Grikschen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''',  Kreis Memel, Ostpreußen
*1687 [[Jacob Wetz Keppakl]], 1736 [[Wetz Kepall Jacob]], 1785 [[Grigschen]], [[Wetz Kepal Jakob]], [[Wetz]], [[Wetzkepallen Jakob]], 1888 [[Grickschen]]
*[[Wezkepallen]] oder [[Grigschen]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000</ref>, [[Griegschen]]<ref>Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000</ref> <ref>Urmesstischblatt von 1860</ref>, [[Grickschen]]<ref>Messtischblatt 0394 von 1911, Maßstab 1:25000</ref>
*Lit. Namen: [[Grikszai]]<ref>[https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74615 Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923]</ref>, [[Grikšai]]<ref> [https://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biExemplarId=74567 Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923]</ref>, [[Grigsai]]


'''{{PAGENAME}}''', Kreis Memel, Ostpreußen.
 
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
== Name ==
Hier: Beschreibung des Wappens
Der Name weist auf das Vorkommen von Buchweizen, eine nahrhafte Knöterichpflanze, die aus der Mongolei stammt und auch als Heilpflanze diente. Der Alternativname "Wetzkepallen Jakob" sagt, dass es sich um den alten Jakob Kepal handelt, also um den Senior, der hier siedelt.
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*prußisch '''"grikkas"''' = Buchweizenkorn
*nehrungs-kurisch '''"griks"''' = Buchweizen, auch Mais
*litauisch '''"grikšeti"''' = knistern, krachen, knirschen (das Geräusch beim Aufbrechen der Buchweizen-Samen)
 
*nehrungs-kurisch '''"vecs"''' = alt
*prußisch '''"paleide"''' = Erbstück
<!--=== Allgemeine Information === -->
<!--=== Allgemeine Information === -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->


<!--== Politische Einteilung == -->
== Politische Einteilung ==  
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' ein Dorf in der Gemeinde [[Schnaugsten]].


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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
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{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Dawillen]], '''vor 1854''' allerdings zum Kirchspiel [[Memel]] Land.
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<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
== Standesamt ==
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==Bewohner==
*'''[[{{PAGENAME}}/Bewohner|Bewohner in {{PAGENAME}}]]'''
<!--== Geschichte ==-->
<!--== Geschichte ==-->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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== Verschiedenes ==
=== Karten ===
[[Bild:Grigschen_SCHK002.jpg|thumb|left|430 px|Grigschen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]]
[[Bild: MingetalDawillen.jpg|thumb|430 px|Siehe rechts an der Grenze '''Griegschen''' auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000]]
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[[Bild:Griegschen_URMTB009_1860.jpg|thumb|430px|left|Griegschen im Preußischen Urmesstischblatt 1860<br> © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz]]
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[[Bild:Grikschen_MTB0394.jpg|thumb|left|430 px|Grickschen im Messtischblatt 0394 Dawillen (1911) mit den Gemeindegrenzen von 1938<br><small>© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie</small>]]
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<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === -->
<!-- === Berufsgenealogen === -->
<!-- === Berufsgenealogen === -->
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==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
{{Einleitung Zufallsfunde}}


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>GRIHENKO05QQ</gov>
<gov>GRIHENKO05QQ</gov>


==Quellen==
<references/>


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 09:48 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Grikschen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Grikschen



Einleitung

Grikschen, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Der Name weist auf das Vorkommen von Buchweizen, eine nahrhafte Knöterichpflanze, die aus der Mongolei stammt und auch als Heilpflanze diente. Der Alternativname "Wetzkepallen Jakob" sagt, dass es sich um den alten Jakob Kepal handelt, also um den Senior, der hier siedelt.

  • prußisch "grikkas" = Buchweizenkorn
  • nehrungs-kurisch "griks" = Buchweizen, auch Mais
  • litauisch "grikšeti" = knistern, krachen, knirschen (das Geräusch beim Aufbrechen der Buchweizen-Samen)
  • nehrungs-kurisch "vecs" = alt
  • prußisch "paleide" = Erbstück

Politische Einteilung

1940 ist Grikschen ein Dorf in der Gemeinde Schnaugsten.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Grikschen gehörte 1912 zum Kirchspiel Dawillen, vor 1854 allerdings zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Grikschen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Grikschen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Dawillen.


Bewohner


Verschiedenes

Karten

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Grigschen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe rechts an der Grenze Griegschen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Griegschen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Grickschen im Messtischblatt 0394 Dawillen (1911) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen (z.B. über die Vorlage:Hinweis zu Zufallsfund).

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GRIHENKO05QQ
Name
  • Grickschen Quelle (${p.language})
  • Grikšai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0394

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.154/155

Schnaugsten, Šnaukštai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Dawillen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Grickschen, Grikšai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Memel (lit. Landkreis [1995]), Klaipėdos rajonas, Klaipėdos rajono savivaldybė [1995] (- 1995) ( Rayon)

Dovilų seniūnija, Dovilai (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
  2. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  3. Urmesstischblatt von 1860
  4. Messtischblatt 0394 von 1911, Maßstab 1:25000
  5. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  6. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923