Neu Stremehnen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==

Version vom 16. Februar 2011, 09:25 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Neu Stremehnen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Neu Stremehnen



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Neu Stremehnen in der Memellandkarte


Einleitung

Neu Stremehnen, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Heydekrug


Name

Alternative Namen


Namensdeutung

Der Name weist auf sauberes Wasser. Die Endung -ehnen/ -öhnen bedeutet Bewohner, Ort.

  • preußisch-litauisch "strymas" = Flusskrebs
  • lettisch "strymala" = Strömling (Ostseehering)


Allgemeine Information


Politische Einteilung

21.08.1893: Wallud Ridden wird zu Neu Stremehnen eingegliedert.[3]

10.1.1920: Abtrennung des Memelgebiets vom Deutschen Reich;[4] Neu Stremehnen kommt zum Kreis Pogegen, Memelgebiet

22.3.1939: Wiedervereinigung des Memelgebiets mit dem Deutschen Reich[5]

1.5.1939: Neu Stremehnen wird zu Passon Reisgen eingemeindet. [6]

1.10.1939: Passon Reisgen geht an den Kreis Heydekrug. [7]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Neu Stremehnen gehörte 1912 zum Kirchspiel Coadjuthen.


Bewohner


Geschichte

1922: Günther Kreis, 95 ha[8]



Verschiedenes

Karten

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Zum Vergleich Stremehnen auf der Schroetterkarte Blatt 7, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe oben links auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Neu Strehmenen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Neu Strehmenen im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Neu Stremehnen im Messtischblatt 0796 Coadjuthen, 1914
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Neu Stremehnen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv




Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung STRNE2KO05VF
Name
  • Neu Stremehnen Quelle (${p.language})
  • Naustremeniai (1923) Quelle Seite 1093 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -) Quelle
Einwohner
w-Nummer
  • 66131
Karte
   

TK25: 0796

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Rajongemeinde Šilutė [1950-], Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Šilutė, Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (2011) ( LandkreisGemeindeRayon) Quelle

Reisgen (1939-05-01 - 1945) ( Gemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Neu Stremehnen, Naustremeniai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Robkojen, Ropkojai (1907) ( Pfarrei) Quelle S.296/297

Coadjuthen, Koadjuthen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.296/297

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Quellen

  1. Amtsblatt des Memelgebiets vom 29.12.1923, S.1085ff, http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567
  2. Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Die von Preußen abgetretenen Gebiete, bearbeitet in der Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamtes, Berlin 1922
  5. Reichsgesetzblatt 1939, Teil II, S. 608)
  6. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  7. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
  8. Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922