Michell Surliegk: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''',  Kreis Memel, Ostpreußen


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=== Name ===
==== Andere Namen und Schreibweisen ====
*[[Szurlicken]], 1820 [[Zurlicken]], 1871 [[Szurlich-Michel]], [[Szurlig Michel]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*[[Zurlicken]]<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref>
*[[Szurlich Michel]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000</ref><ref>Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000</ref>
*[[Schurlich Michel]]<ref>Preußisches Urmesstischblatt Nr. 1, 1860 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</ref>


=== Name ===
====Namensdeutung====
Hinweis auf einen Wohnplatz in der Nähe eines Moores.
Hinweis auf einen Wohnplatz in der Nähe eines Moores.


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*lettisch/ nehrungs-kurisch '''„sūrs“''' = herb, sauer, bitter, scharf
*lettisch/ nehrungs-kurisch '''„sūrs“''' = herb, sauer, bitter, scharf


==== Andere Namen und Schreibweisen ====
*[[Szurlig Michel]], [[Szurlich Michel]]
*[[Zurlicken]]<ref>Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des [http://www.vffow-buchverkauf.de/schriftenverzeichnis/artikel.php?id=so53 VFFOW]</ref>
*[[Schurlich Michel]]<ref>Preußisches Urmesstischblatt Nr. 1, 1860 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz</ref>


<!--=== Allgemeine Information === -->
=== Allgemeine Information ===  
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Grösse, Bevölkerung usw.) -->
*Alter Siedlungsort, ca. 16 km nördlich von [[Memel]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
'''1785''' ist {{PAGENAME}} Kgl. Bauerdorf und wird '''1861''' mit [[Scheipen Thoms]] ''(lt. Amtsblatt 1862 pg 23)'' vereinigt.<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref><br>
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'''1.5.1939''':  '''[[Scheipen-Thoms]]'''  kommt zur Gemeinde '''[[Nimmersatt]]'''. {{MLRefAmtsblatt2}}
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
<!--== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1785''' zum Kirchspiel [[Crottingen]].<ref>Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918</ref>
 
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== Standesamt ==-->
== Standesamt ==-->
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<!-- === Archive === -->
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<!-- === Bibliotheken === -->
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==Bewohner==
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== Verschiedenes ==
== Verschiedenes ==
=== Karten ===
=== Karten ===
[[Bild:Szurlich_Michel_SCHK001.jpg|thumb|left|420 px|Szurlich Michel auf der Schroetterkarte Nr. 1, (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild:Szurlich_Michel_SCHK001.jpg|thumb|left|420 px|Szurlich Michel auf der Schroetterkarte Nr. 1, (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: NimmersattKarte.jpg|thumb|420 px|Siehe links '''Szurlich Michel''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1832.jpg|thumb|420px|left|'''Szurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1832.jpg|thumb|420px|left|'''Szurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1860.jpg|thumb|420px|'''Schurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
[[Bild:Scheipen_Toms_URMTB001_1860.jpg|thumb|420px|'''Schurlich Michel''' und '''Scheipen Toms''' im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
 
[[Bild: Scheipen-Thoms_Grenzen_MTB0192.jpg|thumb|left|420 px| Nördliche Gehöfte von Scheipen-Thoms an der Kreuzung nach Grauduß-Bartel und Scheipen-Thoms an Stelle der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild: Scheipen-Thoms_Grenzen_MTB0192.jpg|thumb|left|430 px| Nördliche Gehöfte von Scheipen-Thoms an der Kreuzung nach Grauduß-Bartel und Scheipen-Thoms an Stelle der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
[[Bild:Nimmersatt_Großgemeinde.JPG|thumb|420 px|Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)<br>Scheipen Thoms (inkl. der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk) eingemeindet in die Großgemeinde Nimmersatt.<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
 
[[Bild:Nimmersatt_Großgemeinde.JPG|thumb|430 px|Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)<br>Scheipen Thoms (inkl. der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk) eingemeindet in die Großgemeinde Nimmersatt.<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
 
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
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<!--==Zufallsfunde==
<!--==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
{{Einleitung Zufallsfunde}}-->


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>THOOMSKO05MU</gov>
<gov>SZUHELKO05MU</gov>
 


== Quellen ==
== Quellen ==

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 11:12 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Michell Surliegk

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Michell Surliegk



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Michell Surliegk in der Memellandkarte

Einleitung

Michell Surliegk, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Hinweis auf einen Wohnplatz in der Nähe eines Moores.

  • prußisch „sur“ = um, herum, ringsherum, neben, bei
  • nehrungs-kurisch "likt" = legen, liegen
  • prußisch „surus“ = feucht, klamm
  • prußisch „suras“ = sauer, scharf, bitter, salzig
  • lettisch/ nehrungs-kurisch „sūrs“ = herb, sauer, bitter, scharf


Allgemeine Information

  • Alter Siedlungsort, ca. 16 km nördlich von Memel[6]


Politische Einteilung

1785 ist Michell Surliegk Kgl. Bauerdorf und wird 1861 mit Scheipen Thoms (lt. Amtsblatt 1862 pg 23) vereinigt.[7]
13.12.1861: Michell Surliegk kommt (mit Pleicken Gerge[8]) zu Scheipen Thoms[9]
1.5.1939: Scheipen-Thoms kommt zur Gemeinde Nimmersatt. [10]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Michell Surliegk gehörte 1785 zum Kirchspiel Crottingen.[11]


Bewohner

Verschiedenes

Karten

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Szurlich Michel auf der Schroetterkarte Nr. 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe links Szurlich Michel auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Szurlich Michel und Scheipen Toms im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Schurlich Michel und Scheipen Toms im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Nördliche Gehöfte von Scheipen-Thoms an der Kreuzung nach Grauduß-Bartel und Scheipen-Thoms an Stelle der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)
Scheipen Thoms (inkl. der ehemaligen Gemeinde Michell Surliegk) eingemeindet in die Großgemeinde Nimmersatt.
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SZUHELKO05MU
Name
  • Szurlig-Michel Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
Einwohner
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Scheipen-Thoms, Šaipai (1861-12-13 -) ( Landgemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle

Szurlig-Michel (- 1861-12-12) ( Landgemeinde) Quelle

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  3. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  4. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  5. Preußisches Urmesstischblatt Nr. 1, 1860 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  6. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  8. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  9. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  10. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  11. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918