Thumellen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Heydekrug, Ostpreußen


'''{{PAGENAME}}''', n. 1777 [[Chatoul Schulze Hoeler]], v. 1871 [[Chatoul Hoeler]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>, danach auch [[Tumellen]] oder [[Drontscheln Tumellen]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50&#8239;000</ref>, [[Tomellen]]<ref>Urmesstischblatt von 1860</ref>, Kreis Heydekrug, Ostpreußen
*Lt. Lange<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>:
:*Kleine Gehöfte und Wirtshaus
:*13 km östlich von Heydekrug
:*Lit. Name: [[Tumeliai]]


==Name==
===Name===
 
====Andere Namen und Schreibweisen====
*n. 1777 [[Chatoul Schulze Hoeler]], v. 1871 [[Chatoul Hoeler]], lit. [[Tumeliai]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Chatoul Höler II]]<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref>
*[[Drontscheln Tumellen]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50&#8239;000</ref>, [[Tomellen]]<ref>Urmesstischblatt von 1860</ref>
**[[Tumellen]]
*Lit. Name: [[Tumeliai]]<ref>GOV: http://gov.genealogy.net/</ref>
 
====Namensdeutung====
Der Name beschreibt die Landschaft. Die Endung -ele ist eine Verkleinerung.
Der Name beschreibt die Landschaft. Die Endung -ele ist eine Verkleinerung.
*indogermanisch '''"temos"''' = Finsternis
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*prußisch '''"tumus, tumms"''' = dicht, verdickt, dunkel
*prußisch '''"tumus, tumms"''' = dicht, verdickt, dunkel
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*preußisch-litauisch '''"tamsutis"''' = etwas dunkler, dunkelbraun
*preußisch-litauisch '''"tamsutis"''' = etwas dunkler, dunkelbraun


<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
 
Hier: Beschreibung des Wappens
=== Allgemeine Information ===
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*1919 Landgemeinde<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref>  
<!--=== Allgemeine Information === -->
*Kleine Gehöfte und Wirtshaus, 13 km östlich von Heydekrug<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
 
'''1785''' gehörte '''{{PAGENAME}}''' zum [[Amt Heydekrug]].<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref><br>
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Kolleschen]].
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Kolleschen]].


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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Paszieszen]], vor '''1901''' aber zum Kirchspiel [[Werden]].
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<!-- === Katholische Kirchen === -->
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<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->


==Bewohner==
==Bewohner==
 
*[[Thumellen/Bewohner|Bewohner von Thumellen]]
*'''1791/92''': Amts Heydekrug Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seiten 46,47 '''Chatouller Hoeler''' [http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25693]
*'''1791/92''': Amts Heydekrug Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seiten 46,47 '''Chatouller Hoeler''' [http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25693]
*[[Thumellen/Bewohner|Bewohner von Thumellen]]


<!--== Geschichte ==-->
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== Verschiedenes ==  
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=== Karten ===
=== Karten ===
[[Bild: Coadjuthen2.jpg|thumb|430 px|Siehe oben links '''Drontscheln''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000]]
[[Bild: Coadjuthen2.jpg|thumb|430 px|Siehe oben links '''Drontscheln''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000]]
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[[Bild:Thumellen_URMTB031_1860.jpg|thumb|430px|left|Tomellen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Thumellen_URMTB031_1860.jpg|thumb|430px|Tomellen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Thumellen2_URMTB031_1860.jpg|thumb|430px|Tomellen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Thumellen2_URMTB031_1860.jpg|thumb|430px|left|Tomellen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!-- === Genealogische Internetseiten === -->
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<!-- === Weitere Internetseiten === -->
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==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==

Version vom 30. April 2011, 21:46 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Thumellen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Thumellen



Einleitung

Thumellen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name beschreibt die Landschaft. Die Endung -ele ist eine Verkleinerung.

  • indogermanisch "temos" = Finsternis
  • prußisch "tumus, tumms" = dicht, verdickt, dunkel
  • "tumelauks" = Sediment-Acker
  • preußisch-litauisch "tamsutis" = etwas dunkler, dunkelbraun


Allgemeine Information

  • 1919 Landgemeinde[6]
  • Kleine Gehöfte und Wirtshaus, 13 km östlich von Heydekrug[7]


Politische Einteilung

1785 gehörte Thumellen zum Amt Heydekrug.[8]
1940 ist Thumellen ein Dorf in der Gemeinde Kolleschen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Thumellen gehörte 1912 zum Kirchspiel Paszieszen, vor 1901 aber zum Kirchspiel Werden.


Bewohner

  • Bewohner von Thumellen
  • 1791/92: Amts Heydekrug Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seiten 46,47 Chatouller Hoeler [1]


Verschiedenes

Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe oben links Drontscheln auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Drontscheln Tumellen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Tomellen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Tomellen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz



Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung THULENKO05UH
Name
  • Thumellen Quelle (${p.language})
  • Tūmeliai (1923) Quelle Seite 1091 (${p.language})
Typ
  • Ort (1888)
externe Kennung
  • nima:-2619989
  • geonames:593786
Karte
   

TK25: 0696

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Paszieszen (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle

Thumellen (1888) ( Landgemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Tūmeliai
         Dorf
TMEIAIKO05UI (- 1939)

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  3. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
  4. Urmesstischblatt von 1860
  5. GOV: http://gov.genealogy.net/
  6. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920