Praestanda: Unterschied zwischen den Versionen

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# Praestanda praestiren
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# Praestandentabelle
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;1. Bedeutung: Dienstpflicht, leisten, Pflichtleistungen, Leistungserfüllung aus der Erfüllung des [[Kontrakt|Kontrakts]], Erbpachtleistung,
 
;2. Bedeutung: was geleistet werden muss
;1. Bedeutung: Dienstpflicht, leisten, Pflichtleistungen, Leistungserfüllung aus der Erfüllung des [[Kontrakt|Kontrakts]], Erbpachtleistung. <ref>Quelle: Dicke, L. (Hrsg.): Gedrängtes, aber vollständiges Fremdwörterbuch oder Hülfsbuch .... ( 1839) </ref>
;3. Bedeutung: leisten, abentrichten <ref>Bruns, Alfred: Die Amtssprache (1915) </ref>
;2. Bedeutung: was geleistet werden muss  
;4. Bedeutung: [[Lagerbuch]], Leistungsrolle, Leistungstabelle. Urbare, Lager- oder Rechenbücher waren bis in das auslaufende Spätmittelalter zurückreichende Heberegister über den Besitz von Immobilien, mit den davon zu erwartenden Einnahmen und den darauf liegenden Belastungen.
;3. Bedeutung: leisten was man vereinbart hat, abentrichten <ref>Quelle: Montag, Joh. Leopold (Hrsg.): Nützliches Handlungswörterbuch (1768) </ref>
;4. Bedeutung: [[Lagerbuch]], Leistungsrolle, Leistungstabelle. </br> <ref>Bruns, Alfred: Die Amtssprache (1915) </ref> Urbare, Lager- oder Rechenbücher waren bis in das auslaufende Spätmittelalter zurückreichende Heberegister über den Besitz von Immobilien, mit den davon zu erwartenden Einnahmen und den darauf liegenden Belastungen.


===Beispiel===
===Beispiel===

Aktuelle Version vom 17. Dezember 2021, 18:50 Uhr

Regional > Sprache > Amtssprache im Fürstbistum Münster > Praestanda

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Praestanda 1686 nach Hofspracheprotokoll im Lagerbuch (Praestandentabelle)

Amtssprache

  1. Praestanda (lat.), Prästanda, Prästandorum
  2. Praestanda praestiren
  3. praestiren
  4. Praestandentabelle


1. Bedeutung
Dienstpflicht, leisten, Pflichtleistungen, Leistungserfüllung aus der Erfüllung des Kontrakts, Erbpachtleistung. [1]
2. Bedeutung
was geleistet werden muss
3. Bedeutung
leisten was man vereinbart hat, abentrichten [2],
4. Bedeutung
Lagerbuch, Leistungsrolle, Leistungstabelle.
[3] Urbare, Lager- oder Rechenbücher waren bis in das auslaufende Spätmittelalter zurückreichende Heberegister über den Besitz von Immobilien, mit den davon zu erwartenden Einnahmen und den darauf liegenden Belastungen.

Beispiel

  • 1747 Haus Ostendorf: "Prästanda vom Erbe an Schatzung und sonst auch Phächte"

Fußnote

  1. Quelle: Dicke, L. (Hrsg.): Gedrängtes, aber vollständiges Fremdwörterbuch oder Hülfsbuch .... ( 1839)
  2. Quelle: Montag, Joh. Leopold (Hrsg.): Nützliches Handlungswörterbuch (1768)
  3. Bruns, Alfred: Die Amtssprache (1915)