Passon Reisgen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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* Weitere Informationen siehe unten in den [[{{PAGENAME}}#Daten_aus_dem_genealogischen_Ortsverzeichnis| Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis]]




==Name==
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
*1670 [[Stepputtis Raizgaitis]], 1709 [[Paßon Raißgen]], 1785 auch [[Passon-Raisgen]]
 
 
====Namensdeutung====
Der Name Passon bedeutet "Stiefsohn des Raizgys". Raizgys weist auf einen Vogelfänger, Vogelhändler.
Der Name Passon bedeutet "Stiefsohn des Raizgys". Raizgys weist auf einen Vogelfänger, Vogelhändler.


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*preußisch-litauisch '''"raizgejas"''' = jemand der verschnürt, bindet, mit Stricken umwickelt
*preußisch-litauisch '''"raizgejas"''' = jemand der verschnürt, bindet, mit Stricken umwickelt


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== Politische Einteilung ==  
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== Verschiedenes ==  
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=== Karten ===
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[[Bild:Passon_Reisgen_SCHK007.jpg||thumb|left|430 px|''Pasßon Raisgen'' auf der Schroetterkarte Blatt 7, (1796-1802), Maßstab&nbsp;1:50&#8239;000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin &ndash; Preußischer Kulturbesitz</small>]]
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Version vom 16. Februar 2011, 14:54 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Passon Reisgen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Passon Reisgen



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Passon Reisgen in der Memellandkarte


Einleitung

Passon Reisgen, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Heydekrug


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name Passon bedeutet "Stiefsohn des Raizgys". Raizgys weist auf einen Vogelfänger, Vogelhändler.

  • prußisch "passons, passouns" = Stiefsohn (wörtlich Untersohn)
  • zemaitisch "raizgai" = Vogelgarn, Schlinge
  • preußisch-litauisch "raizgejas" = jemand der verschnürt, bindet, mit Stricken umwickelt



Politische Einteilung

10.1.1920: Abtrennung des Memelgebiets vom Deutschen Reich;[1] Passon Reisgen kommt zum Kreis Pogegen, Memelgebiet

22.3.1939: Wiedervereinigung des Memelgebiets mit dem Deutschen Reich[2]

1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Passon Reisgen; Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Gemeinden: Passon Reisgen und Neu Stremehnen. [3]

1.10.1939: Passon Reisgen kommt zum Kreis Heydekrug. [4]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Passon Reisgen gehörte 1912 zum Kirchspiel Coadjuthen.


Bewohner



Verschiedenes

Karten

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Pasßon Raisgen auf der Schroetterkarte Blatt 7, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe oben links Raisgen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Passon Reisgen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Passon Reisgen im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 46, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Passon Reisgen
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Passon Reisgen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
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Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Passon Reisgen aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv




Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung REIGENKO05VF
Name
  • Passon-Reisgen Quelle (${p.language})
  • Reizgiai (1923) Quelle Seite 1092 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • geonames:595326
Karte
   

TK25: 0796

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Reisgen (1939-05-01 -) ( Gemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Passon-Reisgen, Reizgiai (- 1939-03-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Rajongemeinde Šilutė [1950-], Heydekrug (lit. Kreis [1945 - 1950]), Šilutė, Šilutės rajonas, Šilutės rajono savivaldybė (2011) ( LandkreisGemeindeRayon) Quelle

Coadjuthen, Koadjuthen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.296/297

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum


Quellen

  1. Die von Preußen abgetretenen Gebiete, bearbeitet in der Plankammer des Preußischen Statistischen Landesamtes, Berlin 1922
  2. Reichsgesetzblatt 1939, Teil II, S. 608)
  3. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  4. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939