Kukers: Unterschied zwischen den Versionen

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
K (Bot: Überschriften an Vorlage:Ort anpassen, Forscherkontakte- und Zufallsfunde-Links, Link auf Ortsindex-Kategorie entfernen)
 
(35 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 16: Zeile 16:
{|
{|
|
|
::__TOC__  
:::__TOC__  
|
::[[Image: Kukers Anwesen.jpg|thumb|550 px|<Center>Gutshof in '''Kukers''', Kreis Wehlau</Center>]]
|}
|}
<br>
 
== Einleitung ==
== Einleitung ==  
<!--
[[Image: Kukers Gutsscheune.jpg|thumb|440 px|<Center>Gutsscheune in '''Kukers''', Kreis Wehlau</Center>]]
=== Wappen ===
:'''Kukers''' (russ. Meschdulessje / Междулесье, litauisch Kraupalaukis) liegt östlich des Flüsschens [[Nehne (Fluss)|Nehne]] (Glubokaja),<br>das wenige Kilometer weiter südlich bei [[Taplacken]] in den [[Pregel (Fluss)|Pregel]] mündet. '''Kukers''' ist von den Waldgebieten des<br>Forsts Leipen (Nikolskoje) im Westen und des Forsts Drusken (Bykowskoje) im Osten eingerahmt.<br>Erreichbar ist '''Kukers''' über eine Nebenstraße, die '''Alt Ilischken''' an der russischen Fernstraße A 216 (ehemalige<br>deutsche Reichsstraße 138) und '''Köllmisch Damerau''' mit [[Alt Gertlauken]] verbindet.<br>Eine Bahnanbindung besteht nicht.
[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
 
-->
== Allgemeine Informationen ==
== Allgemeine Informationen ==
== Politische Einteilung, Zugehörigkeit ==
'''Kukers''' liegt 15 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt [[Wehlau]] (Snamensk) und 22 Kilometer südöstlich der jetzigen Rajonshauptstadt [[Labiau|Polessk]] ([[Labiau]]) und bestand seinerzeit aus ein paar wenigen großen Höfen.
<!--
 
[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
== Politische Einteilung, Zugehörigkeit ==  
-->
[[Image: Kukers Dorfstraße.jpg|thumb|440 px|<Center>Dorfstraße in '''Kukers''', Kreis Wehlau</Center>]]
== Kirchliche Einteilung, Zugehörigkeit ==
Von 1874 bis 1945 war '''Kukers''' in den [[Parnehnen|Amtsbezirk Parnehnen]] (heute russisch: Krasny Jar) eingegliedert<br>und gehörte zum [[Kreis Wehlau]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der preußischen [[Ostpreußen|Provinz Ostpreußen]]. <ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Parnehnen</ref>
 
== Kirchliche Einteilung, Zugehörigkeit ==  
Die Bevölkerung von '''Kukers''' war bis 1945 mehrheitlich evangelischer Konfession<br>Das Dorf war in das Kirchspiel Groß Schirrau (heute russisch: Dalneje) – bis 1900 Kirchspiel '''Plibischken''' (Gluschkowo) – eingepfarrt.
<!-- === Evangelische Kirchen === -->
<!-- === Evangelische Kirchen === -->
<!-- === Katholische Kirchen === -->
<!-- === Katholische Kirchen === -->
<!-- === Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!-- === Andere Glaubensgemeinschaften === -->
== Geschichte ==
 
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->  
== Geschichte ==  
== Heutige Situation ==
* '''1559''' feierte man die zweite Gründung des Ortes, der bereits früher schon einmal besiedelt war.
* '''1938''' war '''Kukers''' ein Dorf von 150 bis 200 Einwohnern und hatte drei Bauernhöfe von 67 bis 136 ha und weitere fünf Bauernhöfe von 3 bis 20 ha.<br>Es gab eine Meierei, Schmiede und Stellmacherei. Das größte, 136 ha große, Grundstück bewirtschaftete der Bürgermeister Ernst Grigat. Er hatte Herdbuchvieh, zog Bullen auf, züchtete Pferde (Stutbuch), war Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Vereins, im Aufsichtsrat der Spar- und Darlehnskasse, Vorsitzender des Kriegervereins Köllmisch-Damerau und des Milchkontrollvereinsbezirk Kukers. <ref>Aufgezeichnet von Ernst Grigat, Kukers jetzt 305 Wunstorf, Wilh.-Busch-Str. 23</ref>
 
== Heutige Situation ==  
{|
|
[[Image: Kukers Nehnetal.jpg|thumb|550 px|<Center>Tal der [[Nehne (Fluss)|Nehne]] bei '''Kukers''', Kreis Wehlau</Center>]]
|
[[Image: Kukers Häuser.jpg|thumb|530 px|<Center>Häuser an der Dorfstraße in '''Kukers''', Kreis Wehlau</Center>]]
|}
[[Image: MTB 1293 Alt Gertlauken2 1938.jpg|thumb|500 px|<Center>'''Kukers''' auf dem Messtischblatt 1293 Alt Gertlauken <small> (Stand 1938 </small></Center>]]
* Infolge des Zweiten Weltkrieges kamen '''Kukers''' und die benachbarten Orte '''Jodeiken''' und '''Knäblacken''' aufgrund ihrer Lage im nördlichen Ostpreußen zur [[Russland|Sowjetunion]].
* Im Jahr 1947 erhielten  die drei Orte die gemeinsame russische Bezeichnung Meschdulessje. <ref>Erlass des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR vom 17. November 1947: Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad</ref><br> Gleichzeitig wurde Meschdulessje in den Dorfsowjet [[Alt Gertlauken]] im [[Kreis Labiau|Rajon Polessk]] ([[Kreis Labiau]]) eingeordnet und gelangte später in den [[Laukischken|Dorfsowjet Saranski]] ([[Laukischken]]).<br>Seit 2008 gehört der Ort zur Landgemeinde [[Laukischken]] (Saranskoje).
* Heute hat '''Kukers''' 54 Einwohner (Stand: 14. Okt. 2010).
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
Zeile 42: Zeile 59:
<!-- === Genealogische Quellen === -->
<!-- === Genealogische Quellen === -->
<!-- ==== Kirchenbücher ==== -->
<!-- ==== Kirchenbücher ==== -->
== Fotoalbum ==
* [https://www.flickr.com/photos/27639553@N05/albums/72157624908782128 <u>hier klicken!</u>]
== Adressbücher ==
== Adressbücher ==
*[[:Kategorie:Ortsindex der Online-Adressbücher|Ortsindex der Online-Adressbücher]]
*Einträge aus {{Adressbuch-Ortslink|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}} in der [[Adressbuchdatenbank]].
*Einträge aus {{Adressbuch-Ortslink|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}} in der [[Adressbuchdatenbank]].
<!-- ==== Friedhöfe und Denkmale ==== -->
<!-- ==== Friedhöfe und Denkmale ==== -->
Zeile 50: Zeile 70:
<!-- ==== Bildquellen ==== -->
<!-- ==== Bildquellen ==== -->
<!-- * [[:Kategorie:Fotostudio in {{#var:Ortsname}}|Fotostudios in {{#var:Ortsname}}]] -->
<!-- * [[:Kategorie:Fotostudio in {{#var:Ortsname}}|Fotostudios in {{#var:Ortsname}}]] -->
== Bibliografie ==
== Bibliografie ==
* {{LitDB-Volltextsuche|{{#var:Ortsname}}}}
* {{LitDB-Volltextsuche|{{#var:Ortsname}}}}
=== Genealogische Bibliografie ===
<!-- === Genealogische Bibliografie === -->
=== Historische Bibliografie ===
<!-- === Historische Bibliografie === -->
<!-- === Weitere Bibliografie === -->
<!-- === Weitere Bibliografie === -->
<!-- ==== In der Digitalen Bibliothek ==== -->
<!-- ==== In der Digitalen Bibliothek ==== -->
Zeile 59: Zeile 80:
<!-- *{{Neumanns 1894|}} -->
<!-- *{{Neumanns 1894|}} -->
<!-- *{{Ritters 1895|1|}}-->
<!-- *{{Ritters 1895|1|}}-->
== Archive und Bibliotheken ==
<!-- == Archive und Bibliotheken == -->
=== Archive ===
<!-- === Archive === -->
=== Bibliotheken ===
<!-- === Bibliotheken === -->
 
== Verschiedenes ==
== Verschiedenes ==
{{Metasuche-Ort|{{#var:Ortsname}}}}
{{Metasuche-Ort|{{#var:Ortsname}}}}
Zeile 70: Zeile 92:
<!-- === Auswanderungen === -->
<!-- === Auswanderungen === -->
<!-- === LDS/FHC === -->
<!-- === LDS/FHC === -->
== Anmerkungen/Fußnoten ==
<references/>
== Weblinks ==
== Weblinks ==
=== Offizielle Webseiten ===
<!-- === Offizielle Webseiten === -->
=== Genealogische Webseiten ===
<!-- === Genealogische Webseiten === -->
<!-- === Weitere Webseiten === -->
<!-- === Weitere Webseiten === -->
==Zufallsfunde==
<!-- ==Zufallsfunde== -->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfund]]e''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.
<!--
{{Einleitung Zufallsfunde}}
-->
<!--


* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]
{{Zufallsfunde-Link}} -->


==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==
<!-- ==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote== -->
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
<!--
{{Einleitung Forscherkontakte}}
-->
<!--


* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]
{{Forscherkontakte-Link}} -->


{{FOKO|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}}
{{FOKO|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}}


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis==
<gov>{{#var:GOV-ID}}</gov>
<gov>{{#var:GOV-ID}}</gov>
 
== Anmerkungen/Fußnoten ==
<references/>


[[Kategorie:Ort im Kreis Wehlau]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Wehlau]]
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Gumbinnen]]
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Gumbinnen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Aktuelle Version vom 23. Juni 2024, 11:31 Uhr

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden

K u k e r s

Dorf an der Nehne
Kreis Wehlau, O s t p r e u ß e n
_________________________________________________________

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden


Hierarchie


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gutshof in Kukers, Kreis Wehlau

Einleitung

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gutsscheune in Kukers, Kreis Wehlau
Kukers (russ. Meschdulessje / Междулесье, litauisch Kraupalaukis) liegt östlich des Flüsschens Nehne (Glubokaja),
das wenige Kilometer weiter südlich bei Taplacken in den Pregel mündet. Kukers ist von den Waldgebieten des
Forsts Leipen (Nikolskoje) im Westen und des Forsts Drusken (Bykowskoje) im Osten eingerahmt.
Erreichbar ist Kukers über eine Nebenstraße, die Alt Ilischken an der russischen Fernstraße A 216 (ehemalige
deutsche Reichsstraße 138) und Köllmisch Damerau mit Alt Gertlauken verbindet.
Eine Bahnanbindung besteht nicht.

Allgemeine Informationen

Kukers liegt 15 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt Wehlau (Snamensk) und 22 Kilometer südöstlich der jetzigen Rajonshauptstadt Polessk (Labiau) und bestand seinerzeit aus ein paar wenigen großen Höfen.

Politische Einteilung, Zugehörigkeit

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Dorfstraße in Kukers, Kreis Wehlau

Von 1874 bis 1945 war Kukers in den Amtsbezirk Parnehnen (heute russisch: Krasny Jar) eingegliedert
und gehörte zum Kreis Wehlau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen. [1]

Kirchliche Einteilung, Zugehörigkeit

Die Bevölkerung von Kukers war bis 1945 mehrheitlich evangelischer Konfession
Das Dorf war in das Kirchspiel Groß Schirrau (heute russisch: Dalneje) – bis 1900 Kirchspiel Plibischken (Gluschkowo) – eingepfarrt.

Geschichte

  • 1559 feierte man die zweite Gründung des Ortes, der bereits früher schon einmal besiedelt war.
  • 1938 war Kukers ein Dorf von 150 bis 200 Einwohnern und hatte drei Bauernhöfe von 67 bis 136 ha und weitere fünf Bauernhöfe von 3 bis 20 ha.
    Es gab eine Meierei, Schmiede und Stellmacherei. Das größte, 136 ha große, Grundstück bewirtschaftete der Bürgermeister Ernst Grigat. Er hatte Herdbuchvieh, zog Bullen auf, züchtete Pferde (Stutbuch), war Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Vereins, im Aufsichtsrat der Spar- und Darlehnskasse, Vorsitzender des Kriegervereins Köllmisch-Damerau und des Milchkontrollvereinsbezirk Kukers. [2]

Heutige Situation

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Tal der Nehne bei Kukers, Kreis Wehlau
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Häuser an der Dorfstraße in Kukers, Kreis Wehlau
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Kukers auf dem Messtischblatt 1293 Alt Gertlauken (Stand 1938
  • Infolge des Zweiten Weltkrieges kamen Kukers und die benachbarten Orte Jodeiken und Knäblacken aufgrund ihrer Lage im nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion.
  • Im Jahr 1947 erhielten die drei Orte die gemeinsame russische Bezeichnung Meschdulessje. [3]
    Gleichzeitig wurde Meschdulessje in den Dorfsowjet Alt Gertlauken im Rajon Polessk (Kreis Labiau) eingeordnet und gelangte später in den Dorfsowjet Saranski (Laukischken).
    Seit 2008 gehört der Ort zur Landgemeinde Laukischken (Saranskoje).
  • Heute hat Kukers 54 Einwohner (Stand: 14. Okt. 2010).

Fotoalbum

Adressbücher

Bibliografie

Verschiedenes

Compgen-Metasuche.png nach dem Ort: Kukers

Weblinks

Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.

Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KUKURSKO04PR
Name
  • Kukers Quelle (${p.language})
  • Кукерс (1945) Quelle (${p.language})
  • Междулесье (1946 -) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
Postleitzahl
  • RUS-238640 (1993)
w-Nummer
  • 50142
Karte
   

TK25: 1293

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Saranskij Dorfsowjet, Саранский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle

Kukers (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Anmerkungen/Fußnoten

  1. Rolf Jehke, Amtsbezirk Parnehnen
  2. Aufgezeichnet von Ernst Grigat, Kukers jetzt 305 Wunstorf, Wilh.-Busch-Str. 23
  3. Erlass des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR vom 17. November 1947: Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad