Paaschken: Unterschied zwischen den Versionen
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*Zusammengefasst zur Landgemeinde Paaschken:<ref>Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918</ref> | *Zusammengefasst zur Landgemeinde Paaschken:<ref>Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918</ref> | ||
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Der Name Paaschken dürfte ein Spitzname sein. Der Name Lilischken beschreibt einen schlanken großgewachsenen vornehmen Mann, kann aber auch das Krankheitsbild verstärken. | Der Name Paaschken dürfte ein Spitzname sein. Der Name Lilischken beschreibt einen schlanken großgewachsenen vornehmen Mann, kann aber auch das Krankheitsbild verstärken. | ||
*preußísch-litauisch '''"pažekseti"''' = das Schlucken haben, aufstoßen | *preußísch-litauisch '''"pažekseti"''' = das Schlucken haben, aufstoßen | ||
*preußisch-litauisch '''„lieliša“''' = Milzstich, Seitenstechen (vehemens intestinorum dolor) | *preußisch-litauisch '''„lieliša“''' = Milzstich, Seitenstechen (vehemens intestinorum dolor) | ||
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== Politische Einteilung == | == Politische Einteilung == | ||
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Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, [http://www.vffow.de/default.htm Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen]< | |||
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==Quellen== | |||
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[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]] | [[Kategorie:Ort in Ostpreußen]] | ||
Version vom 16. März 2011, 21:42 Uhr
Vorlage:Begriffserklärungshinweis
Hierarchie
Regional > Litauen > Paaschken
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Paaschken
Einleitung
Paaschken, n. 1736 Paschcken Grütz, n. 1736 Paaschken Grütz, n.1774 Paschken Grütz, n. 1785 Paaszken Grütz oder Lilischken, n. 1912 Paaszken, vormals und zwischenzeitlich auch Grütz Paschken, Grytsch Niclas, Grytsch Kagell, Paasken, Kreis Memel, Ostpreußen
- Paaschcken, Paaschken, Paaszken, Paaszken Nauseden, Paaszken Nauszeden, Paaszken Nuseden, Paszken, Paszken Nauseden[1]
- Lit. Name: Poškai
- Zusammengefasst zur Landgemeinde Paaschken:[2]
- Paaschken Grütz, Lielischken, später Paaschken, 1785 Königliches Bauerndorf.
- Paascken Krug, (um 1785 Brucknin, n.1785 Paaszken Krug, um 1860 Paschken Krug, auch Paaschken Krug)
Name
Der Name Paaschken dürfte ein Spitzname sein. Der Name Lilischken beschreibt einen schlanken großgewachsenen vornehmen Mann, kann aber auch das Krankheitsbild verstärken.
- preußísch-litauisch "pažekseti" = das Schlucken haben, aufstoßen
- preußisch-litauisch „lieliša“ = Milzstich, Seitenstechen (vehemens intestinorum dolor)
- lettisch „leelsmanis“ = der Vornehme
- „leelisks“ = großartig, in hohem Grade
- „liels“ = groß, vornehm
- „leelmahte“ = die Frau des adligen Grundbesitzers
- „leelskungs“ gnädiger Herr, die Anrede für den adligen Gutsbesitzer
- „leelmaniba“ = der Hochmut
vgl. dazu
- litauisch "leilas" = schlank, dünn, schmal, elastisch, auch dünn geworden
Allgemeine Information
- Lt. Lange[4]:
- Verstreute große und kleine Höfe
- 22 km südöstlich von Memel
Politische Einteilung
1940 ist Paaschken ein Dorf in der Gemeinde Aglohnen.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Paaschken gehörte 1912 zum Kirchspiel Wannaggen, vor 1903 aber zum Kirchspiel Prökuls.
Katholische Kirche
Paaschken gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Paaschken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Wannaggen. Wann die Zugehörigkeit sich gewechselt hat ist noch nicht bestimmt.
Bewohner
Geschichte
1711
- Laßen: Michel Pahwahtz
- Wybrantzen: Martin
- Enrollierte:
Verschiedenes
Karten
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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Quellen
- ↑ Taufbuch Prökuls
- ↑ Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen
