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*Lit. Namen: [[Juodikiai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref> | |||
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*'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Grabsten]]. | |||
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In Jodicken wird zurzeit ein Naturschutzgebiet errichtet. Dafür werden Wasserflächen angelegt. Diese reichen bis an den Weg, der heute zum Friedhof geht. Dieser wird davon aber nicht betroffen sein. Der Friedhof selber ist halbwegs gepflegt und strahlt sehr viel Ruhe aus. | In Jodicken wird zurzeit ein Naturschutzgebiet errichtet. Dafür werden Wasserflächen angelegt. Diese reichen bis an den Weg, der heute zum Friedhof geht. Dieser wird davon aber nicht betroffen sein. Der Friedhof selber ist halbwegs gepflegt und strahlt sehr viel Ruhe aus. | ||
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== Verschiedenes == | == Verschiedenes == | ||
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis== | ==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis== | ||
Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 09:16 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Jodicken
Einleitung
Jodicken, Kreis Memel, Ostpreußen
- 1683 Jodeken [1]
- 1785 Jodicken Nauseeden, Jodicken Wittko, Godicken Wittka, Wittko Jodeigken, Woytko Judeka, Groß Jodicken (Groß Godicken) und Klein Jodicken (Klein Godicken)
- Jodicken Wittcko[2]
- Jodicken, Jodicken Nauseden, Jodiken, Jodiken Nauseden, Jodiken Nauszeden, Jodikken, Jodikken Nauszeden[3]
- Lit. Namen: Juodikiai[4]
Name
Der Name besagt, dass der Neukolonist von dunklem Aussehen war. Der Zusatz Wittko weist auf Hopfenanbau. Die Endung -ko weist auf prußische Herkunft: z.B. Witko (1321) Kammeramt Morainen Kreis Marienwerder.
- preußisch-litauisch "jodis, juodis" = schwarz, dunkel aussehend
- "nausedis" = der Neusiedler, Kolonist
- prußisch "witi" = Hopfen
- "witartas" = Hopfenbauer
Politische Einteilung
- 1835: Jodicken (Jodikken Witko), Bauergut im Kreis Memel. Pfarrkirche: Prökuls. Gerichtsbehörde: Justiz-Amt Prökuls.[5][1]
- 1940 ist Jodicken ein Dorf in der Gemeinde Grabsten.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Jodicken gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.
Katholische Kirche
Jodicken gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Friedhof
In Jodicken wird zurzeit ein Naturschutzgebiet errichtet. Dafür werden Wasserflächen angelegt. Diese reichen bis an den Weg, der heute zum Friedhof geht. Dieser wird davon aber nicht betroffen sein. Der Friedhof selber ist halbwegs gepflegt und strahlt sehr viel Ruhe aus.
Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013
Standesamt
Jodicken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten (Kr.Memel) und 1907 zum Standesamt Prökuls. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.
Bewohner
Geschichte
1683
- Else und Katrine bey ihrem Vater Luks 39jährig
- Janis daselbst 18 Jahr
- Burus ein Haußwirth und Elsbe, in 5 Jahr außblieben [6]
1711
- Laßen: Andrut Juroßkeit, Christoff Lukait, Andrut Motzening, David Dabreith, Jacob Audulleit, Antohn
- Wybrantzen: Andrut Juroßkeit - 19. Xbr 1710 (Anm.: Sterbedatum), Andrut - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
- Enrollierte: Christoff Lukait - 22. July 1710 (Anm.: Sterbedatum), David Dabreith - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung), Jacob Audulleit, Antohn [7]
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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Quellen
- ↑ Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
- ↑ Prästationstabelle Prökuls Nr. 1 von 1743
- ↑ Taufbuch Prökuls
- ↑ Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
- ↑ König, G.: Alphabetisches Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften und einzel liegender Grundstücke des Preußischen Staates, Heft 13, Regierungsbezirk Königsberg. Magdeburg 1835
- ↑ Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
- ↑ Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen