Kynsburg: Unterschied zwischen den Versionen
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
== Literatur == | |||
*[[Beschreibung und Geschichte der Burg Kinsberg (1826)]] | |||
*[[Beschreibung und Geschichte der Burg Kinsberg (1910)]] | |||
== Grundriss == | == Grundriss == | ||
| Zeile 5: | Zeile 8: | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
;1198: Zur Verteidigung der Grenze wird die Burg von Fürst Boleslaw dem Großen gebaut. | ;1198: Zur Verteidigung der Grenze wird die Burg von Fürst Boleslaw dem Großen gebaut. | ||
;13. Jahrhundert: Erweiterung des Schlosses durch den Schweidnitzer | ;13. Jahrhundert: Erweiterung des Schlosses durch den Schweidnitzer Herzog Bolko I. (1291-1301) | ||
;1315: erste schriftliche Erwähnung des Schlosses, Verwalter: Kilian Hugowitz | ;1315: erste schriftliche Erwähnung des Schlosses, Verwalter: Kilian Hugowitz | ||
;1353: Abschluss des Erfolgsabkommens | ;1353: Abschluss des Erfolgsabkommens | ||
| Zeile 27: | Zeile 30: | ||
;1823: Professor Johann Gustav Gottlieb Büsching erwirbt das Schloss. Beginn von Konservierungsarbeiten an Turm und Bastei, Anlage eines Blumengartens | ;1823: Professor Johann Gustav Gottlieb Büsching erwirbt das Schloss. Beginn von Konservierungsarbeiten an Turm und Bastei, Anlage eines Blumengartens | ||
;1840: Nächster Eigentümer: Graf Friedrich Burghaus. Anlage von Spazierpfaden um den Schlossberg, Einrichtung eines Salons im altrömischen Stil über dem 2. Eingangstor, Einsetzen von farbigen Glasfenstern mit dem Grafenwappen, Erlaubnis der Schlossbesichtigung | ;1840: Nächster Eigentümer: Graf Friedrich Burghaus. Anlage von Spazierpfaden um den Schlossberg, Einrichtung eines Salons im altrömischen Stil über dem 2. Eingangstor, Einsetzen von farbigen Glasfenstern mit dem Grafenwappen, Erlaubnis der Schlossbesichtigung | ||
;1855: Erwerb des Schlosses mit allen Besitztümern | ;1855: Erwerb des Schlosses mit allen Besitztümern durch Emilie Karoline von Arnim [http://gedbas.genealogy.net/datenblatt.jsp?nr=1000203] Das Schloss bleibt bis 1945 in Besitz der Familie von Zedlitz. Reparatur des Turmes durch Max Ferdinand Zedlitz [http://gedbas.genealogy.net/datenblatt.jsp?nr=1000209], Sicherung der Mauern mit den Verteidigungsdächern, Erneuerung von Toren und Fenstern, Anbringung einer Glocke, die die Tageszeit verkündet | ||
;1868: Einrichtung der Zedlitz-Familiengruft im Burgkeller | ;1868: Einrichtung der Zedlitz-Familiengruft im Burgkeller | ||
;1871: Teilnahme Max Ferdinand Zedlitz am französisch-preußischen Krieg. von Kaiser Wilhelm I. erhält er dafür ein französiches Geschütz als Geschenk, das auf dem Burghof seinen Platz findet. | ;1871: Teilnahme Max Ferdinand Zedlitz am französisch-preußischen Krieg. von Kaiser Wilhelm I. erhält er dafür ein französiches Geschütz als Geschenk, das auf dem Burghof seinen Platz findet. | ||
Aktuelle Version vom 12. Mai 2011, 06:08 Uhr
Literatur
- Beschreibung und Geschichte der Burg Kinsberg (1826)
- Beschreibung und Geschichte der Burg Kinsberg (1910)
Grundriss
Geschichte
- 1198
- Zur Verteidigung der Grenze wird die Burg von Fürst Boleslaw dem Großen gebaut.
- 13. Jahrhundert
- Erweiterung des Schlosses durch den Schweidnitzer Herzog Bolko I. (1291-1301)
- 1315
- erste schriftliche Erwähnung des Schlosses, Verwalter: Kilian Hugowitz
- 1353
- Abschluss des Erfolgsabkommens
- 1368
- Fürst Bolkow II. stirbt.
- 1392
- Entsprechend dem Erfolgsabkommen geht das Schweidnitz-Jauersche Fürstentum in den Besitz der böhmischen Krone über. Es verliert dadurch die politische Unabhängigkeit.
- 15. Jahrhundert
- Das Schloss wird von Raubrittern bewohnt.
- 1450-1535
- Besitzer ist die schlesische Familie Czetrytz.
- 1535-1545
- Das Schloss ist im Besitz von Christoph Hochberg.
- 1545
- Matthias von Logau übernimmt das Schloss und beginnt mit dem Ausbau des oberen Teils im Renaissance-Stil.
- 1567
- Tod des Matthias von Logau.
- 1568-1595
- Matthias Sohn, Georg von Logau, erhält das Schloss und setzt die begonnenen Arbeiten fort. Bau des unteren Hofes: Wohn- und Verwaltungsgebäude, Bad, Bäckerei.
- 1595
- älteste bekannte Schloss-Beschreibung
- 1618-1648
- 30jähriger Krieg.
- 1633
- Schwedische Truppen belagern das Schloss.
- 1679
- Georg Eben aus Trachowitz wird neuer Schlossbesitzer.
- 1689
- Blitzeinschlag zerstört den im Renaissance-Stil erbauten Turm.
- 1717
- Verwaltung des Schlosses durch Anna Eleonora Reibnitz, Tochter Georgs
- 1720
- Übernahme des Besitzes durch Familie Winterfeld
- 1754
- Kauf des Schlosses durch Familie Lieres
- 1774
- Otto Benjamin Lieres verlegt seinen Wohnsitz nach Dittmannsdorf, wodurch das Schloss keine Residenz mehr ist.
- 1823
- Professor Johann Gustav Gottlieb Büsching erwirbt das Schloss. Beginn von Konservierungsarbeiten an Turm und Bastei, Anlage eines Blumengartens
- 1840
- Nächster Eigentümer: Graf Friedrich Burghaus. Anlage von Spazierpfaden um den Schlossberg, Einrichtung eines Salons im altrömischen Stil über dem 2. Eingangstor, Einsetzen von farbigen Glasfenstern mit dem Grafenwappen, Erlaubnis der Schlossbesichtigung
- 1855
- Erwerb des Schlosses mit allen Besitztümern durch Emilie Karoline von Arnim [1] Das Schloss bleibt bis 1945 in Besitz der Familie von Zedlitz. Reparatur des Turmes durch Max Ferdinand Zedlitz [2], Sicherung der Mauern mit den Verteidigungsdächern, Erneuerung von Toren und Fenstern, Anbringung einer Glocke, die die Tageszeit verkündet
- 1868
- Einrichtung der Zedlitz-Familiengruft im Burgkeller
- 1871
- Teilnahme Max Ferdinand Zedlitz am französisch-preußischen Krieg. von Kaiser Wilhelm I. erhält er dafür ein französiches Geschütz als Geschenk, das auf dem Burghof seinen Platz findet.
- 1904
- Konservierung am Torgebäude durch Nöllner, Erneuerung zerstörter Türportale und Fenster, Einrichtung eines Museums
- 1907
- Tod Max Ferdinand Zedlitz am 1. Mai
- 1951-1952
- erste Konservierungsarbeiten nach dem Krieg durch Betrieb für Denkmalsschutz
- 1957-1958
- Konservierungsarbeiten: Turmverankerung, Ausbesserung der Mauern, Einzug von Feuerschutzdecken
- 1965
- Öffnung des Museums PTTK "Schloss Grodno" für Touristen
- 1968-1969
- Wiederherstellung der Renaissance-Mauer, der Treppen und des Putzes im Renaissance-Teil des Küchentraktes
- 1971
- Konservierung des Gebäudes des Vortores
- 1978
- Ausbesserung und Verputz der Ostwand, Einsatz von Keramikrinnen, Sicherung des Torhalses
- 1984-1990
- weitere Konservierungen: Turmausbesserung und der gotischen Mauer, Einzug von Holzdecken, Verlegung von Keramikfliesen, Elektro-, Wasser- und Gasinstallation, Erneuerung der Dachabdeckung, Ausbesserung und Verputz der Renaissance-Mauern
Daten aus dem GOV
Request failed: file_get_contents(https://gov.genealogy.net/item/wikihtml/object_188105): Failed to open stream: php_network_getaddresses: getaddrinfo for gov.genealogy.net failed: Temporary failure in name resolution