverbindung
    • Politik, Gemeindevertretung 13 Sitze: Z 9, SPD 2, Sonstige 2.
      • Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung 1975

  • 1975 kommunale Neugliederung: Altlünen an die Stadt Lünen.

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Wingolf Lehnemann: Der Status animarum von Altlünen 1749. In: Beiträge zur westfälischen Familienforschung 57/58 (1999/2000), S. 7-33.

Kirchenbuchverzeichnis

  • Altlünen/Kirchenbuchverzeichnis (rk.)
    • Kirchenbuchabschriften: Taufen und Heiraten 1683- 1804. Auskunft erteilt: Eva Holtkamp, Eichenstraße 29, 45731 Waltrop, E-Mail-Adresse: e.holtkamp@onlinehome.de

Abschriften der Mormonen

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Kirche

  • 22.08.1463 Bernhard von Meschede, Domkanoniker zu Münster, Archidiakon in Altlünen, bestätigt, dass Elisabeth Horstmers, Witwe des Johann Horstmers, und ihre Tochter Elisabeth Buckenberg, Witwe des Lambert Buckenberg, im Erzbistum Köln den Altar zu Ehren der Seligen Jungfrau Maria und der Jungfrau Catharina in der Kirche der Seligen Jungfrau Maria zu Altlünen in der Diözese Münster fundiert haben. Zu diesem Zweck gibt Elisabeth Horstmers aus Wichmanns Hof im Kirchspiel Brechten, Diözese Köln, jährlich 12 Malter Getreide, halb Roggen und halb Gerste Lüner Maßes, aus dem Gut Broerinck in der Bauerschaft Beckinghausen, Kirchspiel Derne, Diözese Köln, 12 Malter Getreide, halb Roggen und halb Gerste Lüner Maßes, sowie zwei Briefe über 220 Rheinische Goldgulden, deren Zinsen dem Patron des Altares und dem Priester zu Alt-Lünen, nicht aber den Provisoren, zugute kommen sollen. Elisabeth Buckenberg stattet den Altar mit dem Haus nebst allem, was dazu gehört, genannt Buckenbergs Hof, gelegen im Kirchspiel Alt-Lünen, aus. Die Stifterinnen beanspruchen für sich und ihre Nachfolger das Kollationsrecht. Die Inhaber der Vikarie, zur Zeit Herr Hermann von Derne, sind verpflichtet, wöchentlich drei Messen zum Gedächtnis der Stifterinnen zu lesen. Anwesend sind der Archidiakon Bernhard von Meschede, die beiden Bürgermeister zu Lünen, Elisabeth Horstmers, Elisabeth Buckenberg und Johann Kremer, Pastor zu Alt-Lünen. Der Archidiakon und die Bürgermeister siegeln. Zeugen sind Dietrich Grüter, Vikar zu Neu-Lünen, Johann von Derne, Vikar [der Vikarie St. Johannes Baptiste et Evangeliste] zu Alt-Lünen, Evert Kremer, Richter zu Lünen, und Engelbert Steneken, Bürger zu Lünen.

Umpfarrung

1931 Vertrag über die Umpfarrung von Cappenberg nach Altlünen.

Wirtschaft, Handel

Archiv

Literatur

  • Schwieters, Julius: Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Theil des Kreises Lüdinghausen, die Pfarrgemeinden Venne, Ottmarsbocholt, Senden, Lüdinghausen, Seppenrade, Olfen, Selm, Bork, Kappenberg und Altlünen umfassend, 1891
  • Siegeroth, Aloys: Die Geschichte der Gemeinde Altlünen. - 2. erw. Aufl. 1974
  • Rothe, Karl-Heinz: Altlünen heute und morgen, 1971

Bibliografie-Suche

Weblinks

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Genealogische Webseiten

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