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[[Bild:Jagutten_SCHK001.jpg|thumb|left|430 px|Jagutten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]] | |||
[[Bild: JaguttenTauroggen.jpg|thumb|430 px|Siehe mittig links der [[Dange (Fluss)|Dange]] auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]] | |||
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[[Bild: | [[Bild:Jagutten_URMTB002_1860.jpg|thumb|430px|left|Jagutten im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]] | ||
[[Bild: Jagutten.jpg|thumb|430 px|{{PAGENAME}}<br><small>(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]] | |||
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Version vom 16. Oktober 2010, 17:00 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Jagutten
Einleitung
Jagutten, 1540 Petrus Schwyrwoll, 1591 Jagutte Schirwal, 1687 Jagutt Schwirbell, 1736 Schwirbul Jaguth, 1785 auch Szwirblen Jagutten und Jagutten Szwirblen, Kreis Memel, Ostpreußen.
- In den Amtsrechnungen von Clemmenhof wird 1763 nördlich von Jagutten der Chatoulort Kattkus erwähnt.
Name
Der Name bezieht sich auf einen begabten Jäger. Der Zusatz Schirwal weist auf sein Aussehen. Der Alternativname Szwirblen kann auf Ungeziefer weisen, aber auch einen guten Tänzer meinen.
Vgl. Personen im Samland 1386: Jagawde/ Jagaude/ Jogaude/ Jagutte (entsprechend litauisch Jageila/ Jagela/ Jagello/ Jagiello)
- prußisch „jegus“ = scharfsinnig, leicht fassend, begabt
- "gaudu" = fangen
- litauisch "gaudyti" = fassen, greifen, Jagd machen
- zemaitisch "širvas" = grau
- preußisch-litauisch "svirplys" = Grille, Feldgrille, Heimchen, Küchenschabe, aber auch ein Tanz (vgl. Tarantella)
Politische Einteilung
Am 13.01.1896 mit Cassareggen Niclaus zur Gemeinde Jagutten vereinigt. 1940 ist Jagutten ein Dorf in der Gemeinde Paul Narmund.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Jagutten gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.
Katholische Kirche
Jagutten gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Jagutten gehörte 1888 zum Standesamt Truschellen und 1907 zum Standesamt Kollaten. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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