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*'''1.5.1939''': '''{{PAGENAME}}''' wird zu '''[[Augskieken]]''' eingemeindet.<ref> Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,<br> [http://www.memelland-adm.de/Archiv/13%20Verwaltungsbezirke/index.htm http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm]</ref> | *'''1.5.1939''': '''{{PAGENAME}}''' wird zu '''[[Augskieken]]''' eingemeindet.<ref> Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,<br> [http://www.memelland-adm.de/Archiv/13%20Verwaltungsbezirke/index.htm http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm]</ref> | ||
Version vom 20. Dezember 2010, 20:27 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Alt Dekinten
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Alt Dekinten
Einleitung
Alt Dekinten, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Heydekrug
- Dekinten[1]
- Litauisch: Dėkintai[2]
- Mehrere große Höfe, 19,5 km südöstlich von Heydekrug, Deckinten nach 1736, Dekinten nach 1815[3]
- Weitere Informationen siehe unten in den Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Name
Der Name bedeutet schlicht "Siedlungsplatz".
- prußisch "deicktan, deickton" = Stelle, Platz
Politische Einteilung
- 1785: Dekinten: königliches Bauerndorf an der Sziesze, 7 Feuerstellen, landrätlicher Kreis Insterburg, Justizkreis Memel, Amtsbezirk Winge[4]
- 1.5.1939: Alt Dekinten wird zu Augskieken eingemeindet.[5]
- 1.10.1939: Augskieken geht an den Kreis Heydekrug. [6]
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
- 1785: Alt Dekinten gehörte zur Pfarrei Coadjuthen[7]
- Alt Dekinten gehörte 1912 zum Kirchspiel Coadjuthen
Bewohner
Friedhof
Der Friedhof von Alt Dekinten ist relativ gut zugänglich und es sind noch mehrere lesbare Kreuze vorhanden.
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Die Bilder wurden freundlicherweise von Dennis Loeffke zur Verfügung gestellt. Stand Juli2010
Geschichte
Das bisherige Unterförster-Etablissement von 66 Morgen preußisch und noch ein angrenzendes Terrain in der Dingkenschen Forst, mit Holz bestanden, wird 1826 für 460 Taler an Auguste Meerfeldt verkauft. Die jährliche Grundsteuer beträgt 6 Taler. Weitere Ländereien aus dem Schnurze-Revier werden 1829 an Invaliden ausgegeben.[8]
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | DEKTENKO05VG | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| Einwohner | |||||
| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0796 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Alt Dekinten, Dėkintai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68 Rajongemeinde Šilutė [1950-], Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Šilutė, Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (2011) ( LandkreisGemeindeRayon) Quelle Augskieken, Aukskykiai (1939-05-01 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 68 Coadjuthen, Koadjuthen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.292/293 Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.292/293 |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Schroetterkarte (1796-1802) 1 : 50 000 © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
- ↑ Amtsblatt des Memelgebiets vom 29.12.1923, S.1085ff, http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567
- ↑ Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Goldbeck, Johann Friedrich: Vollständige Topographie des Königreichs Preußen, Erster Teil Topographie von Ostpreußen, Königsberg und Leipzig 1785, Nachdruck VFFOW, Hamburg 1990
- ↑ Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm - ↑ http://territorial.de/ostp/tilsit/landkrs.htm
- ↑ Goldbeck, Johann Friedrich: Vollständige Topographie des Königreichs Preußen, Erster Teil Topographie von Ostpreußen, Königsberg und Leipzig 1785, Nachdruck VFFOW, Hamburg 1990
- ↑ Kopp, Jenny: Die Geschichte des Landkreises Tilsit, Tilsit 1918