Kalkar: Unterschied zwischen den Versionen

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* Das 1438 erbaute Cäcilienkloster, dem 1578 das 1455 gegründete Ursulinenkloster Vredendael inkorporiert wurde, das Dominikanerkloster von 1456 und das Doppelkloster Marienbloem des Brigittenordens von 1586 wurden 1802 säkularisiert.
* Das 1438 erbaute Cäcilienkloster, dem 1578 das 1455 gegründete Ursulinenkloster Vredendael inkorporiert wurde, das Dominikanerkloster von 1456 und das Doppelkloster Marienbloem des Brigittenordens von 1586 wurden 1802 säkularisiert.
** Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)  
** Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)  
==Verwaltungseinbindung==
* <1794 [[Preußen]], [[Herzogtum Kleve]], Klevischer Kreis
* 1794-1813 [[Kaiserreich Frankreich]], [[Departement Roer]], [[Arrondissement Kleve]], [[Kanton Kleve]], [[Mairie Kalkar]]
* 1813/15 [[Preußen]], [[Provinz Jülich-Kleve-Berg]]
* 1815 [[Rheinprovinz]], [[Regierungsbezirk Kleve]], [[Kreis Kleve]]
* 1822 [[Regierungsbezirk Düsseldorf]], [[Kreis Kleve]]
* 1895: [[Kalkar]] (Calkar), [[Fleck]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Rheinland]], [[Regierungsbezirk Düsseldorf]], [[Kreis Kleve]] an einem alten Rheinarm (Kalkflak),
** Sehenswürdigkeiten/Kultur: Gothische kath. Kirche als der schönste niederrheinische Backsteinbau, aus der ersten Hälfte des 15. Jahrh., mit 7 Schnitzaltären und Gemälden von Joest von Calcar (n.a.A. Johann von Calcar, 1500-46, hier geboren, . stattliches Rathhaus aus dem 15. Jahrh., Kalkar ist Geburtsort des Reiter-Generals von Seydlitz (1721-73), dem auf dem Marktplatz ein Denkmal errichtet ist. Histor.
** '''Zuständigkeit/Einrichtungen:''' Amtsgericht Goch, Bürgermeisterei, ev. u. kath. Kirche, Synagoge, Waisenhaus, Postbezirk, Telegrafenamt,
** Einwohner: (1890) 1.973  (meist Kath.)
** Gewerbe: Vorschussverein, bedeutende Viehzucht u. Ldwirtsch., Anbau (Tabak), Fabrikation (Butter, Käse, Tabak, Maschinen), Weberei (Samt), Gerberei (Leder), Ziegelei, Märkte (Vieh, Getreide, Butter, Früchte).
*** Quelle: [[Hic Leones]]
Litteratur: Wolff: Geschichte der Stadt Kalkar während ihrer Blüte. (Frankfurt/Main 1894).
===Kirchenverwaltung===
* < 1801 rk. [[Erzbistum Köln]]
* 1801-1821 rk. [[Bistum Aachen]]
* 1821 rk. [[Bistum Münster]]
* [[Evangelische Kirche im Rheinland]], [[Kirchenkreis Kleve]]
=== Zuständigkeiten/Infrastruktur ===
''' 1931 [[Amt Kalkar]], [[Kreis Kleve]], [[Regierungsbezirk Düsseldorf]], Sitz [[Kalkar]], Bürgermeister Dr. Wucherpfennig, Fernsprecher  10
* ''' Gemeinde Stadt [[Kalkar]]: ''' Mischgemeinde, Gemeindevorsteher Bürgermeister Dr. Wucherpfennig, Ortsklasse C
** Einwohner: 2.318, Kath. 2.147, Ev. 105, Israelisch 66
** Gesamtfläche:  222 ha
** ''' Zuständigkeit/Einrichtungen: ''' Pfarramt (kath.), Pfarramt (ev.), Rabbinat, Volksschule, Rektoratsschule, Krankenhaus (pv.), Jugendheim, Ärzte 3, Tierärzte 2, Apotheke, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation, Polizei (kom.) 1, Feuerwehr (frw.), Kreissparkassenebenstelle, Volksbk e. G. m. u. H., Elektrizitätsversorgung, Gaswerk, Sportplatz, Eisenbahn, Autoverbindung, Markt
** Politik, Gemeindevertretung  12 Sitze: Z 9, DV 1, SPD 2.
*** Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
=== Kommunale Neugliederung===
* 1935 Vereinigung der Ämter [[Amt Appeldorn|Appeldorn]] und [[Amt Grieth|Grieth]]  mit dem [[Amt Kalkar]] ([[Kalkar]] Titularstadt 1930/35).
* 1969 kommunale Neugliederung: 1969 Stadt [[Kalkar]] mit den Stadtteilen Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Emmericher Eyland, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Kalkar, Kehrum, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel, Wisselward.
** Die Stadt [[Kalkar]] ist Rechtsnachfolgerin der Ämter [[Amt Appeldorn|Appeldorn]]. [[Amt Grieth|Grieth]]  und [[Amt Kalkar|Kalkar]]


=== Wappen ===
=== Wappen ===

Version vom 8. November 2010, 21:38 Uhr

Vorlage:Begriffserklärungshinweis

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Düsseldorf > Kreis Kleve > Kalkar


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Lokalisierung von Kalkar im Kreis Kleve
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Ansicht um 1775
Calcaria-Kalkar, Braun & Hogenberg



Einleitung

Kirchengründung

In der 1230 gegründeten Stadt Kalkar bestand 1333 eine Nikolauskirche, die von Altkalkar betreut wurde. 1441 wurde die Pfarrstelle errichtet. Die dreischiffige Hallenkirche, 1409-1450 erbaut und 1484-1505 erweitert, birgt wertvolle Kunstschätze der Kalkarer Schule.

  • Die Antoniuskapelle in Hanselaer, deren romanischer Westturm um 1400 ein neues Langhaus erhielt, wurde 1441 mit Kalkar vereinigt. Eine an ihr 1709 errichtete Pfarre bestand nur bis 1808.
  • Das 1438 erbaute Cäcilienkloster, dem 1578 das 1455 gegründete Ursulinenkloster Vredendael inkorporiert wurde, das Dominikanerkloster von 1456 und das Doppelkloster Marienbloem des Brigittenordens von 1586 wurden 1802 säkularisiert.
    • Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)

Verwaltungseinbindung

Litteratur: Wolff: Geschichte der Stadt Kalkar während ihrer Blüte. (Frankfurt/Main 1894).

Kirchenverwaltung

Zuständigkeiten/Infrastruktur

1931 Amt Kalkar, Kreis Kleve, Regierungsbezirk Düsseldorf, Sitz Kalkar, Bürgermeister Dr. Wucherpfennig, Fernsprecher 10

  • Gemeinde Stadt Kalkar: Mischgemeinde, Gemeindevorsteher Bürgermeister Dr. Wucherpfennig, Ortsklasse C
    • Einwohner: 2.318, Kath. 2.147, Ev. 105, Israelisch 66
    • Gesamtfläche: 222 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Pfarramt (ev.), Rabbinat, Volksschule, Rektoratsschule, Krankenhaus (pv.), Jugendheim, Ärzte 3, Tierärzte 2, Apotheke, Post u. Telegraf, Eisenbahnstation, Polizei (kom.) 1, Feuerwehr (frw.), Kreissparkassenebenstelle, Volksbk e. G. m. u. H., Elektrizitätsversorgung, Gaswerk, Sportplatz, Eisenbahn, Autoverbindung, Markt
    • Politik, Gemeindevertretung 12 Sitze: Z 9, DV 1, SPD 2.
      • Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung

  • 1935 Vereinigung der Ämter Appeldorn und Grieth mit dem Amt Kalkar (Kalkar Titularstadt 1930/35).
  • 1969 kommunale Neugliederung: 1969 Stadt Kalkar mit den Stadtteilen Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Emmericher Eyland, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Kalkar, Kehrum, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel, Wisselward.

Wappen

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In Rot ein silberner Herzschild, begleitet von drei (2:1) goldenen Zinnentürmen.

Die Gemeinden Altkalkar, Appeldorn, Bylerward, Emmericher Eyland, Grieth, Hanselaer, Hönnepel, Stadt Kalkar, Neulouisendorf, Niedermörmter, Wissel und Wisselward sind gesetzlich (11. März 1969) zur Stadt Kalkar zusammengeschlossen worden. Bereits in den mittelalterlichen Stadtsiegeln Kalkars wird das Motiv Burg mit dem silbernen Herzschild des klevischen Landesherrn gezeigt. Die drei Zinnentürme treten um 1500 auf und sind in Anlehnung an des Klever Stadtwappen tingiert.

Neufassung laut städtischer Hauptausschusssitzung vom Juli 1974

Quelle: Nagel, Rolf: Rheinisches Wappenbuch, Die Wappen der Gemeinden, Städte und Kreise im Gebiet des Landschaftsverbandes Rheinland, Köln 1986. ISBN 3-7927-0816-7

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Die Stadt Kalkar besteht heute aus den Ortsteilen:

Kalkar | Altkalkar | Appeldorn | Bylerward | Emmericher-Eyland | Grieth | Hanselaer | Hönnepel | Kehrum | Neulouisendorf | Niedermörmter | Wissel | Wisselward

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

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Grabplatte Kalkar 1636: N. Vierboem u. Ehefrau Agnes Linskens mit Wappen und Hausmarke.

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher digitalisiert

  • Einige Kirchenbücher zu den Kirchengemeinden Kalkars sind als Digitalisate in der Reihe Edition Brühl erhältlich.

Altkalkar / St. Pankratius rk. und Kalkar / St. Nicolai rk. und ev.-ref. als Edition Brühl Vol. 81
Appeldorn, Hanselaer, Niedermörmter (1674-1803), als Edition Brühl Vol. 154
Hönnepel/St. Regenfledis (1654-1798), Edition Brühl Vol. 155
(Die externen Links zeigen eine ausführliche Inhaltsbeschreibung)

Historische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

Weblinks

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Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis


Dieses Bild gehört zum Ort mit der GOV-Kennung KALKARJO31DR


http://gov.genealogy.net/item/show/KALKARJO31DR





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Städte und Gemeinden im Kreis Kleve (Regierungsbezirk Düsseldorf)

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