Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 5 (Strange)/028: Unterschied zwischen den Versionen

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zu berichtigen. Aber es steht sehr zu bezweifeln, dass ei-
zu berichtigen. Aber es steht sehr zu bezweifeln, dass er seinem Versprechen hat nachkommen können. Und da sich wohl keine Freunde gefunden hatten, die ihm zur Erlangung seines Schlosses behülflich gewesen, da er überdies, wie es scheint, auch noch wegen des Heirathspfennings seiner Schwester bedrängt wurde: so blieb ihm in seiner Hülflosigkeit am Ende nichts anderes übrig, als zu dem Tausch, den unterdess sein Bruder Heinrich eingegangen, seine Zustimmung zu geben, und allen Ansprüchen auf Schloss Harff zu entsagen. Heinrich übertrug nämlich im J. 1428 seinem Vetter Goedert von Harff
sernem Versprechen hat nachkommen können. Und da sich
das Schloss Harff, und erhielt dagegen von ihm das Haus Hoengen.
wohl keine Freunde gefunden hatten, die ihm zur Erlangung
 
seines Schlosses behülflich gewesen, da er überdies, wie es
{{NE}}Hoengen, heutzutag Hoeningen genannt, ist auf Heinrichs Sohn, Johann von Harff, übergegangen. Dieser starb ohne Leibeserben zu hinterlassen, wie es scheint bald nach 1504.Das Haus Hoengen erbte auf den Schwiegersohn des Ritters Heinrich Hoen von dem Pesch, nämlich auf Werner von Schoenrode Herrn zur Heyden, der es im J. 1534 den Ehegatten Friedrich von Steprode und Margaretha von Seibach verkauft hat<ref>Gemäss Kaufbrief (abgedruckt im Krumbstab II. p. 49)war Johann von Harff mit Hermanna verheirathet. Wahrscheinlich war dieselbe eine Tochter des Johann von Steprode und der Hermanna. Der Heirathspfenning, den sie zugebracht hatte und wieder  zurückgefallen war, haftete noch auf dem Hause Hoengen.</ref>.
scheint, auch noch wegen des Heirathspfennings seiner Schwester
 
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Müllers-Hof. Hat Ritter Johann Nachkommenschaft gehabt,so ist dieselbe gewiss früh ausgestorben.
Bruder Heinrich eingegangen, seine Zustimmung zu geben, und
 
allen Ansprüchen auf Schloss Harfi zu entsagen. Heinrich
{{NE}}Bevor ich zum folgenden Abschnitt übergehe, erwähne ich noch eines Harffischen Hauses zu Middelendorp oder Middeldorp: das nach 1514 seinen Namen in Myllendorff änderte,und heutzutag Müllendorf heisst, und bei Caster gelegen ist.Sophia von Harff,Gattin des Johann von Stommel, welche bei Fahne als Schwester des Landdrosten Goedert von Harff dargestellt ist, war vielmehr eine Tochter von Middeldorp.
übertrug nämlich im J. 1428 seinem Vetter Goedert von Harff
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das Schloss Harff, und erhielt dagegen von ihm das Haus
 
Hoengen.
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Leibeserben zu hinterlassen, wie es scheint bald nach 1504.
Das Haus Hoengen erbte auf den Schwiegersohn des Bitters
Heinrich Hoen von dem Pesch, nämlich auf Werner von Schoen-
rode Herrn zur Heyden, der es im J. 1534 den Ehegatten
Friedrich von Steprode und Margaretha von Seibach verkauft
hat (*).
Betreffend den Ritter Johann von Harff, so ist die letzte
Nachricht, die ich über ihn vorfinde, von 1430. In diesem
Jahre verkaufen er und seine Gattin Guitgen von Wevelkoven
ihrem Vetter Goedert von Harff den Hof zum Holtze zwischen
Harff und Kircherten, und einen Hof gelegen zu Harff, genannt
Müllers-Hof. Hat Ritter Johann Nachkommenschaft gehabt,
so ist dieselbe gewiss früh ausgestorben.
Bevor ich zum folgenden Abschnitt übergehe, erwähne ich
noch eines Harffischen Hauses zu Middelenclorp oder Middel-
dorp: das nach 1514 seinen Namen in Myllendorff änderte,
und heutzutag Müllendorf heisst, und bei Caster gelegen ist.
Sophia von Harff,Gattin des Johann von Stommel, welche bei
Fahne als Schwester des Landdrosten Goedert von Harff dar-
gestellt ist, war vielmehr eine Tochter von Middeldorp.   Als
(*) Gemäss Kaufbrief (abgedruckt im Krumbstab II. p. 49)
war Johann von Harff mit Hermanna verheirathet. Wahrscheinlich
war dieselbe eine Tochter des Johann von Steprode und der
Hermanna. Der Heirathspfenning, den sie zugebracht hatte und
wieder  zurückgefallen war, haftete noch auf dem Hause Hoengen.

Aktuelle Version vom 9. April 2013, 12:17 Uhr

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zu berichtigen. Aber es steht sehr zu bezweifeln, dass er seinem Versprechen hat nachkommen können. Und da sich wohl keine Freunde gefunden hatten, die ihm zur Erlangung seines Schlosses behülflich gewesen, da er überdies, wie es scheint, auch noch wegen des Heirathspfennings seiner Schwester bedrängt wurde: so blieb ihm in seiner Hülflosigkeit am Ende nichts anderes übrig, als zu dem Tausch, den unterdess sein Bruder Heinrich eingegangen, seine Zustimmung zu geben, und allen Ansprüchen auf Schloss Harff zu entsagen. Heinrich übertrug nämlich im J. 1428 seinem Vetter Goedert von Harff das Schloss Harff, und erhielt dagegen von ihm das Haus Hoengen.

      Hoengen, heutzutag Hoeningen genannt, ist auf Heinrichs Sohn, Johann von Harff, übergegangen. Dieser starb ohne Leibeserben zu hinterlassen, wie es scheint bald nach 1504.Das Haus Hoengen erbte auf den Schwiegersohn des Ritters Heinrich Hoen von dem Pesch, nämlich auf Werner von Schoenrode Herrn zur Heyden, der es im J. 1534 den Ehegatten Friedrich von Steprode und Margaretha von Seibach verkauft hat[1].

      Betreffend den Ritter Johann von Harff, so ist die letzte Nachricht, die ich über ihn vorfinde, von 1430. In diesem Jahre verkaufen er und seine Gattin Guitgen von Wevelkoven ihrem Vetter Goedert von Harff den Hof zum Holtze zwischen Harff und Kircherten, und einen Hof gelegen zu Harff, genannt Müllers-Hof. Hat Ritter Johann Nachkommenschaft gehabt,so ist dieselbe gewiss früh ausgestorben.

      Bevor ich zum folgenden Abschnitt übergehe, erwähne ich noch eines Harffischen Hauses zu Middelendorp oder Middeldorp: das nach 1514 seinen Namen in Myllendorff änderte,und heutzutag Müllendorf heisst, und bei Caster gelegen ist.Sophia von Harff,Gattin des Johann von Stommel, welche bei Fahne als Schwester des Landdrosten Goedert von Harff dargestellt ist, war vielmehr eine Tochter von Middeldorp.



  1. Gemäss Kaufbrief (abgedruckt im Krumbstab II. p. 49)war Johann von Harff mit Hermanna verheirathet. Wahrscheinlich war dieselbe eine Tochter des Johann von Steprode und der Hermanna. Der Heirathspfenning, den sie zugebracht hatte und wieder zurückgefallen war, haftete noch auf dem Hause Hoengen.