Domainenamt Rößel: Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
↑ Volständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck,Zweites Hauptstück,S.23 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
↑ Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.322-323
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (19 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
* Nach der Teilung Polens 1772 wurde aus ermländischen Amt Rössel das Domänenamt Rössel, der Sitz des Domänenamt war [[Bischdorf (Landkreis Rößel)|Bischofsdorf]]. | * Nach der Teilung Polens 1772 wurde aus ermländischen Amt Rössel das Domänenamt Rössel, der Sitz des Domänenamt war [[Bischdorf (Landkreis Rößel)|Bischofsdorf]]. | ||
* Das Domänenämt Rössel hatte auch die Gerichtsbarkeit über die königlichen Amtseinsassen, Kölmer und Freien,<br>die den Domänenamtern 1725 verliehen wurde. | |||
* Zum Domänenamt Rössel gehörten 4 Vorwerk und 23 Dörfer: | * Zum Domänenamt Rössel gehörten 4 Vorwerk und 23 Dörfer: | ||
:[[Bischdorf (Landkreis Rößel)|Amtsvorwerk Bischofsdorf]], [[Bredinken|Bredingken]], [[Kabienen|Cabienen]], [[Komienen|Comienen]], [[Kolonie Diborn|Dembowo]], [[Glockstein]], [[Groß Köllen|Groß Kellen]], [[Heinrichsdorf (Landkreis Rößel)|Heinrichsdorf]], [[Forsthaus Lackmedier Wald|Lackmedie]], | :[[Bischdorf (Landkreis Rößel)|Amtsvorwerk Bischofsdorf]], [[Bredinken|Bredingken]], [[Kabienen|Cabienen]], [[Komienen|Comienen]], [[Klawsdorf|Clawsdorf]], [[Damerau (Landkreis Rößel)|Damerau]], [[Kolonie Diborn|Dembowo]], [[Glockstein]], [[Groß Köllen|Groß Kellen]],<br>[[Heinrichsdorf (Landkreis Rößel)|Heinrichsdorf]], [[Forsthaus Lackmedier Wald|Lackmedie]], [[Labendzowo|Labendzöwen]], [[Groß Mönsdorf|Mönsdorf]], [[Niedermühl]], [[Groß Ottern|Amtsvorwerk Ottern]], [[Plausen]], [[Plönhöfen|Plönhöwen]], [[Plößen (Landkreis Rößel)|Plössen]],<br>[[Ramten (Landkreis Rößel)|Amtsvorwerk Ramaten]],[[Rheinmühl|Reismühl]], [[Robawen]], [[Hohenthal (Rößel)|Rösselsches Vorwerk]], [[Rosenorth]], [[Rosenschön]], [[Samlack]], [[Oberförsterei Bischofsburg|Sadlowo]], [[Santoppen]],<br> [[Schellen]], [[Schöneberg (Landkreis Rößel)|Schönenberg]], [[Schwedhöfen]], [[Soweiden|Sowaiden]], [[Stanislewo]], [[Stockhausen (Landkreis Rößel)|Striöwen]], [[Sturmhübel]],[[Tollnigk (Landkreis Rößel)|Tolnig]], [[Tornienen]], [[Wengoyen]], [[Wolla]] | ||
* Friedrich Wilhelm I. erließ die Verordnung vom 18.August 1713 über die Unveräußerlichkeit der Domänen, diese wurde von<br>Friedrich Wilhelm III. mit dem Edikt von 1809 aufgehoben. So konnte, die durch den napoleonischen Krieg geleerte Staatskasse<br>des Königreiches, durch den Verkauf von Domänenämter und Domänen wieder gefüllt werden.<ref>Volständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck,Zweites Hauptstück,S.23 {{MDZ|bsb10000858|35}}</ref> <ref>Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.322-323</ref> <noinclude><references/></noinclude> | |||
Aktuelle Version vom 15. März 2015, 20:19 Uhr
- Nach der Teilung Polens 1772 wurde aus ermländischen Amt Rössel das Domänenamt Rössel, der Sitz des Domänenamt war Bischofsdorf.
- Das Domänenämt Rössel hatte auch die Gerichtsbarkeit über die königlichen Amtseinsassen, Kölmer und Freien,
die den Domänenamtern 1725 verliehen wurde. - Zum Domänenamt Rössel gehörten 4 Vorwerk und 23 Dörfer:
- Amtsvorwerk Bischofsdorf, Bredingken, Cabienen, Comienen, Clawsdorf, Damerau, Dembowo, Glockstein, Groß Kellen,
Heinrichsdorf, Lackmedie, Labendzöwen, Mönsdorf, Niedermühl, Amtsvorwerk Ottern, Plausen, Plönhöwen, Plössen,
Amtsvorwerk Ramaten,Reismühl, Robawen, Rösselsches Vorwerk, Rosenorth, Rosenschön, Samlack, Sadlowo, Santoppen,
Schellen, Schönenberg, Schwedhöfen, Sowaiden, Stanislewo, Striöwen, Sturmhübel,Tolnig, Tornienen, Wengoyen, Wolla
- Friedrich Wilhelm I. erließ die Verordnung vom 18.August 1713 über die Unveräußerlichkeit der Domänen, diese wurde von
Friedrich Wilhelm III. mit dem Edikt von 1809 aufgehoben. So konnte, die durch den napoleonischen Krieg geleerte Staatskasse
des Königreiches, durch den Verkauf von Domänenämter und Domänen wieder gefüllt werden.[1] [2]