Westerwald/Adressbuch 1922/Beschreibungen zu den Kreisen und Gemeinden: Unterschied zwischen den Versionen
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== Der Westerwald == | == Der Westerwald == | ||
„Der Westerwald ist ein hohes Gebirge zwischen dem Rhein, der Lahn und Sieg, worauf man nichts als Himmel, Pfützen (Sümpfe) und große Steine sieht“ heißt es in einem alten geographischen Lexikon. Und auch heute noch ruft der Name Westerwald bei manchem ein nicht sehr verlockendes Gefühl wach. Aber doch ist es in Wirklichkeit nicht so schlimm, obwohl auf dem hohen Westerwald, ein Hochplateau von 450 m, welches von den höchsten Kuppen nur um weniges überragt wird, ein recht kräftiger Luftzug und auch eine empfindliche Temperatur herrschen kann. Aber der Westerwald breitet sich ja nicht nur in die Gegend aus, wo das Rothaargebirge mit ihm zusammenhängt, sondern erstreckt sich von hier aus nach Westen in allmählicher Verflachung fast ohne größere Unterbrechung bis an die Sieg und den Rhein hin, wo das hochaufragende Siebengebirge sein westliches Vorgebirge bildet. Nach Norden steil in das Tal der Heller abfallend, bildet hier der Fluß die natürliche Grenze. Nach den anderen Himmelsrichtungen verflacht sich das Land in gleicher Weise wie nach Westen, nur daß die Abdachung hier überall mit kegelförmigen Bergen besetzt ist, worunter die bekanntesten im Osten der Hirschbergskopf 538 m, im Süden der Almerskopf 365 m, die Höhenburg 395 m, das Heidenhäuschen 399 m, der Höchst 444 m, der Dielkopf 479 m, der Scharpingerkopf 442 m, der Große Kopf 423 m sind. So wie im Westen durch den Rhein und im Norden durch die Heller, wird auch hier der Westerwald durch die Lahn von dem umliegenden Bergland begrenzt. | |||
Die höchsten Kuppen des Westerwaldes ziehen sich als deutlich erkennbarer Bergrücken durch das Land. Im Dillkreis macht der Barstein 618 m, bei Gusternhain den Anfang dieses Bergzuges, der sich in ca. 50 km Länge bis in den Kreis Montabaur hinzieht. Im Kreise Oberwesterwald bei dem Orte Willingen liegt die Fuchskaute 657 m, es folgen der Salzburg Kopf 655 m, die Schlimme Bitze 557 m, dem sich die Erhöhungen um Höhn und Langenhahn anschließen. Es folgt bei Ettinghausen der Beulstein 484 m, bei Leuterod der Malberg, 428 m und dann noch die Montabaurer Höhen mit ca. 546 m. Ein sogenannter Gebirgsknoten bildet sich im Oberwesterwaldkreis. Während sich vom Salzburger Kopf ein Höhenzug nach Westen, der Kalteiche zuwendet und ein anderer mit dem Stegskopf, der Friedewalder Höhe und dem Steimel nach Südwesten der Sieg zustrebt, geht ein dritter von der Fuchskaute mit dem Homberg, Alsberg, Gallpüsch und dem Knoten in südlicher Richtung. Doch bildet der hier entstehende Knoten keinen ragenden imposanten Kegel, sondern schließt vielmehr einen von kegelförmigen Bergen umschlossensn Bezirk in sich. Hier, im höchsten Westerwald, ist der Wald so gut wie gar nicht vertreten, nur breite Tannenstreifen schützen als mächtige Schutzhecken die kleinen Dörfer mit ihren Fluren vor der Unbill der Witterung. | |||
Der ganze Westerwald ist im allgemeinen sehr wasserreich. | Der ganze Westerwald ist im allgemeinen sehr wasserreich. Die vielen Niederschläge, die in dem Basaltboden nur sehr langsam verdunsten, bilden in den Niederungen sowohl als auch auf den Höhen vielfach Sümpfe und Moräste, aus denen zahlreiche Bäche ihren Ursprung nehmen. An Entwicklung und Ausdehnung übertrifft wohl die Wied alle anderen Bäche des Westerwaldes. Sie entsteht in dem Weihergebiet von Dreifelden und mündet mit einer Länge von ca. 33 km mit nordwestlicher Richtung bei Irlich in den Rhein. Der Holzbach und der Mehrbach sind ihre bedeutendsten Zubäche. Die Nister, mit nordwestlichem Lauf hat ihre Quelle in den Sümpfen der Gegend bei Neukirch in einer Höhe von ca. 530 m. Die Schwarze und die Kleine Nister, die sich mit ihr verbinden, haben ihren Ursprung ebenso in den Sümpfen der Neukircher Gegend. In mannigfachen Windungen strömt sie an der malerischen Abtei Marienstatt vorbei durch die Kroppacher Schweiz und mündet bei Wissen in die Sieg in einer Höhe von 160 m. Größere Bäche sind noch die Elb und der (S. 4) Gelbbach. Erstere kommt aus einem Sumpf bei Ailertchen. An ihrem Lauf liegt rechts die Dornburg und links das Heidenhäuschen. | ||
Der eigentliche Haupterwerb der Bewohner des Westerwaldes waren von jeher die Landwirtschaft und Viehzucht. Hart war die Arbeit auf eigener Scholle und die Aussicht auf Erfolg war gering. So manchen trieb es fort in die weite Welt. Doch in den letzten Jahren hat man die reichen Bodenschätze des Westerwaldes zur vollen Verwendung herangezogen. Ungeahnte Verdienstmöglichkeiten entstanden und wurden zum Segen weiter Volkskreise. Während auf dem Oberwesterwalde die Basalt- und Braunkohlen-Industrie vorherrscht — in Marienberg befindet sich die Filiale des Rheinischen Braunkohlen-Syndikats, sind es im Unterwesterwaldkreis die mächtigen Tonlager, die dort das blühende Krug- und Kannenbäckerland erstehen ließen. Von Jahr zu Jahr entwickelt sich die Industrie, immer neue Werke erstehen, rauchende Schornsteine ragen in die Luft, Bremsbahnen laufen die Abhänge herunter, Drahtseilbahnen schweben über die Kronen der Wälder hinweg. Der große Holzreichtum des Westerwaldes gibt vielen Sägewerken, Möbel- und Holzfabriken Arbeit. Verschiedene Bahnstrecken durchschneiden den Westerwald und ein großer Güterverkehr hat sich auf denselben entwickelt. Sollten die neuen Projekte zur Ausführung kommen, dürfte dies zum weiteren Aufblühen des Westerwaldes wesentlich beitragen. | |||
So ist der | |||
So ist der Westerwald mit seinem gesunden Volksschlag und seiner emporblühenden Industrie ein starkes Glied für den Wiederaufbau unseres deutschen Vaterlandes. | |||
== Der Oberwesterwaldkreis == | == Der Oberwesterwaldkreis == | ||
Version vom 31. August 2011, 13:12 Uhr
Der Westerwald
„Der Westerwald ist ein hohes Gebirge zwischen dem Rhein, der Lahn und Sieg, worauf man nichts als Himmel, Pfützen (Sümpfe) und große Steine sieht“ heißt es in einem alten geographischen Lexikon. Und auch heute noch ruft der Name Westerwald bei manchem ein nicht sehr verlockendes Gefühl wach. Aber doch ist es in Wirklichkeit nicht so schlimm, obwohl auf dem hohen Westerwald, ein Hochplateau von 450 m, welches von den höchsten Kuppen nur um weniges überragt wird, ein recht kräftiger Luftzug und auch eine empfindliche Temperatur herrschen kann. Aber der Westerwald breitet sich ja nicht nur in die Gegend aus, wo das Rothaargebirge mit ihm zusammenhängt, sondern erstreckt sich von hier aus nach Westen in allmählicher Verflachung fast ohne größere Unterbrechung bis an die Sieg und den Rhein hin, wo das hochaufragende Siebengebirge sein westliches Vorgebirge bildet. Nach Norden steil in das Tal der Heller abfallend, bildet hier der Fluß die natürliche Grenze. Nach den anderen Himmelsrichtungen verflacht sich das Land in gleicher Weise wie nach Westen, nur daß die Abdachung hier überall mit kegelförmigen Bergen besetzt ist, worunter die bekanntesten im Osten der Hirschbergskopf 538 m, im Süden der Almerskopf 365 m, die Höhenburg 395 m, das Heidenhäuschen 399 m, der Höchst 444 m, der Dielkopf 479 m, der Scharpingerkopf 442 m, der Große Kopf 423 m sind. So wie im Westen durch den Rhein und im Norden durch die Heller, wird auch hier der Westerwald durch die Lahn von dem umliegenden Bergland begrenzt.
Die höchsten Kuppen des Westerwaldes ziehen sich als deutlich erkennbarer Bergrücken durch das Land. Im Dillkreis macht der Barstein 618 m, bei Gusternhain den Anfang dieses Bergzuges, der sich in ca. 50 km Länge bis in den Kreis Montabaur hinzieht. Im Kreise Oberwesterwald bei dem Orte Willingen liegt die Fuchskaute 657 m, es folgen der Salzburg Kopf 655 m, die Schlimme Bitze 557 m, dem sich die Erhöhungen um Höhn und Langenhahn anschließen. Es folgt bei Ettinghausen der Beulstein 484 m, bei Leuterod der Malberg, 428 m und dann noch die Montabaurer Höhen mit ca. 546 m. Ein sogenannter Gebirgsknoten bildet sich im Oberwesterwaldkreis. Während sich vom Salzburger Kopf ein Höhenzug nach Westen, der Kalteiche zuwendet und ein anderer mit dem Stegskopf, der Friedewalder Höhe und dem Steimel nach Südwesten der Sieg zustrebt, geht ein dritter von der Fuchskaute mit dem Homberg, Alsberg, Gallpüsch und dem Knoten in südlicher Richtung. Doch bildet der hier entstehende Knoten keinen ragenden imposanten Kegel, sondern schließt vielmehr einen von kegelförmigen Bergen umschlossensn Bezirk in sich. Hier, im höchsten Westerwald, ist der Wald so gut wie gar nicht vertreten, nur breite Tannenstreifen schützen als mächtige Schutzhecken die kleinen Dörfer mit ihren Fluren vor der Unbill der Witterung.
Der ganze Westerwald ist im allgemeinen sehr wasserreich. Die vielen Niederschläge, die in dem Basaltboden nur sehr langsam verdunsten, bilden in den Niederungen sowohl als auch auf den Höhen vielfach Sümpfe und Moräste, aus denen zahlreiche Bäche ihren Ursprung nehmen. An Entwicklung und Ausdehnung übertrifft wohl die Wied alle anderen Bäche des Westerwaldes. Sie entsteht in dem Weihergebiet von Dreifelden und mündet mit einer Länge von ca. 33 km mit nordwestlicher Richtung bei Irlich in den Rhein. Der Holzbach und der Mehrbach sind ihre bedeutendsten Zubäche. Die Nister, mit nordwestlichem Lauf hat ihre Quelle in den Sümpfen der Gegend bei Neukirch in einer Höhe von ca. 530 m. Die Schwarze und die Kleine Nister, die sich mit ihr verbinden, haben ihren Ursprung ebenso in den Sümpfen der Neukircher Gegend. In mannigfachen Windungen strömt sie an der malerischen Abtei Marienstatt vorbei durch die Kroppacher Schweiz und mündet bei Wissen in die Sieg in einer Höhe von 160 m. Größere Bäche sind noch die Elb und der (S. 4) Gelbbach. Erstere kommt aus einem Sumpf bei Ailertchen. An ihrem Lauf liegt rechts die Dornburg und links das Heidenhäuschen.
Der eigentliche Haupterwerb der Bewohner des Westerwaldes waren von jeher die Landwirtschaft und Viehzucht. Hart war die Arbeit auf eigener Scholle und die Aussicht auf Erfolg war gering. So manchen trieb es fort in die weite Welt. Doch in den letzten Jahren hat man die reichen Bodenschätze des Westerwaldes zur vollen Verwendung herangezogen. Ungeahnte Verdienstmöglichkeiten entstanden und wurden zum Segen weiter Volkskreise. Während auf dem Oberwesterwalde die Basalt- und Braunkohlen-Industrie vorherrscht — in Marienberg befindet sich die Filiale des Rheinischen Braunkohlen-Syndikats, sind es im Unterwesterwaldkreis die mächtigen Tonlager, die dort das blühende Krug- und Kannenbäckerland erstehen ließen. Von Jahr zu Jahr entwickelt sich die Industrie, immer neue Werke erstehen, rauchende Schornsteine ragen in die Luft, Bremsbahnen laufen die Abhänge herunter, Drahtseilbahnen schweben über die Kronen der Wälder hinweg. Der große Holzreichtum des Westerwaldes gibt vielen Sägewerken, Möbel- und Holzfabriken Arbeit. Verschiedene Bahnstrecken durchschneiden den Westerwald und ein großer Güterverkehr hat sich auf denselben entwickelt. Sollten die neuen Projekte zur Ausführung kommen, dürfte dies zum weiteren Aufblühen des Westerwaldes wesentlich beitragen.
So ist der Westerwald mit seinem gesunden Volksschlag und seiner emporblühenden Industrie ein starkes Glied für den Wiederaufbau unseres deutschen Vaterlandes.
Der Oberwesterwaldkreis
a) Allgemeines.
Der Oberweslerwaldkreis liegt in der Provinz Hessen-Nassau und gehört 7.um Regierungsbezirk Wiesbaden. Marienberg ist Sitz des I.andralsamtes. (Lmdnt Ulrici.) ZustÜndi« Handelskammer ist Dillenburg. Der Kreis mit einer Stadt und R4 Gemeinden sel?.l sich zusammen aus den früheren Acmtern Hachenburg und Marienberg, sowie aus den Gemeinden Dreifctden, Linden. Schmidthahn und Stoinebach des früheren Amtes Selters. Sein FUcheninhall beträgt 32523 Hektar, wovon 11 508 Hektar Ackerland. 5657 Hektar Wiese und 10690 Hektar Wald sind. Die Höhenlage beträgt an der höchsten Stelle, dem Fuchskauten, h57 Meter, während der tiefste Punkt sich bei flltburg mit 16» Meiern findet. Der Oberwesterwaldkrcis ist das Gewinnungsientrum der bekannten Weslmväldcr Braunknhle.'dercn Förderung durch den unglücklichen Kriegs-ausganir bedeutend gesteigert wurde und dem Kreis großen industriellen Forlschritt brachte. Hie bedeutende Ueherlandzentrale jn Höhn, die in weitem l'm-kn-is «ine große flniahl Städte und Gemeinden mit Elektrizität versorgt, wird nur mit Braunkohle' gespeist. Fine bedeutende Basalt-Industrie blüht im Kreise, deren Erzeugnisse wogen der Gülc für den Straßenbau sehr gesucht sind. Neben der Landwirtschaft, die sich über den ganzen Kreis erstreckt, ist noch besonders die Holz- und Leder-Industrie vertreten. Durch verschiedene Vtill- und Nchenbahnen' ist das Land den Strecken des Lahn-, Dill- und Sieytals angeschlossen, rtls Kuraufenthalt wird der Kreis mehr und mehr auf-hl. Den ganzen Snmmer hindurch wird er gerne besucht und seine landschaftlichen Reize, verbunden mit der gesunden'Höhenlage, sichern' 'ihm immer neue Freunde. Modern eingerichtete Hoteh finden sich in den größeren Orten, doch auch in den Dörfern ist man dalür eingerichtet, dem Fremden, der Erholung' und Ruhe sucht, einen'angcnehmen*rtulenthaUTzuTbieten.
b) Verwaltung
Zun Oberwesterwaldkreis gehören S4 Landgemeinden und die Stadt Hachen-burg. Die Landgemeinden1 Miindersbach und RoßbaclVtalten' hiervon in das hinsetzte" Gebiet.
Die Gemeinden des Kreises
Ailertchen
(Eylhartengen) 366 Einwnhner. Post l.tingenhahn. Fernsprechami Weslerburg. Nächste Bahnstation Langcnhahn, 25 Min. K,iiln>l. l>(irf zum Kirchspiel Höhn (kaih.) u. Westerburtf (gv.) gehörtnd, Höhenlage 476 Meter.
Altstadt
754 Kinwohner. Post- und Fernsprechanil Hachenburg. Nächsk-* li.ihnsi.Kion Hadienburg zirka 12 Minuten, M- 123 Meter. Evangelisches Plarr- dorl. Die katholischen Einwohner gehören zur Pfarrei Machi-nburu'. Zur In < i gehören die Gemeinden Qehlert, Merkelbach, Mittelhnttort, Müschenbach, Nicdcrhatterl, Nister, Oberhattert und Wicd. Allsladl (HachinbuTg) isl der Ursprangsorl dps hauKgen HdchL>nburfr. Jn ihrur Gemarkung wrurde die Hurff und dio unlcr dieser (.-ntsUndene Sladt gebaut. Da rieh dieses Anwesen eben-alls den Namon Hacliinburg beilegte, nannte man das alte Haehinburg zur Unterscheidung „Altstadt", ft. hat sine sehr alte, dreischintge Kirch«, die dem «eil. Bartholomäus gewidmet ist. Man muß vermuten, diafl sie 1221 nodi Filiale von Altenkircnen war. Neben der Kirche, in deren Mittelschiff noch <irm einer spätroinanischen Pfeilerbasilikri steh zeigt, bestand nocäi die St. KatbarinenkapeUe, die, wiu dir Kirche selbst, auch vier MHoiv hatte.
Astert
- . rod) 222 Einwulunr. Post Kroppach, Fernsprechamt Hachenburg. Nächste Bahnstation Hattert, '/, Stunde. Höhenlage 239 Meter. Katholische» Dori zum Kin hspiel Marieratati gehörend. Evang, Einwohner genfir. nm Kirchsp. Kroppach.
Bellingen
Hu Einwohner. Post Lanffanbahn. Fcrnsprothamt Westerburg, Höhenlag« *3S Meter. Nächst« Bahnstation Langenhahn, 15 Min. Kaih. Unrl zum Kirchspeä '"Jt?.enhahn (Jthörend. Die avang. riinwohncr gehören 7iim Kirchspiel ftipenrod.
Borod
30f) Einwohner. Posl Höchstenbach. Fernsprechamt Hachenburn. Nächste Bahnstation VVahlrod (Kleinbahn). Zum Kirchspiel Walilmd gehörend. Höhenlag« 2l'i) Meter
Bölsberg
(Bilesberg) ll>3 Einwohner. Posl Korb. Fernsprechamt Marienbcr^. Nächste mi Korb (zirka 30" Min.). Höhenlage -471 Meter. Evangelisches Dorf /.um Kirchspiel Marisnberg gehörend. Die katholischer) Einwohner gehören zum Kirchspiel Kotzonhahn, Ui-i di-r Ortschaft Bölsberg befind«! sich eine merkwürdige Anhäufung von gro6en einzelnen BaseJtblöcken.
Bretthausen
(Bredehuscn) 181 Einwohner, l'uvi Nt-ukirch. l^enispfL-chanit Rannerod. Nichste Bahnstation Rennerod, L'|( Stunde uad Burbach 2 Stunden, tiöbanlage 577 Meter. Evangelisches Dort iiim K irchspii'l Neukirch gehörend.
Büdingen
352 Einwohner. Pnst Erboch Fernsprechamt Marienber«. Nachslo Bahn-Station Erbach (12 Min.). I $33 Meter. Katholisches Dorl «an Kirchspiel Rotzenhahn gehörend. Die evanjl. Einwohner gehören zum Kirchspiel Hlpunrod. In büdinnen waren die Adügen von Htnpeaberg um! Walderdorf ansässig, die 1492 ihr« Güter an die Kirche in Marienbt:rn verkauften. Büdingcn baul jetzt eine eigene Kirche.
Dreifelden
(privelten) 161 Einwohner. Post Fwüwgm». 1'iTiisprtchamt Freilingm Nöchsic tation Rolienhahn. H61 Marrdorf. Es Kchürt-n zum Kirchspiel die Diirii'r Linden, Schniiillhalin. Steinebach. iJrci-[elden kommt stlinn im Jahn; 1325 vor; die Plami gehörte dwnds in die Kirch« Rückerod, war vaüat dessan Filiale, bis es mn 18. (ahrhundi Pfarrei wurde Der Orl hat eine reich* jenheit Seinen Namen dankt ei einer Kirche, die von einem Kreuzritter erbaul und der hei] »Dreilaltigkeir geweiht war. 1795/96 brousten die Revolutionsrtfirrae über den Ort hinweg die auch die Kirche nicht verschonten, ftn der heutigen HircliG, deren Schill 1808/09 erbaui *urde, ist der romanische, viereckiRe 1 urm »ehr alt. Dreüelden wird heule als Soromeraulentha» gem besucht. Ganz in der Nähe von DreiSelden licgl das Gebiet der Dreifelder Weihst, din der Landschaft ein slgtntiimiiches Gepräge geben. Versteckt zwischen Wald und Heide liegt die im ftnlanp; des 17. Jahrhunderts vom Ftosl von Wied erbaute „Sceburjf." Nicht weit von dieser tag die I MO von Gral Wilhelm von Isenburg-Wied «uff dem Bruchs! ku DrifeEden erbaute, der Sage nach in einer Nacht spurlos verschwundene Burg .Rohrbruch."
Dreisbach
333 Einwohner. Post Höhn. Fernsprechamt Marii-nbeo;. Nächste Bahnstationen Höhn und Erbach. Höhenlage 439 Mater. Katholisches Dorl zum Kirch- spivl Höhn «hörend.
Eichenstruth
155 Einwnhner. Post- und Fernsprechami Marienbarfi. Nächste Bahnstation Marienberg. Höhentage J(i5 Meter. Evangelisches Dorl nun Kirchspiel Marienberg gehörend. In der Gemarkung Ejchenslnith lieg! die staatliche Braunkohtsngrub« .Ortnion', die in letzter Zeit wieder neu in Betrieb genommen wurde.
Enspel
179 Einwohner. Pos! Erbach. Fernsprechamt Maricnbcrw. Nächste Bahnstalion Erbach. Höhenlage J90 Meter, Katholisches Dorf mm Kirchspiel Rotzcnhahc gehörend.
Erbach
(Erlebach. Yln-bach) 470 Einwohner. Posi Krbach. Fernsprechamt Marienberg. Bahnstation und Knotenpunkt der Bahn Alknkirchi-m—Limburj,'. Ausgangs-punkl der Bahsi I flil-h'il/.hauscn—MaricnbcrR-Laiiffenbach—Erbach- Höhenlage 32<> Meier. Aufblühender Ort mit Basall- und Holzindustrie, Evangelisches Dort 7.111H Kirchspto! Warienberg gehdrend, |obann von Hassau-Merenberg und Johann von Westerburg wollten 135'* aut dem Scharienstein eine Uurjf bauen, die jedoch nicht 7.11 Stande kam. Hui lürbach beyinnl der Gebirgswecnsel des Ober wes terwaldes.
Fehl-Ritzhausen
- U Einwohner. Post- und Fernsprechamt Maxwaberg, Bahn- und Endstation ™r Linie Erbach—Fehl-Rit'zhausen, Knntcnpunki der Linie Hcrborn—Wester-uurj*—Monlabaur. Evangelisches 13<>rf zum Kirchspiel Marii-nber^ tft.-hörend.
Eine hier bestehende Kapelle wurde 1893 niedergelegt.
Gehlert
enrod). WO Einwohner. Post und Fernsprechamt Hachcnburß. Michsl« °annstation (Hachenburg, 4(1 Minulen. Höhenlage 4(iK Meter. Das Kloster nstati legt« hier 1262 einen Hot an. Evangelisches Dorf zum Kirchspiel 'ilisladl Kfi!i«»rend. Die katholischen Einwohner gehören zum Kirchspiel 1 lachenburg.
Giesenhausen
216_ Einwohner. Post Kroppach. l'Vrnsprcchaml HachenburR. Nächste Bahn-stfllion Incelbach, 20 Minuten. Höhenlage 3i.i(( Meter. Evangelisches Dorf zum Kirchspiel Hrnppach gehörend. Die kalholisdien Einwohner gehören runo Kirchspiel Msrtetistatt
Großseifen
(Graynziben) 330 Einwohner. Post und Fernsprechamt Marienberg. Bahnstalion der Linie Krbach—Fehl-Ritzhausen Höhenlage 4-14 M«ter. Evangelisches Dorf zum Kirchspiel MaruM-ibcrn gehörend. Dia katholisches Einwohner gehören /.um Kirchspiel Schönberg,
Hahn
(zum Hacn) 238 Einwohner. Post Marienberg. Fernsprechamt Hahn. Nächste Bahnstation Mariesberg-Langenbach, 15 Hinutea Höhenlage 386 Meier- Kailiolisc lies Dorf zum Kirchspiel Höhn-Schänberg gehörend. Di» evangelisch«! Einwohner geboren zum Kirchspia] Marienb«rg.
Hachenburg
a) Allgemeines.
Bahnstation der Linie Limburg—Altenkirchen. Ausgangspunkt der Kleinbahn Seilers—Hachenhurj;. Stadt mit 25IK Einwohnern. Posl und Fernsprechamt Hachenburg. Höhenlage J40 Meter (Schloß 345 Meter). Sitz desFuiaitt-atntes [in- den OberwesU-rwaldkreis. Hai ein Amtsgericht, zwei Oberforslereicn, Katasteramt, Uandcsli<juiiis;u'ktion. zwei Bankstellen (Nass. I.andesbank, Vereinsbank), Postamt 2. Klasse. Porstschule, landw. winterschule, Realschule, kath. Krankenhaus, evangelische und katholische Kirche, Synagoge. Hachenburg trägfl einen ausgesprochen städtischen und auch wieder altertümlichen Charakter, wie man es bei einer solch kleinen Stadt sonst Bellen bildet, AK Sommerfrische wird us seiner schönen Umgebung halber sehr gerne besucht, und namentlich auch Wandervogel sind es, die die Stadt Bnze Wanderperiode hindurch beleben. Sehr pule Hoicls tinden sich am Platte.
Hoch über die Kuppen des Landes hinweg M^t das Hachenburgur Schloß. 1221 bereits wird dia Burg genannt; doo fahre lanj; war si<- ununterbrochen in dem Besitz des mächtiger! Dynastentreschlechts der Grafen von Sayn. Am 16. Dezember 1314 verlieh Ludwig der Bayer Hachenburg St.idtrcchte und Selbstgertchtsbarkeil und wurde innen mit einer Ringmauer umzogen. 1352 wurde es von dem Krzbischof ßalcluin von Trier erobert. Grtif Joachim von Sayn Übergab dia Stadt 1367 Ins lJK,s an den Efzbischol Cuno von Trier, Her alte Burtjbau brannte Ifi54 teilweise nieder, wurde ober bald in seiner jetzigen Form wieder ufgebaut t-rvi von Prunk u.Pracht besteht das Schloß aus mehreren Klügln in unregeima'u'iger Stellung, Bis 1809 war Hachenburg Nil/ der Landesregierung. IJie Siaili seilet blieb von verheerenden Unjjlückslällen nicht verschont. Um 14(ki brannte sii> bis aul die Kirche vollständig ab, 3") fahre später wütete abermals eine Feuersbrunst, Nach einer altrn List« brannte es in'den jähren «4, 1503, 1541. 1554, (594 weiter werden aus den Jahren 1676, 1710, 1711, I/2«J, [730. !75ii. 1757, 1762, 1763 größere und kleinere Brände berichtet. Die ltitfslen waren wohl die Brande aus den [ahren 1439 und 1554. Mehrere wütete ifti flnlang des 17. Jahrhunderts die Pest in den Mauern der Stadt. Van den alleren Zeiten her gehörte Hachenburg in die Pfarrkirche zu Altstadt, uraf Gerhard von Sayn legte 1495 den Grund zur Stadikirche. Die heutige evangelische Kirche, durch den sogenannten Schlofibogen mit dem Schlot! verbunden, ist 1775 bis I77d erbaut, Chor und Turm sind Überreste der ehemaligen Nikolaikapelle. In der Kirche liclindet sich eine gräflich« Familiengruft. Dw Reformation wurde I5nl iudi lutherischem Bekenntnis eingeführt! 1605 kam die reformierte Lehrt» durch den Ciralen Wilhelm von Wittgenstein in die Stadt. 1654 erfolgte dann die völlige Trennung von der Mutlerkirchc zu Alt-sladt. Hjs zum lahre [820 bestanden zwei evangelisch« Pfarreien in der Stadt, Die heutige katholische Kirche ist die drille an ihrer Stelle. 1651 bis wurde die ersle durch den GraFcn Valentin Kmst von Manderschcid er-"*ut, 17J4 wurde die zweite Kirche eingeweiht, nachdem dia erste infolge illiffkeil abgerissen worden war. Die beutige Kirche, ein sich dem Gesamtbild der Stadt sehr anschmiegendes Gebäude mit schönem, stilgerechten luri«, wurde in den fahren 1906 bis 1908 erbaut und hat die Altertümer der früheren Kirche, besonders die Kanzel, die Altäre, Beichtstühle usw. des Denk-malswerles wegen in sich aufgenommen. Auch sind die alten Kranzishaner-GrüJie erhalten geblieben.
An Sehenswürdigkeiten besitzt Hachenburg neben seinem Schluß, dem ein fcohlgepüegter Park, der ,BurgMrten", mit herrlichen allen Baumgruppen, vnr-Selaßerl ist. noch d.is Denkmal Kaiser Wilkelms I. an der evangelischen Kirche. Es wurde 1868 ols das erste Denkmal des Kaisers errichtet Mitten aul dem allen Aldrkt sieht der Marklbrunnen mit dem Saynischen Löwen, das Hachon-burger Wappen haltend. Ihm gegenüber steh! das Hotel „Krone" mit sehenswerter Renaissance-Architektur. Weiter belinden sich in Hachenburg noch dir pcnkmäler Kaiser Friedrichs und Kaiser Wilhelm I. In dum Schloll setbat sind jetzt ausschließlich Behörden untergebracht. Sehenswert sind das Taufbecken und tlas Wappen auf dem oberen üchloflhof.
Hardt
225 Einwohner. Post und Fernsprechamt Marienberz. Nächste Bahnstation Erbach, 15 Minuten. Höhenlage 421 Meter. Evanjr, tOrf mm Kirch- spiel Marieiibcrn gehörend. Die katholischen Einwohner gehören zum Kirchspiel Kotzenhahn. In der Gemarkung Hardt lie^l das seit einigen Jahren in Betrieb genommene Quanritwerk „Vulkan".
Heimborn
[74 Einwohner. Post Kroppach. Fernsprechamt Hachenburg. N&chate Bahnstation (ngelbach, 1 Stunde. Höhenlage 22't Meter. Evangelisches Dorf /.um Kirchspiel Kroppach ^hörend. Zu Hebnbom fjubören die Ortu Ehrlich und Lülzelau. Letzterer Ort war 1294 der Wohnsitz der Adaligen von LätxelttU.
Heuzert
(Heuzerod). 139 Einwohner. Posl Krnpparh. Fernsprechamt Heuzert. "Nächst« Bahnstation Hallrrl oder [ngelbach. |B 45 Minuten. Höhenlage 231 Meier. Evangelische* Dorf rum Kirchspiel K-nppflch gehörend. Die katholischen Einwohner gehören zum Kirchspiel Marienstatt.
Hinterkirchen
109' Einwohner. "Posr LanKcnhohn. Fernsprechamt Westerbtirg. Nächste Bahnstation Langenhahn, 10 Minuten. Höhenlage 447 Meter. Katholisches [)<>ri mm Kirch.spM Langenhahn gehörend.
Hintermühlen
205 Cmwohner. Post Langenhahn. Farnsprecoaml WaslerburU- Nächste Bahnstation Langenhahn, 20 Minuten. Höhenlage KW Vleter. Kalholisches Dnri 7.UH1 Kirchspiel Langenhahn . Die evangclisclirn Einwohner gehören
Kirchspu-l WesiiThur^. Der Ort ist erei in neuerer Zeil entstanden,
Höchstenbach
520'Einwohner. Post und Fernsprechamt Höchstenbach. Isl Bahnslaiion an ni Hachenburg—Selters. Höhenlage 310 Meter. Evangelisches Plarrdorl. Zur Pfarrei gehören die Dörfer Mudenbach, Welkenbach. Winkelbach, Wahlrod, Bernd und Borod. Die Kirche, mit viereckigem Turm, ehemals riVm heiligen Georg geweiht, isl im flnlanfi des 13. Jahrhunderts im romanischen UbergangSStil erbaut, und hal in neuerer Zei! nn der .Südseile eine niedriüL» Abseits erhallen. Nach der Reformation, die. im Jährt I5M nach reformier-Um Bekenntnis eüiftciührl wurde, setzte die Gräfin Luise Juliane 1f>41) das lutherische Bekenntnis ein. Hie Reformierten erhielten 1fi78 wieder einen Prediger, sodaf) bis 1818 zwei Pfarreien bestanden. Eine viertel Stunde von Höchsten^ bach wet* befindet sich der von Napoleon IM. errichtete Gedenkstein an den hier am 19. September 17% tödlich verwundeten, dann in flltenkirchen gestorbenen französischen GeneralMarceau. Der Plata isl Eigentum der französischen Republik.
Höhn-Urdorf
(Hand, 1! ■ Einwohner. I'nsl Hohn. Fernsprechamt Marionbei Westerburg. B m an diT Sirrcfte Herborn—Westerbürg—Montabaur. Höhenlage 317 Meier. Zur Gemeinde Höhn jtchtirt Urdorl. Kai i"jrr- dorf /.um Kirchspiel Höhn-Scbönbi evangelii iwohner ren mm Kirchspiel Marlenberg. Zur Pfarrei gehören die Dörfer FVUertchen, Ürdsbactt. Hahn, Kackenberg, Oeflingen, & Die Kirctu>. dessen Turm aus dem 13. Jahrhundert stammt, ist eine schlichu» Hallenkirche mit Cl am Mittel- und Seitenschiff, l rsprüni»!ich Johannes dam Tauler und dem heiligen Valcnlius, ist sie seil 1644 der heil' t und war lange Zeit ein berühmltr WallTahrtsorl. Die, Reformation wurde 15i>4 n.ich lulhen- m Bekenntnis eingeführt, 157s mit <!lt reformierten Kirche vcrtfliiscli1 1630 durch Graf |oh. Lndvrig von Mieder-Hadamar wieder autgehoben. (He chünwliu^' Provinz Hana, 1114 bereits durch einen «rösten Ein) I.ehns-
- mannes, des iir.iu-u L Irich >, 162 in rlrr Fehde
ewischen tsenburg und Nassau um den lim schwer heimgESucht, wobei auch die alte Kirche am 4. Mai ein Rauh der Flammen wurde. Die Pfarrei wird seil 1816 wieder von einem Well n, nachdem sie leinte unler vielem Wechsel ,■ durch die vielen Veränderungen, namentlich aber unter den Betteunöncher», <! FrauzUkaner-Kloster in Hadamar sandte, nicht vu Wohlstand gelangen konnte. Hintcrkirchcn. Hölzenhausen und Rüschen wurden 1316 von dem Kirchspiel Höhn t;i-iri-tii)t, — In der Gemarktnn; Höhn lii-«l die bedeutende Ueberland-Zonlrale der A.-G. Elektrizitätswerk westerwald mit der dazu gehörigen Braun- kl fVlexandria.
Hölzenhausen
[23 Einwohner, Post Langenhahn. Fernsprechamt Marienberg. Nächste Bahn-station J.angenh-ilin. Kl Minuten, Höhenlage 488 Meter, Katholisches Don tarn Kirchspiel Rotzenhahn gehörend.
Hof
(mm HoH). inwohncr. Post und Fernsprechamt Marienhcrfi. Nächste Bahnstation Fehl-Rüzhausen, I Stunde. Höhenlage 525 Meter. lisches Dorl zum Kirchspiel Marienberg gehörend In Hol stand eine Kapelle, die vor und nach der Reformation von Marionliurn bedient wurde. Die Schule wurde im Anlang des lli. Jahrhunderts gegründet von |ohann ßaptiste von LangenbaCh, uml Sassenrod, der dazu Grundstücke, besondera Wiesen, schenkte.
Kackenberg
(Kalczbcrg), ÜO Einwohner. Posl Höhn. !■ lami Mnrienbcrg. Nächste Bahnstation Höhn, ii Minuten. Höheningo 490 Meter, Katholisches Dorf mm Kirchspiel Höhn-Schönberg gehörend. Di« evangelischen er geh&ren /um Kirchspiel Mariciibcrj;. Das Dorf isl sthr all, es kommt bereits in sin« .de 87') vor. In seiner Gemarkung lieg! rltr Kackenberger Stein, eine Anhäufung; mächtiger Basaltblöcke am Bergabnang, Von hier )>enii>ni mnn eine herrliche Aussicht.
Kirburg
(Kiroburg). )20 Einwohner, i'osi und Fernsprechami Kirburg: Nächste Bahnstation Korb, 45 Minuten. Höhenlag« 4S5 Meter Evangelische! Kirchdorf stholisehen Einwohner gehören /.um Kirchspiel Miirlun. Zum Kirchspiel Kirburg gehören die Ori >(h bei Kirbury, Lautsanbrücken, n, Korken. Das Dorl kommt bereite toi« vor, war 1215 in de- rhard von ftrborg und seiner Gemahlin ftdell s n\r Gründung eines Kloster« an den Abt Heinrich von St. Petersthai gaben ftn der Stell« im Kirchspiel Kirburg. die man heute noch »Altenkloster nennt, wurde dann .nah d^is Klosl vt. Durch die rauhe, unwirtlii bald die Arbeit aulgegeben und man »«legte das Kloster nach Marienstatt. Um dtcsei liegl eine anmutige [ehe Weise man aul die Stelle auimerksam wurde, wo i Kl Mi bt d d t B 1227 b [ehe Weise ma ci.is Kloster Marienstatt erbaut, wurde, dessen ersten Bau man um 1227 b«os, • Life des Id. Jahrhunderts wurde das Kirchspiel ganz unter die Herrschan -.licn von S.iyn gebrächt, gehörte 1f>52 zu Sayn-Altenkirchen, 1662 ?.u Sayn-Hachenburg. Die Reformation wurde I jelflhrt. 1796 wurde last
Korb
147 Einwohner. Posl und Fernsprechamt Korb. Bahnstation an der Sirt-tkf l.imburp—Altcnkirdion. Höhenlage 293 Meter. Evangelisches Dorl mm Kirchspiel Kirburg gehörend. Die katholischen Einwohner gehören tun Kirchspiet Mürlcn.
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