Klimken: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
=== Allgemeine Information ===
{{#var:Ortsname}} war ein Gut in der Gemeinde [[Gurren]] im [[Landkreis Angerburg]]. <ref name="GEMEIN3">Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen, Band I: Provinz Ostpreußen, Königsberg 1931, S.71-73</ref><Br>Seit 1945 gehört das Dorf zu Polen, der polnische Name ist {{#var:Ortsname-PL}}.<ref>http://www.stat.gov.pl/broker/access/performSearch.jspa?searchString=Klimki&level=miejsc&wojewodztwo=398&powiat=&gmina=&miejscowosc=&advanced=true</ref>
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=== Wappen ===
=== Name ===  
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* '''{{#var:Ortsname}}''' hatte in seiner Geschichte verschiedene Namen: Kanitz <ref name="ZIPP">Ortsnamenänderungen in Ostpreußen. Eine Sammlung nach dem Gebietsstand vom 31.12.1937. Zusammengestellt von Helmut Zipplies, S.44, VfFOW Hamburg 1983</ref>-->
Hier: Beschreibung des Wappens
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=== Allgemeine Information ===
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Größe, Bevölkerung usw.) -->


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
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=== Ab 1945 ===
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* '''{{#var:Ortsname-PL}}''' gehörte vom 26.8.1946 bis 29.9.1954 zur Gemeinde [[Olschöwen (Kreis Angerburg)|Olschöwen]] (polnisch: gmina Węgorzewo) im Landkreis Angerburg (polnisch: Powiat węgorzewski) in der Provinz Olsztyńskie (polnisch: Województwo olsztyńskie). <ref name="OLSZ"/>
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{{:Olschöwen (Kreis Angerburg)/Gmina Olszewo 1946}}
* Nach der Auflösung der Gemeinde Olschöwen im Jahre 1954, gehörte '''{{#var:Ortsname-PL}}''' in der Zeit von 1954 bis 1972 zur [[Gromada]] {{#var:Ortsname-PL}}. <ref name="OLSZ"/>
* '''{{#var:Ortsname-PL}}''' gehört zur [[Schulzenamt|Schulzenamt (Sołectwo)]] {{#var:Ortsname-Sołectwa}}. <!--Zum Schulzenamt {{#var:Ortsname-Sołectwa}} gehörten folgende Orte: [[Gurren|Góry]], [[Neu Gurren|Nowe Góry]] und [[Alt Gurren|Stare Góry]].--> Das Schulzenamt {{#var:Ortsname-Sołectwa}} gehört zur  Stadt-Landgemeinde [[Angerburg]] (polnisch:  gmina miejsko-wiejska Węgorzewo) im [[Landkreis Angerburg]] (polnisch: powiat węgorzewski) in der Provinz Ermland-Masuren (polnisch:Województwo warmińsko-mazurskie). Das Schulzenamt {{#var:Ortsname-Sołectwa}} hat 188 Einwohner (2011). <ref name="ANGER"/>  <ref>http://stat.gov.pl/bdl/app/samorzad_m.dims</ref>  
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=== Von 1818 bis 1945 ===
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* Das preußische Gesetz über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. Dezember 1927 sah in seinem § 11-14 die Aufhebung der Gutsbezirke vor. Am 17.10.1928 wurde der Gutsbezirk '''Klimken''' aus dem Amtsbezirk Brosowen in die Landgemeinde Gurren im Amtsbezirk Olschöwen eingegliedert. <ref name="TER1">http://www.territorial.de/ostp/angerbg/kanitz.htm</ref> <ref name="GEMEIN71"/> <ref>{{GBS|gQ4hAAAAQBAJ|Vom Kaiserreich zum 20. Jahrhundert und Große Themen der Geschichte Preußens S.262|Kat=no|262}}</ref>
* Mit der Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.1.1935, wurde am 1.4.1935 die Landgemeinde Gurren in Gemeinde umbenannt. <ref name="TER1"/>
* Am 27.1.1939 wurde der Amtsbezirk Olschöwen in Kanitz umbenannt. <ref name="TER1"/>
* Der Amtsbezirk Kanitz bestand bis 1945. <ref name="TER1"/>
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===Verwaltung===
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* 1889 wurde das Standesamt Brosowen aufgelöst,  wurde '''{{#var:Ortsname}}''' dem Standesamt Engelstein zugeordnet.
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* Zwischen 1898 und 1905 wurde '''{{#var:Ortsname}}''' dem Standesamt Olschöwen zugeordnet.'''
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==== Einwohnerzahlen ====
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!1905 <ref name="GEMEIN2">Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen),S.10-16</ref>
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== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirchen ===
=== Evangelische Kirchen ===
 
{{:Engelstein/Kirche(ev)}}
 
{{:Olschöwen (Kreis Angerburg)/Kirche(ev) Gründung}}
{{:Olschöwen (Kreis Angerburg)/Kirche(ev)}}


=== Katholische Kirchen ===
=== Katholische Kirchen ===
{{:Angerburg/Kirche(rk)}}


<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
== Geschichte ==
== Geschichte ==
[[Bild:Prussenkarte.jpg|thumb|250 px|rechts|Prußische Stammesgebiete]]
=== [[Herzogtum Preußen]] (1525 -1701) ===
*'''10.1.1560:''' Der Kämmerer der Herzogin Wilhelm Thüsel von Daltitz erhielt 40 Hufen Wald im Amte Angerburg, die erst den Namen Thüfelswohl, später Klimken führten. Nach Haushaltungsbuch Kaspar von Nostiz, sind ihm diese und andere Besitzungen im Samlande, weil er in Verbindung mit den "Skalichianern" gestanden, kassiert worden, später aber, da ihm der Nachweis gelang, daß er sie wirklich für geleistete Dienste und dem Herzog gewährte Darlehen erhalten, wieder freigegeben worden. <ref name="KOPP">'''Kopp''', Jenny: Beiträge zur Chronik des ostpreussischen Grundbesitzes, 1913</ref>
* '''1590:''' Thüsel von Daltitz starb . <ref name="KOPP"/>
=== [[Königreich Preußen]] (1701 - 1918) ===
* '''1719:''' Die Erben des Thüsel von Daltitz sind noch in Besitz von Klimken. <ref name="KOPP"/>
* '''1739:''' Leutnant Johann Friedrich '''von Pröck''' ist Generalbevollmächtigter von Klimken, danach gehört es den Pröckschen Erben.<br>Klein-Dombrowken, heute ein selbständiges Gut, war [[Pertinenz]] von Klimken. <ref name="KOPP"/>
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Von diesem (''Anm.: von Pröck'') erwarb das Gut, vielleicht auch im Erbwege, da seine Gemahlin eine geb. '''Fröbner''' aus dem Hause Klimken war, '''Johann Georg von Ostau''', geb. 4. März 1694, gest. 1752. Er war preußischer Major und Sohn des Tribunalrats von Ostau auf [[Kleszowen]]. Als seine hinterlassenen Kinder jung starben, wurde '''Klimken''' mit '''Klein-Dombrowken''' veräußert. Das heute zu letzterem zugehörige Vorwerk [[Bidaschken]] war '''1784''' mit dem Dorf [[Druskinehlen]], 10 Feuerstellen im Besitz eines Barons '''von Stirn'''.-->
*'''1784:''' Der Leutnant von Boye ist Besitzer von Klimken und hat das Königl. Vorwerk [[Perlswalde]] in Erbpacht. <ref name="KOPP"/>
*'''1785:''' Klimken war ein adlig Gut mit 11 Feuerstellen. Es gehörte zum Amt Angerburg im landräthlichen Kreis Sehesten.<br>Eingepfarrt war Klimken im Kirchspiel Engelstein. Der Besitzer von Klimken war ein Herr von Boye. <ref name="GOLD">Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck, S.71 {{MDZ|bsb10000858|367}}</ref>
*'''1787:''' Seine Witwe Eleonore (geb. von Langermann)' übernahm die Güter Klimken und Klein-Dombrowken für 12000 Taler.<br>Verkaufte sie aber an Anna Maria von Ehrenberg (geb. von Hohnstock) für 32000 Taler. <ref name="KOPP"/>
* '''1805:''' Herr von Johnson ist Besitzer von Klimken. <ref name="KOPP"/>
*'''1816:''' Der Oberamtmann Steppuhn kaufte Klimken und Gurren für 27000 Taler.
*'''1818:''' Klimken war ein adlig Hauptgut mit 10 Feuerstellen und 139 Seelen. Eingepfarrt war  Klimken im Kirchspiel Engenstein. <ref name="REGGUM">Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, Gumbinnen 1818, S.2, VfFOW Hamburg 1981, Sonderschrift 48</ref>
*'''1829:''' kommen die Güter Klimken und Gurren zur [[Subhastation]]. Herr von Wittich erwirbt beide Güter. <ref name="KOPP"/>
*'''1831:'''  Herr von Wittich verkauft Klimken und Gurren an Carl Wilhelm Ernst von Heyligenstädt.<ref name="KOPP"/> <ref> Preußische Provinzial-Blätter, Band 6, S. 188, Königsberg 1831, Digitalisat bei googlebooks: https://books.google.de/books?id=KAMBAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA188#v=onepage&q=Klimken&f=false </ref>
* '''1839:''' Klimken war ein ein adlig Gut mit 10 Feuerstellen und 155 Einwohnern. Eingepfarrt war Klimken im Kirchspiel Engelstein. <ref name="TOPO1839">Topographische-statistische Übersicht des Regierings-Bezirks Gumbinnen,H. Meyer, Insterburg 1839, S.8.110</ref>
<!--* Klein-Dombrowken hatte der General '''von Hohenstock''' Ende des 18.Jahrhunderts an '''Johann Georg Leitner''' verkauft, dessen Enkel Ludwig es noch im Besitz hatte.<ref>'''Kopp''', Jenny: Beiträge zur Chronik des ostpreussischen Grundbesitzes, 1913</ref>-->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
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== Genealogische und historische Quellen ==
== Genealogische und historische Quellen ==
=== Genealogische Quellen ===
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==== Adressbücher ====
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<!-- === Weitere Bibliografie === -->
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== Archive und Bibliotheken ==
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* {{Wikipedia-Link-PL |Klimki_(Węgorzewo)|Klimken}}
* {{Encyklopedia-Warmii|Klimki|Klimken}}
* [http://www.wegorzewo.pl/ Offizielle Seite der Gemeinde Angerburg (polnisch)]
=== Genealogische Webseiten ===
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==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==
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==Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis==
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== Fußnoten ==
<references/>
{{Navigationsleiste Kreis Angerburg}}
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{{Navigationsleiste Amtsbezirk Olschöwen}}
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
{{Navigationsleiste Regierungsbezirk Gumbinnen}}
<gov>KLIKENKO04UG</gov>
 
[[Kategorie:Ort im Kreis Angerburg]]
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Aktuelle Version vom 23. Juni 2024, 11:25 Uhr


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Angerburg

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Hierarchie
Regional > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Gumbinnen > Landkreis Angerburg > Gurren > Klimken

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Einleitung

Allgemeine Information

Klimken war ein Gut in der Gemeinde Gurren im Landkreis Angerburg. [1]
Seit 1945 gehört das Dorf zu Polen, der polnische Name ist Klimki.[2]

Politische Einteilung

Ab 1945

Von 1818 bis 1945

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  • Am 1.2.1818 wurde der Kreis Angerburg gegründet. Zum Kreis Angerburg gehörten die Kirchspiele Angerburg, Engelstein, Buddern, Kruglanken, Kutten, Bengheim, Rosengarten und Filiale Doben.
  • Der Kreis Angerburg gehörte ab 1818 bis 1945 zum Regierungsbezirk Gumbinnen. [6]
  • Mit der Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13.12.1872 am 1.1.1874, wurde am 6. 5.1874 der Amtsbezirk Nr.9 Brosowen im Landkreis Angerburg gegründet. Zum Amtsbezirk Brosowen gehörten die Landgemeinden Alt Perlswalde, Brosowen, Neu Perlswalde und der Gutsbezirk Klimken. [7]
  • Das preußische Gesetz über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. Dezember 1927 sah in seinem § 11-14 die Aufhebung der Gutsbezirke vor. Am 17.10.1928 wurde der Gutsbezirk Klimken aus dem Amtsbezirk Brosowen in die Landgemeinde Gurren im Amtsbezirk Olschöwen eingegliedert. [8] [9] [10]
  • Mit der Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.1.1935, wurde am 1.4.1935 die Landgemeinde Gurren in Gemeinde umbenannt. [8]
  • Am 27.1.1939 wurde der Amtsbezirk Olschöwen in Kanitz umbenannt. [8]
  • Der Amtsbezirk Kanitz bestand bis 1945. [8]


Verwaltung

  • Durch das preußische Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung vom 9. März 1874, wurden auf Grund des Paragraphen 55 zum 1. Oktober 1874 in Ostpreußen in den Amtsbezirken die Standesämter gegründet. Deren Aufgabe es war die Standesamtsbücher zu führen. Da es aus Kostengründen nur in den Städten hauptamtliche Standesbeamte gab, war diese Arbeit in den Gemeinden ehrenamtlich. Oft war der Lehrer oder ein Rentner der Standesbeamte, sie erhielten nur einen Ehrensold. So das sich mehrere Amtsbezirke zusammen geschlossen hatten und ein gemeinsames Standesamt gegründet haben. Im Laufe der Zeit wurden Standesämter aufgelöst oder neu gegründet. [11] [12]

Standesamt Brosowen

  • Klimken gehörte zum Standesamt Brosowen.
  • Das Standesamt Brosowen wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1889.
  • Zum Standesamt Brosowen gehörten folgende Orte : Brosowen, und .... [13]
  • Für die noch existierenden Dokumente des Standesamtes siehe: Standesamtsunterlagen Brosowen
  • 1889 wurde das Standesamt Brosowen aufgelöst, wurde Klimken dem Standesamt Engelstein zugeordnet.

Standesamt Engelstein

  • Klimken gehörte zum Standesamt Engelstein.
  • Das Standesamt Engelstein wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1945.
  • Zum Standesamt Engelstein gehörten folgende Orte : Engelstein, und .... [13]
  • Für die noch existierenden Dokumente des Standesamtes siehe: Standesamtsunterlagen Engelstein
  • Zwischen 1898 und 1905 wurde Klimken dem Standesamt Olschöwen zugeordnet.

Standesamt Olschöwen (Kanitz)

  • Klimken gehörte zum Standesamt Olschöwen (Kanitz).
  • Das Standesamt Olschöwen (Kanitz) wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1945. [14]
  • Zum Standesamt Olschöwen (Kanitz) gehörten folgende Orte : Olschöwen (Kanitz), und .... [14] [1]
  • Für die noch existierenden Dokumente des Standesamtes siehe: Standesamtsunterlagen Olschöwen (Kanitz)
  • Der erste Standesbeamte war der Gutsbesitzer Krotel in Olschöwen. [14]
  • Die letzte Standesbeamtin in Olschöwen war die Postagentin Frieda Klein. [15]

Einwohnerzahlen

1867 [9] 1885 [13] 1905 [16] 1910 [17] 1933 [18] 1939 [18]
198 152 148 53

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

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Evangl. Kirche in Engelstein (2010)

Evangelisches Kirchspiel Engelstein

Schulorte


Gründung Kirchspiel Olschöwen (Kanitz)

Durch Verfügung des Königlichen Konsistoriums der Provinz Ostpreußen vom 20.Mai 1897 und der Königlichen Regierung Gumbinnen vom 26. Mai 1897 wurde mit Wirkung vom 1. Juni 1897 die evangelische Kirchengemeinde Olschöwen (Kanitz) ins Leben gerufen. Dazu wurden aus der Kirchgemeinde Angerburg die Ortschaften Olschöwen und Wensowken, aus der Kirchengemeinde Engelstein das Gut Klimken und aus der Kirchengemeinde Dombrowken (Kreis Darkehmen) die Ortschaften Alt Gurren, Neu Gurren, Gut Gurren, Marienwalde, Lingwarowen und Piontken (die letzten drei aus dem Kreise Darkehmen) ausgepfarrt. Die neue Kirchengemeinde war damals ungefähr 1500 Seelen stark.[20]


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Evangl. Kirche in Olschöwen (um 1912)

Evangelisches Kirchspiel Olschöwen (Kanitz)

Schulorte
Kirche
  • Der Bau der Kirche wurde 1905 beendet.


Katholische Kirchen

Katholisches Kirchspiel Angerburg

Geschichte

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Prußische Stammesgebiete

Herzogtum Preußen (1525 -1701)

  • 10.1.1560: Der Kämmerer der Herzogin Wilhelm Thüsel von Daltitz erhielt 40 Hufen Wald im Amte Angerburg, die erst den Namen Thüfelswohl, später Klimken führten. Nach Haushaltungsbuch Kaspar von Nostiz, sind ihm diese und andere Besitzungen im Samlande, weil er in Verbindung mit den "Skalichianern" gestanden, kassiert worden, später aber, da ihm der Nachweis gelang, daß er sie wirklich für geleistete Dienste und dem Herzog gewährte Darlehen erhalten, wieder freigegeben worden. [22]
  • 1590: Thüsel von Daltitz starb . [22]

Königreich Preußen (1701 - 1918)

  • 1719: Die Erben des Thüsel von Daltitz sind noch in Besitz von Klimken. [22]
  • 1739: Leutnant Johann Friedrich von Pröck ist Generalbevollmächtigter von Klimken, danach gehört es den Pröckschen Erben.
    Klein-Dombrowken, heute ein selbständiges Gut, war Pertinenz von Klimken. [22]
  • 1784: Der Leutnant von Boye ist Besitzer von Klimken und hat das Königl. Vorwerk Perlswalde in Erbpacht. [22]
  • 1785: Klimken war ein adlig Gut mit 11 Feuerstellen. Es gehörte zum Amt Angerburg im landräthlichen Kreis Sehesten.
    Eingepfarrt war Klimken im Kirchspiel Engelstein. Der Besitzer von Klimken war ein Herr von Boye. [23]
  • 1787: Seine Witwe Eleonore (geb. von Langermann)' übernahm die Güter Klimken und Klein-Dombrowken für 12000 Taler.
    Verkaufte sie aber an Anna Maria von Ehrenberg (geb. von Hohnstock) für 32000 Taler. [22]
  • 1805: Herr von Johnson ist Besitzer von Klimken. [22]
  • 1816: Der Oberamtmann Steppuhn kaufte Klimken und Gurren für 27000 Taler.
  • 1818: Klimken war ein adlig Hauptgut mit 10 Feuerstellen und 139 Seelen. Eingepfarrt war Klimken im Kirchspiel Engenstein. [24]
  • 1829: kommen die Güter Klimken und Gurren zur Subhastation. Herr von Wittich erwirbt beide Güter. [22]
  • 1831: Herr von Wittich verkauft Klimken und Gurren an Carl Wilhelm Ernst von Heyligenstädt.[22] [25]
  • 1839: Klimken war ein ein adlig Gut mit 10 Feuerstellen und 155 Einwohnern. Eingepfarrt war Klimken im Kirchspiel Engelstein. [26]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

GEDBAS

Verlustlisten des 1. Weltkrieg

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

  • Der Kreis Angerburg
    Ein ostpreußisches Heimatbuch
    Zusammengestellt und erarbeitet von Erich Pfeiffer,
    Selbstverlag der Kreisgemeinschaft Angerburg, 2. Auflage 1998
  • Quellennachweis für die ostdeutsche Kirchbücher
    Handbuch über die katholischen Kirchbücher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz
    östlich der Oder und Neiße und Bistum Danzig
    Bearbeitet von Dr.Johannes Kaps, Stand Mai 1945, Kath.Kirchenbuchamt, München 1962
  • Amtsblatt der Preussischen Regierung zu Gumbinnen, - Gumbinnen., 10.1821 - 88.1898, 90.1900 -107. 1917
teilweise online in der Bayerischen Staatsbibliothek [1],
Bestandsabfrage in der Zeitschriftendatenbank: ZDB-ID 13501-x
  • Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen
Agaton Harnoch, Neidenburg 1890, S. Nipkow
Digitalisat der Elbląska Biblioteka Cyfrowa (Digitale Bibliothek der Elbinger Stadtbibliothek)
  • Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihrer Bevölkerung
Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet
und zusammengestellt vom Königlichen Statistischen Bureau.
I. Die Provinz Preussen
Berlin 1874, Verlag des Königl. Statistischen Bureaus (Dr. Engel).
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Topographische Statische Uebersicht des Regierungs-Bezirk Gumbinnen
von H. Meyer, Insterburg 1839
Digitalisat der Martin-Opitz-Bibliothek
  • Volständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer-Departement
    und Littauischen Cammer-Departement von 1785
Friedrich Goldbeck, Königsberg und Leipzig 1875,
Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums

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Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KLIKENKO04UG
Name
  • Klimki Quelle (${p.language})
  • Klimken Quelle (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Postleitzahl
  • PL-11-600 (2008)
w-Nummer
  • 50232
externe Kennung
  • nima:-507948
  • geonames:769065
  • SIMC:0771068
Karte
   

TK25: 1796

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Olschöwen (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Angerburg (1999 -) ( Stadt)

Klimken (- 1928-10-16) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle

Powiat węgorzewski (1945 - 1975) ( Landkreis) Quelle

Gurren (1928-10-17 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Węgorzewo ( Stadtgemeinde PL)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen, Band I: Provinz Ostpreußen, Königsberg 1931, S.71-73 Referenzfehler: Ungültiges <ref>-Tag. Der Name „GEMEIN3“ wurde mehrere Male mit einem unterschiedlichen Inhalt definiert.
  2. http://www.stat.gov.pl/broker/access/performSearch.jspa?searchString=Klimki&level=miejsc&wojewodztwo=398&powiat=&gmina=&miejscowosc=&advanced=true
  3. 3,0 3,1 3,2 Dieses Werk wird im GOV als source_1071535 zitiert., S.188
  4. 4,0 4,1 http://gmina.wegorzewo.sisco.info/?id=367
  5. http://stat.gov.pl/bdl/app/samorzad_m.dims
  6. Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.351
  7. http://www.territorial.de/ostp/angerbg/perlswal.htm
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 http://www.territorial.de/ostp/angerbg/kanitz.htm
  9. 9,0 9,1 Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung. I Provinz Preußen [1871], S.288.76
  10. Vom Kaiserreich zum 20. Jahrhundert und Große Themen der Geschichte Preußens S.262
  11. Westfälische Geschichte online
  12. Amtsblatt 1874 , Reg.-Bezirk Gumbinnen, S.551 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  13. 13,0 13,1 13,2 Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888, S.322-328
  14. 14,0 14,1 14,2 Amtsblatt 1874 , Reg.-Bezirk Gumbinnen, S.551 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  15. Der Kreis Angerburg, Erich Pfeiffer, 1973, S.237
  16. 16,0 16,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen),S.10-16
  17. Digitalisat von gemeindeverzeichnis.de von Uli Schubert
  18. 18,0 18,1 Digitalisat von www.verwaltungsgeschichte.de von Micheal Rademacher
  19. Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.263-265
  20. Der Kreis Angerburg, Erich Pfeiffer, 1973, S.311-312
  21. Pfarr-Almanach für die Provinz Ostpreussen, Königsberg 1912, S.34, VfFOW Hamburg 2000, Sonderschrift 59
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 22,5 22,6 22,7 22,8 Kopp, Jenny: Beiträge zur Chronik des ostpreussischen Grundbesitzes, 1913
  23. Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck, S.71 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  24. Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung, Gumbinnen 1818, S.2, VfFOW Hamburg 1981, Sonderschrift 48
  25. Preußische Provinzial-Blätter, Band 6, S. 188, Königsberg 1831, Digitalisat bei googlebooks: https://books.google.de/books?id=KAMBAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA188#v=onepage&q=Klimken&f=false
  26. Topographische-statistische Übersicht des Regierings-Bezirks Gumbinnen,H. Meyer, Insterburg 1839, S.8.110


Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke im Landkreis Angerburg (Regierungsbezirk Gumbinnen) (1907)

Alt Gurren | Alt Perlswalde | Angerburg | Angerburg (Gut) | Benkheim | Biedaschken | Brosowen | Brosowken | Buddern | Budzisken | Domäne Angerburg | Domäne Popiollen | Doben (Gut) | Dowiaten | Engelstein | Frankenort | Gansenstein | Gassöwen | Gembalken | Grieslack | Grodzisko | Gronden | Gronden (Gut) | Grondischken | Groß Budschen | Groß Eschenort | Groß Guja | Groß Lenkuk | Groß Pillacken | Groß Sakautschen | Groß Sawadden | Groß Steinort | Groß Strengeln | Groß Sunkeln | Groß Wessolowen | Grunden | Gurren | Haarszen | Jakunowken | Janellen | Jesziorowsken | Jorkowen | Jurgutschen | Kehlen | Kerschken | Klein Budschen | Klein Dombrowken | Klein Guja | Klein Pillacken | Klein Sawadden | Klein Steinort | Klein Strengeln | Klein Sunkeln | Klimken | Knobbenort | Kruglanken | Kruglinner Wiesenhaus | Krzywinsken | Kühnort | Kulsen | Kutten | Langbrück | Leopoldshof | Lissen | Masehnen | Masehnen (Gut) | Mitschkowken | Mitschullen | Mosdzehnen | Neu Freudenthal | Neu Guja | Neu Gurren | Neu Perlswalde | Neu Soldahnen | Numeiten | Oberförsterei Borken | Oberförsterei Heydtwalde | Oberförsterei Skallischen | Ogonken | Olschöwen | Paulswalde | Pietrellen | Pietzarken | Pilwe | Popiollen | Popiollen (Gut) | Possessern | Prinowen | Pristanien | Przerwanken | Przytullen | Gut Przytullen | Rehsau | Reussen | Roggen | Rosengarten | Rosenstein | Sapallen | Sawadden | Schupowen | Siewen | Siewken | Sobiechen | Soldahnen | Soltmahnen | Sperling | Stawisken | Stawken | Steinbach | Steinorter Wiesenhaus | Stobben | Storchenberg | Stullichen | Surminnen | Taberlack | Talheim | Thiergarten | Wensowken | Wenzken | Wenzken (Gut) | Wilkowen | Willudden | Zabinken | Ziemianen

Städte und Gemeinden im Landkreis Angerburg (Regierungsbezirk Gumbinnen) (1945)

Albrechtswiesen | Andreastal | Angerburg | Angertal | Benkheim | Bergensee | Birkenhöhe | Borkenwalde | Buddern | Doben | Dowiaten | Engelstein | Gembalken | Geroldswalde | Gronden | Groß Budschen | Großgarten | Groß Guja | Groß Strengeln | Gurren | Haarschen | Hartenstein (Ostpr.) | Heidenberg | Herbsthausen | Hochsee | Jakunen | Jorken | Kanitz | Kehlen | Kerschken | Kleinkutten | Klein Strengeln | Knobbenort | Kruglanken | Kulsen | Kutten | Langbrück | Lindenwiese | Lissen | Masehnen | Neu Freudenthal | Ostau | Paßdorf | Paulswalde | Perlswalde | Primsdorf | Raudensee | Rehsau | Rochau (Ostpr.) | Rosengarten | Salpen | Schwenten | Seehausen | Siewen | Siewken | Soldahnen | Soltmahnen | Sonnheim | Steinort | Steinwalde | Stullichen | Sunkeln | Surminnen | Taberlack | Talheim | Thiergarten | Treugenfließ | Wensen | Wenzken | Wiesental | Wieskoppen | Sperling (Gut)


Orte im Amtsbezirk Olschöwen Kanitz ( Landkreis Angerburg ) Stand 1931

Orte:
Alt Gurren | Bahnhof Olschöwen | Gurren | Gut Gurren | Neu Gurren | Klimken | Olschöwen | Petersberg | Wensowken (Wensen)


Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Gumbinnen (Provinz Ostpreußen)

Stadtkreise: Insterburg | Memel | Tilsit

Landkreise:

Darkehmen (Angerapp) | Angerburg | Elchniederung | Goldap | Gumbinnen | Heydekrug | Insterburg | Memel | Pillkallen (Schloßberg) | Ragnit | Stallupönen (Ebenrode) | Tilsit | Oletzko (Treuburg)