Horstenau: Unterschied zwischen den Versionen
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*Schule am Ort, Standesamt und Gendarmerie Georgenburg, Post Blüchersdorf über Insterburg 2. | |||
"1939 wurden in der Gemeinde Horstenau gezählt: 103 Haushalte, 415 Einwohner, 209 männlich, 65 unter 6 Jahre, 59 zw. 6-14, 250 zw. 14-65, 41 über 65 Jahre; es waren tätig 258 in der Land- und forstwirtschaft, 77 in Handwerk u. Industrie, 13 in Handel u. Verkehr; mit Angehörige ohne eigenen Beruf waren 82 selbständig, 81 mithelfende Familienmitglieder, 21 Beamte u. Angestellte, 183 Arbeiter; Zahl und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe: 25 zw. 0,5-5 ha, 16 zw. 5-10 ha, 10 zw, 10-20 ha, 1 über 100 ha."<ref> Henning, Kurt und Charlotte: Der Landkreis Insterburg Ostpreußen, ein Ortsnamen-Lexikon, Grasdorf-Laatzen 1981, S.209f </ref> | |||
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Version vom 16. Juli 2011, 12:24 Uhr
Vorlage:Begriffserklärungshinweis
Hierarchie
Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast > Horstenau
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Insterburg > Horstenau
Einleitung
Horstenau, Kreis Insterburg, Ostpreußen
Andere Namen und Schreibweisen
- Alte Ortsnamen nach Ortsregister Lange[1]:
- Horstenau umgetauft aus Landgemeinde Kauschen und Forst Padrojen, Kreis Insterburg, am 17.10.1928[2]
Namensdeutung
Der Name beschreibt die leicht erhöhte Lage in einer Ebene (Plemchen von "pleine, plynas"). [3]
- prußisch "kauše" = Schale, hölzerne Trinkschale
- preußisch-litauisch "kaušas" = Schädel, Höhlung, Schale, Schöpflöffel
Allgemeine Information
- Lt. Ortsregister Lange[4]
- Kleines Dorf nördl. des Pregels
- 8 km nördl. von Insterburg gelegen
- Gegründet 1592
- 1939 lebten in Horstenau 415 Einwohner.
- Der Ort existiert nicht mehr.
- Zu Horstenau gehörten:
- Forstamt Horstenau, vormals Padrojen, 7 km nördlich des Pregels[5], auch Forst Padrojen[6]
- Horstenauer Forst, eine Kleinbahnstation, 9 km nördlich des Pregels, im Nordzipfel des Staatsforst Horstenau gelegen[7]
- Schule am Ort, Standesamt und Gendarmerie Georgenburg, Post Blüchersdorf über Insterburg 2.
"1939 wurden in der Gemeinde Horstenau gezählt: 103 Haushalte, 415 Einwohner, 209 männlich, 65 unter 6 Jahre, 59 zw. 6-14, 250 zw. 14-65, 41 über 65 Jahre; es waren tätig 258 in der Land- und forstwirtschaft, 77 in Handwerk u. Industrie, 13 in Handel u. Verkehr; mit Angehörige ohne eigenen Beruf waren 82 selbständig, 81 mithelfende Familienmitglieder, 21 Beamte u. Angestellte, 183 Arbeiter; Zahl und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe: 25 zw. 0,5-5 ha, 16 zw. 5-10 ha, 10 zw, 10-20 ha, 1 über 100 ha."[8]
Politische Einteilung
Horstenau wurde gebildet aus der Landgemeinde Kauschen und dem Forst Padrojen am 17.10.1928.[9]
Horstenau gehörte zum Kreis Insterburg, Reg.-Bez. Gumbinnen.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Horstenau gehörte zum Kirchspiel Georgenburg.
Geschichte
Horstenau (bis 17.10.1928 Kauschen) lag 8 km nördlich von Insterburg an der Kleinbahnstrecke von Insterburg (Klbhf.) nach Groß Skaisgirren (am 1. August 1902 eröffnet). Während des Ersten Weltkrieges konnte noch am 27. März 1915
eine Stichbahn von Kauschen/Horstenau nach Wirbeln (17 km) eröffnet werden.[10]
Die Ansiedlung bestand aus dem Ort Horstenau und einem Oberforsthaus gleichen Namens. Der Kirchspielort war Georgenburg.
Am 01.01.1908 gehörte Horstenau (teilweise) zum Amtsbezirk Budwethen. Am 23.01.1932 wurde der Amtsbezirks Budwethen in Schönwaldau umbenannt (Horstenau weiterhin zugehörig). Horstenau besaß ein Wirtshaus.
Horstenau und das Oberforsthaus existieren nicht mehr.
Fotos
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | HORNAUKO04VQ | ||||
| Name | |||||
| Typ |
|
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| w-Nummer |
|
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| Karte |
TK25: 1296 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Insterburgskij Rayon, Tschernjachowskij Rayon, Černjahovsk, Инстербургский район, Черняховский район (1992) ( Rayon) Quelle Kauschen (- 1928-10-16) ( Landgemeinde) Quelle Quelle Horstenau (1928-10-17 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Fritz Gause: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfangs) seit Beginn des 19. Jahrhunderts, Königsberg i. Pr. 1935
- ↑ Peteraitis, Vilius: Mažosios Lietuvos ir Tvankstos Vietovardžiai, Ju kilme ir reikšme, Vilnius 1997, S.177/ S.310
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Fritz Gause: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfangs) seit Beginn des 19. Jahrhunderts, Königsberg i. Pr. 1935
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Henning, Kurt und Charlotte: Der Landkreis Insterburg Ostpreußen, ein Ortsnamen-Lexikon, Grasdorf-Laatzen 1981, S.209f
- ↑ Fritz Gause: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Verzeichnis der Änderungen im Ortsnamenbestand der Provinz Ostpreußen (alten Umfangs) seit Beginn des 19. Jahrhunderts, Königsberg i. Pr. 1935
- ↑ http://de.wikipedia.org/wiki/Insterburger_Kleinbahnen