Annuschen: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Bild: | [[Bild:Annuschen_MTB_0896_0897.jpg|thumb|left|430 px|{{PAGENAME}} in den Messtischblättern 0896 Rucken und 0897 Pogegen (1913-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]] | ||
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Version vom 17. Juli 2011, 18:44 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Annuschen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Annuschen
Einleitung
Annuschen, 1785 Annus Siemoneit, Annuszen, bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit
- Litauisch: Anužiai[1]
- 8,5 km nördlich von Tilsit, Annuszen um 1785, Annus Siemonait nach 1785, Annus Siemoneit nach 1815[2]
- Weitere Informationen siehe unten in den Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
Name
Der Name deutet auf ein Sippendorf.
- prußisch "annous, annousatis" = einer von uns
- preußisch-litauisch "anuošališkas" = aus der Gegend stammend
Politische Einteilung
1785 ist Annus Siemonait oder Annuszen ein königliches Bauerndorf an der Wilk mit Windmühle, 13 Feuerstellen, landrätlicher Kreis Insterburg, Justizkreis Memel, Amtsbezirk Baubeln.[3]
6.6.1894: die Landgemeinde Annuschen wird aus den Landgemeinden Kandschen und Annus Siemoneit gebildet.[4]
1.5.1939: Die neue Gemeinde Annuschen wurde aus der bisherigen Landgemeinde Annuschen gebildet.[5]
1.10.1939: Die Gemeinde Annuschen kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit. [6]
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Annus Siemonait oder Annuszen gehörte 1785 zum Kirchspiel Piktupönen.[7]
Annuschen gehörte 1912 zum Kirchspiel Rucken, vor 1870 allerdings zum Kirchspiel Coadjuthen.
Geschichte
1785 werden Erbverschreibungen erteilt. Im selben Jahr erhält die Ortschaft 13 Morgen oletzk. Bebrub-Wiesen.
1766 ist derselbst ein Mühlengut, dessen Freiholzgerechtsame 1848 Friedrich Wendt ablösen lässt.[8]
1922: Otto Sinnhuber, 87 ha.[9]
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | ANNHENKO05WD | ||||
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| Typ |
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| Einwohner | |||||
| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0897 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Annuschen, Anužiai (1894-06-06 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.292/293 Rucken (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.292/293 Stoniškiai, Stoniškių seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Amtsblatt des Memelgebiets vom 29.12.1923, S.1085ff, http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567
- ↑ Lange, Dietrich: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Goldbeck, Johann Friedrich: Vollständige Topographie des Königreichs Preußen, Erster Teil Topographie von Ostpreußen, Königsberg und Leipzig 1785, Nachdruck VFFOW, Hamburg 1990
- ↑ Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
- ↑ Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm - ↑ Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
- ↑ Goldbeck, Johann Friedrich: Vollständige Topographie des Königreichs Preußen, Erster Teil Topographie von Ostpreußen, Königsberg und Leipzig 1785, Nachdruck VFFOW, Hamburg 1990
- ↑ Kopp, Jenny: Die Geschichte des Landkreises Tilsit, Tilsit 1918
- ↑ Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig.