Uedorf: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Allgemeine Information ===
=== Allgemeine Information ===
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->
* Uedorf ist der kleinste Ortsteil der Stadt [[Bornheim (Rheinland)]].


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
* 14. Jahrhundert: Ort im neuenstandenen [[Dingstuhl Widdig]] im Amt Bonn.<ref>Chronik der Stadt Bonn, Chronik-Verlag, Dortmund 1988, S. 28</ref>
* ab 1798 - 1815: In der französischen Zeit gehört Uedorf zum [[Département de la Roer]].<ref name="Gem" />
* 15. Juni 1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.<ref>R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I, S. 347</ref>
* 14. Mai 1800: Uedorf kommt zur Mairie Hersel im Kanton Brühl<ref name="Breu" />
* 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]] und zum [[Landkreis Bonn]].<ref name="Gem" />
* 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.<ref name="Gem" />
* 1830: [[Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]]<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref>
* 04. April 1848: Uedorf wird wieder eine selbständige [[Gemeinde]]<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93</ref>
* 01. Dezember 1885: Landgemeinde Uedorf in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]], [[Provinz Rheinland]]/[[Königreich Preußen]]<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, XII: Provinz Rheinland, Berlin, 1888, S. 137-138</ref>
* 1928: Uedorf kommt zum Amt Hersel.<ref name="Gem" />
* 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.<ref name="Gem" />
* 01.07.1935: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde [[Hersel]].<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 190</ref>
* 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]] <ref name="Gem" />
* 1981: [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]] wird [[Stadt]] und Uedorf ist der kleinste Stadtteil ebd.<ref name="Gem" />
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{{Navigationsleiste Bornheim (Rheinland)}}


== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirchen ===
=== Evangelische Kirchen ===
* 01.08.1885: [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]]<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref>
* ab 01.01.1963: Ev. Kirchengemeinde Hersel.<ref>http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php</ref>
=== Katholische Kirchen ===
=== Katholische Kirchen ===
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
* 1336: Uedorf<ref name="Gem" />
* 01.08.1885: [[Hersel]]<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref>
== Geschichte ==
== Geschichte ==
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
<!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == -->
* 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth<ref name="Gem">Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).</ref>
<!-- === Genealogische Gesellschaften === -->
* 1243: Das neugegründete Schwesternkonvent Sinnich Abt Marsilius von Klosterrath besitzt etliche Güter, darunter auch ein Fuder Wein in Uedorf und [[Hersel]].<ref>Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, inbesondere die Alte Erzdiözese Köln, Band 203, 2000, S. 47</ref>
<!-- === Historische Gesellschaften === -->
* 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.<ref name="Gem" />
* 14. Jahrhundert: Zum neuenstandenen [[Dingstuhl Widdig]] im Amt Bonn gehören neben [[Widdig]] noch [Unter-][[Graurheindorf]], [[Buschdorf (Bonn)|Buschdorf]], [[Hersel (Bornheim)|Hersel]], Uedorf und [[Urfeld (Wesseling)|Urfeld]] sowie Oberwesseling. <ref>Chronik der Stadt Bonn, Chronik-Verlag, Dortmund 1988, S. 28</ref><ref>R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.,Köllen, Bonn-Buschdorf, S. 249</ref>
* 1336: Die Pfarrei Uedorf wird letztmalig erwähnt.<ref name="Gem" />
* 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.<ref name="Gem" />
* 1344: Ersterwähnung der Uedorfer Mühle.<ref name="Gem" />
* um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. <ref name="Gem" />
* 1364: Erwähnung der Uedorfer Mühle.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 120</ref>
* 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.<ref name="Gem" />
* 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".<ref name="Gem" />
* 1445: "Unser wyntmoeln zu Oedorp" gehört dem Kölner Kurfürsten.<ref name="Gem" />
* 16.08.1445: Ablösung von Diensten gegenüber dem Kölner Erzbischof aus dem Hofe zu Uedorf<ref>Brunsch S. H. Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gründung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. 1998, S. 420</ref>
* 1449: Uedorf ist, nach [[Buschdorf (Bonn)|Buschdorf]], die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.<ref>Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57</ref> <ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 97</ref>
* 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.<ref name="Gem" />
* 1470: Neben der Uedorfer Mühle werden Weingärten erwähnt.<ref name="Gem" />
* 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.<ref name="Gem" />
* 1659/60: In [[Hersel (Bornheim)|Hersel]], Uedorf, [[Widdig]] und [[Urfeld]] sind folgende Erb- und Grundpachten zu zahlen: 17 Malter 1 Sümber Korn,  14 1/2 Malter Weizen, 1 Malter Gerste, 19 Malter 3 Sümber Hafer, 16 Fuder 16 Viertel Wein, 24 Quart Öl, 168 1/2 Stück Hühner, 5 Stück Kapauneund 118 Gulden 16 Albus "Pfennigsgeld".<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 127</ref>
* 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.<ref name="Gem" />
* 1767: Stiftung eines Kreuzes durch Prälat Hermann.<ref name="Gem" />
* 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in [[Widdig]].<ref name="Gem" />
* 15.01.1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum [[Département de la Roer]].<ref name="Gem" /> <ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 135</ref>
* 15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.<ref name="Breu">R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.</ref>
* 14.05.1800: Uedorf kommt zur Marie [[Hersel (Bornheim)|Hersel]] im Kanton Brühl.<ref name="Breu" />
* 28.02.1803: 13 Uedorfer Männer waren bei der Wahl zur Brühler Kantonsversammlung wahlberechtigt.<ref name="Breu" />
* 1804: Beendigung der jahrhundertelangen politischen und territorialen Zugehörigkeit Uedorfs zum Kurfürstentum Köln. Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit [[Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" />
* 1815: Uedorf kommt zu [[Preußen]]. Es gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]] und zum [[Landkreis Bonn]].<ref name="Gem" />
* 1816: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 2475 Einwohner.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
* 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit [[Hersel (Bornheim)|Hersel]] vereinigt.<ref name="Gem" />
* 1825: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 2867 Einwohner.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1828: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 3021 Einwohner, davon 1467 männliche und 1557 weibliche Personen. 2890 sind Katholiken und 131 Juden.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264</ref>
* 1830: Uedorf ist ein [[Weiler (GOV)|Weiler]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]] im [[Landkreis Bonn]] mit 74 Einwohnern und etwas Weinbau.<ref>Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265</ref>
* 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften [[Hersel (Bornheim)|Hersel]] und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93</ref> <ref name="Breu" />
* 1850: Uedorf ist eine [[Gemeinde]] in der [[Bürgermeisterei Hersel]], [[Landkreis Bonn|Kreis Bonn]].<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln, 1850, S. 11</ref>
* 1851: Der Bürgermeister Klein von [[Hersel (Bornheim)|Hersel]] errichtet in Uedorf ein Kreuz.<ref name="Gem" />
* 1856: Uedorf ist ein [[Weiler]] im [[Landkreis Bonn]] ([[Regierungsbezirk Köln]]) mit 90 Einwohnern.<ref>Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638</ref>
* 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.<ref name="Gem" />
* Dez. 1861: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4340 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 160</ref>
* 1871: Uedorf hat 60 Einwohner.<ref name="Gem" />
* 1873: Uedorf muss 286 Thlr 6 Sgr 7 Pf an Grundsteuer und 20 Thlr 8 Sgr 9 Pf an Gebäudesteuer zahlen.<ref>Amtsblatt des Regierungsbezirks Köln 1873, S. 22</ref>
* 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.<ref name="Gem" />
* 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur [[Bürgermeisterei Hersel]]. Standesamtsbezirk war ebenfalls [[Hersel (Bornheim)|Hersel]]. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137</ref>
* 1890: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4613 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169</ref>
* 1892: In der Feldgemarkung von Uedorf errichtet Johann Klein das "ferne Kreuz".<ref name="Gem" />
* 05.03.1893: Die Uedorfer Mühle wird im Bonner Generalanzeiger zum Kauf oder zur Miete angeboten.<ref name="Gem" />
* um 1900: Aufgabe des Betriebes der Uedorfer Mühle und ENtfernung der Mühleneinrichtung.<ref name="Gem" />
* 1900: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 4991 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169</ref>
* 1901: Uedorf wird an die Stromversorgung angeschlossen.<ref name="Gem" />
* 1902: Der Turm der Uedorfer Mühle dient als romantischer Ausscihtsturm.<ref name="Gem" />
* 1905: Baubeginn der Rheinuferbahn<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172</ref>
* Februar 1906: Die Rheinuferbahn wird voll in Betrieb genommen.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172</ref>
* 1907: Uedorf hat 101 Einwohner und gehört zur Pfarre sowie Schulgemeinde Hersel. Gemeindevorsteher ist Peter Schladen. Feldhüter und Nachtwächter ist Peter Dahl.<ref>Adressbuch Landkreis Bonn 1907</ref>
{|border="1"
|+ <b>[Haushaltsvorstände] Uedorf (1907)</b><ref>Adressbuch Landkreis Bonn 1907</ref>
!Name, Vorname!! Beruf oder Stand
!Haus Nr.!!Name, Vorname!! Beruf oder Stand
!Haus Nr.
|-
|Dahl, Peter||Feldhüter und Nachtwächter||11||Kütter, Joh.||Fischer und Ackerer ||8
|-
|Decker, Heinrich||Landwirt||14||Leyendecker, Leonard||Ackerer ||18
|-
|Dick, Johann||Ackerer||13||Lülsdorf||Witwe, Ackererin ||16
|-
|Dick, Matthias||Ackerer||19||Lülsdorf, Gottfried||Fabrikarbeiter ||6
|-
|Fleischer, Lambert||Ackerer||2||Lüsldorf, Johann||Ackerer ||1
|-
|Grau, Peter||Ackerer||15||Röhrig, Joh.||Ackerer und Fischer ||9
|-
|Heimerzheim, Peter||Bahnwärter||-||Sass, Josef||Witwe, Ackererin ||10
|-
|Hermanus, Johann||Ackerer||7||Sass, Gottfried||Ackerer ||10
|-
|Impekoven, Jos.||Milchh. und Ack.||12||Schladen, Peter||Rentner und Gemeindevorsteher ||4
|-
|Impekoven, Leo||Milchhändler und Ackerer||20||Weiler, Gottfried||Ackerer ||3
|-
|Kaumanns, Josef||Ackerer||5
|}
* 1910: Die [[Bürgermeisterei Hersel]] [mit Uedorf] hat 6.390 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 177</ref>
* 04.11.1914: Der Reservist Peter Dick aus Uedorf wird leicht verwundet.<ref name="DV" />
* 10.11.1914: Der Reservist Hilarius Lüsldorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Vermisster gemeldet.<ref name="DV" />
* 23.12.1914: Der bislang vermisst gemeldete Reservist Hilarius Lülsdorf aus Uedorf ist verwundet.<ref name="DV" />
* 06.01.1915: Der Reservist Christian Decker aus Uedorf wird leicht verwundet.<ref name="DV" />
* 29.05.1915: Der Gefreite der Reserve Hilarius Lülsdorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.<ref name="DV" />
* 19.06.1915: Der Gefreite Josef Kütter aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Schwerverwundeter gemeldet.<ref name="DV" />
* 27.07.1915: Christian Decker aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.<ref name="DV" />
* 23.08.1915: Anton Blömeke aus Uedorf wird leicht verwundet.<ref name="DV">Deutsche Verlustenliste I. Weltkrieg</ref>
* 17.07.1916: Der Unteroffizier Wilhelm Fleischer wird in der Deutschen Verlustenliste als Gefallener gemeldet.<ref name="DV" />
* 27.09.1916: Der Unteroffizier Heinrich Decker aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.<ref name="DV" />
* 11.06.1918: Josef Lülsdorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.<ref name="DV" />
* 1928: Uedorf gehört zum [[Amt Hersel]].<ref name="Gem" />
* 1931: Die Landgemeine Uedorf im [[Amt Hersel]] hat 139 katholische Einwohner und eine Fläche von 171 ha. Gemeindevorsteher ist Dick. Die Gemeindevertretung hat 6 Sitze. Bestellungspostamt und Eisenbahnstation ist [[Hersel (Bornheim)|Hersel]].<ref>http://wiki-de.genealogy.net/Amt_Hersel</ref>
* 1932: [[Wesseling]] und [[Keldenich (Wesseling)|Keldenich]] scheiden aus dem Amt Hersel aus. Das Restamt Hersel besteht dann nur noch aus den Gemeinden [[Hersel (Bornheim)|Hersel]], Uedorf, [[Urfeld (Wesseling)|Urfeld]] und [[Widdig]].<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 184-185</ref>
* 1934: Nahe der Autobahn wird ein Unglückskreuz für den ersten Autobahntoten errichtet.<ref name="Gem" />
* 01.Juli 1935: Die [[Landgemeinde|Landgemeinden]] [[Hersel (Bornheim)|Hersel]], Uedorf [[Urfeld]] und Widdig werden zur neuen Gemeinde Hersel zusammengeschlossen.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 190</ref>
* 17. Mai 1939: [[Hersel (Bornheim)|Hersel]] [mit Uedorf, [[Widdig]] und [[Urfeld (Wesseling)|Urfeld]]] hat 3742 Einwohner.<ref>Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 195</ref>
* 1939: Uedorf hat 214 Einwohner.<ref name="Gem" />
* 09.06.1942: Der Gefreite Lambert Haas aus Uedorf fällt vor Sewastopol.<ref>http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=0d26043bf7e89c05c2c4c4d7fd5956e4&cHash=15ce0f12b75adcddc4c996bb8bada2d8</ref>
* 1942: Bombenschäden an der Villa des Barons von Diergardt.<ref>https://www.rundschau-online.de/caf%C3%A9haeuschen-uedorf-bauernhof-fuer-generationen-10978098</ref>
* 02.11.1943: Der Obergrenadier Josef Johann Wirtz aus Uedorf stirbt auf einem Hauptverbandplatz.<ref>http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=20f9b7ac89baddc8f4b4769e98594e86&cHash=3e7b81ea85d6e207d5459f76c244fb3b</ref>
* 1945: Amerikanische Soldaten beschlagnahmen den Turm der Uedorfer Mühle und wandeln ihn in einen Versammlungsort.<ref name="Gem" />
* 1954: Gründung der Löschgruppe.<ref name="Gem" />
* 1963: Bau der ev. Volksschule.<ref name="Gem" />
* 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten [[Buschdorf (Bonn)]], [[Hersel]], Uedorf, [[Widdig]] und [[Sechtem]] gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.<ref>http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php</ref>
* 1968: Der Turn- und Gymnastikbund 1968 Uedorf wird gegründet.<ref name="Gem" />
* 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]] <ref name="Gem" />
* 1981: [[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]] wird [[Stadt]] und Uedorf ist der kleinste Stadtteil ebd.<ref name="Gem" />
* 2000: Neugründung der Uedorfer Schule.<ref name="Gem" />
* 2003: Uedorf hat 946 Einwohner.<ref name="Gem" />
* 2004: Bernd Marx wird Ortsvorsteher von Uedorf.<ref>http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/bornheim/Rheinufer-als-gro%C3%9Fe-Zukunftsaufgabe-article1424132.html</ref> Das Caféhäuschen Uedorf wird eröffnet.<ref>https://www.rundschau-online.de/caf%C3%A9haeuschen-uedorf-bauernhof-fuer-generationen-10978098</ref>
* 2008: Die Uedorfer Löschgruppe wird mit der Herseler Gruppe zusammengelegt.<ref name="Gem" />
* 2008: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".<ref name="Gem" />
* Oktober 2009: An historischer Stelle an der Ecke Rheinuferweg/Bornheimer Straße wird das ursprünglich vom Herseler Bürgermeister Klein in Uedorf errichtete Wegkreuz wiedererrichtet.<ref name="Gem" />
* 2009/10: Die Verbundschule wird im Rahmen eines Pilotprojekts das einzige "Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung".<ref name="Gem" />
* 2010: Uedorf bekommt ein Wappen: Hauptmotiv ist der Uedorfer Windmühlenturm, darunter der Rhein und im Kopfbereich das Kreuz des Kurfüsrtentums Köln.<ref name="Gem" />
* 2011: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".<ref name="Gem" />
* 30. März 2012: Gründung des Ortsauschusses Uedorf<ref>http://www.uedorf.de/download/OA_Protokoll_Gruendung.pdf</ref> Bernd Marx wird Vorsitzender des Ortsausschusses.<ref>http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/bornheim/Rheinufer-als-gro%C3%9Fe-Zukunftsaufgabe-article1424132.html</ref>
* 2014: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Außerdem erhielt man einen Sonderpresis "Visitenkarte des Ortes".<ref name="Gem" />
* 2017: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".<ref name="Gem" />
* 2018: Uedorf hat 915 Einwohner.<ref name="Gem" />


== Genealogische und historische Urkunden ==
== Genealogische und historische Gesellschaften ==
=== Genealogische Urkunden ===
=== Genealogische Gesellschaften ===
== Historische Gesellschaften ==
 
== Genealogische und historische Quellen ==
=== Genealogische Quellen ===
<!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, -->
<!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, -->
<!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        -->
<!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        -->
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<!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                    -->
<!-- === Historische Urkunden === -->
<!-- === Historische Urkunden === -->
<!-- == Bibliografie == -->
== Bibliografie ==
<!-- === Genealogische Bibliografie === -->
=== Genealogische Bibliografie ===
<!-- === Historische Bibliografie === -->
=== Historische Bibliografie ===
<!-- === Weitere Bibliografie === -->
=== Weitere Bibliografie ===
<!-- == Archive und Bibliotheken == -->
* Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
<!-- === Archive === -->
 
<!-- === Bibliotheken === -->
== Archive und Bibliotheken ==
=== Archive ===
== Historisches Archiv der Stadt Siegburg ==
*'''Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662,''' Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
*1593. Anwaldt '''Johan, halffmans zu Udorff,''' gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.
 
 
=== Bibliotheken ===
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<!-- == Verschiedenes == -->
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<!-- === Auswanderungen === -->
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== Internetlinks ==
 
=== Offizielle Internetseiten ===
== Weblinks ==
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* [http://www.uedorf.de/ Uedorf]
* {{Wikipedia-Link}}
 
==Zufallsfunde==
==Zufallsfunde==
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
{{Einleitung Zufallsfunde}}


* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]
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== Fußnoten ==
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Aktuelle Version vom 17. September 2025, 17:43 Uhr

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis > Stadt Bornheim > Uedorf

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

  • 1928: Uedorf kommt zum Amt Hersel.[2]
  • 1932: Das Amt Hersel - und damit auch Uedorf - wird dem Amt Bornheim angegliedert.[2]
  • 01.07.1935: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Hersel.[8]
  • 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [2]
  • 1981: Bornheim wird Stadt und Uedorf ist der kleinste Stadtteil ebd.[2]
Wappen der Stadt Bornheim Die Ortsteile der Stadt Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis

Bornheim | Brenig | Dersdorf | Hemmerich | Hersel | Kardorf | Merten | Roisdorf | Rösberg | Sechtem | Uedorf | Walberberg | Waldorf | Widdig


Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

  • 1143: Erste urkundliche Erwähnung von Uedorf als Besitztum des Benediktinerinnenklosters Nonnenwerth[2]
  • 1243: Das neugegründete Schwesternkonvent Sinnich Abt Marsilius von Klosterrath besitzt etliche Güter, darunter auch ein Fuder Wein in Uedorf und Hersel.[12]
  • 1260: Uedorf wird als eine Pfarrei mit Glöckner in einer Urkunde des Klosters Heisterbach erwähnt.[2]
  • 14. Jahrhundert: Zum neuenstandenen Dingstuhl Widdig im Amt Bonn gehören neben Widdig noch [Unter-]Graurheindorf, Buschdorf, Hersel, Uedorf und Urfeld sowie Oberwesseling. [13][14]
  • 1336: Die Pfarrei Uedorf wird letztmalig erwähnt.[2]
  • 1340: Gerlach genannt Hepe von Uedorf wird als Abgabenpflichtiger der Abtei Altenberg erwähnt.[2]
  • 1344: Ersterwähnung der Uedorfer Mühle.[2]
  • um 1350: Ein katastrophales Hochwasser an Rhein und Sieg zerstört Uedorf. Uedorf wird von den Überlebenden weiter nach Westen verlegt. [2]
  • 1364: Erwähnung der Uedorfer Mühle.[15]
  • 1371: Bericht über Streitigkeiten des Klosters Heisterbach mit seinem Hof in Uedorf.[2]
  • 1382: Beurkundung eines Landverkaufs in "Odorp".[2]
  • 1445: "Unser wyntmoeln zu Oedorp" gehört dem Kölner Kurfürsten.[2]
  • 16.08.1445: Ablösung von Diensten gegenüber dem Kölner Erzbischof aus dem Hofe zu Uedorf[16]
  • 1449: Uedorf ist, nach Buschdorf, die kleinste Gemeinde im Bonner Land mit nur 6 Häusern.[17] [18]
  • 1451: In einer Urkunde des Kirchenamtes Bonn wird Odorp genannt.[2]
  • 1470: Neben der Uedorfer Mühle werden Weingärten erwähnt.[2]
  • 1659: In Uedorf werden 11 Häuser gezählt.[2]
  • 1659/60: In Hersel, Uedorf, Widdig und Urfeld sind folgende Erb- und Grundpachten zu zahlen: 17 Malter 1 Sümber Korn, 14 1/2 Malter Weizen, 1 Malter Gerste, 19 Malter 3 Sümber Hafer, 16 Fuder 16 Viertel Wein, 24 Quart Öl, 168 1/2 Stück Hühner, 5 Stück Kapauneund 118 Gulden 16 Albus "Pfennigsgeld".[19]
  • 1743: Bitte der Kartäuser an den Kölner Kurfürsten um Erlaubnis zum Landerwerb, da eines ihrer Häuser durch die Fluten unbewohnbar wurde.[2]
  • 1767: Stiftung eines Kreuzes durch Prälat Hermann.[2]
  • 1784: Das Uedorfer Ufer wird vom Rhein weggespült. Ein Wohltäter aus Uedorf errichtet die neue St.-Georgs-Kapelle in Widdig.[2]
  • 15.01.1798 - 1815: In der Franzosenzeit gehört Uedorf zum Département de la Roer.[2] [20]
  • 15.06.1798: Uedorf wird dem Kanton Brühl zugeteilt.[4]
  • 14.05.1800: Uedorf kommt zur Marie Hersel im Kanton Brühl.[4]
  • 28.02.1803: 13 Uedorfer Männer waren bei der Wahl zur Brühler Kantonsversammlung wahlberechtigt.[4]
  • 1804: Beendigung der jahrhundertelangen politischen und territorialen Zugehörigkeit Uedorfs zum Kurfürstentum Köln. Uedorf wird in kirchlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[2]
  • 1815: Uedorf kommt zu Preußen. Es gehört zur Bürgermeisterei Hersel und zum Landkreis Bonn.[2]
  • 1816: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 2475 Einwohner.[21]
  • 1817: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[2]
  • 1824: Uedorf wird in bürgerlicher Hinsicht mit Hersel vereinigt.[2]
  • 1825: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 2867 Einwohner.[22]
  • 1828: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 3021 Einwohner, davon 1467 männliche und 1557 weibliche Personen. 2890 sind Katholiken und 131 Juden.[23]
  • 1830: Uedorf ist ein Weiler in der Bürgermeisterei Hersel im Landkreis Bonn mit 74 Einwohnern und etwas Weinbau.[24]
  • 04.04.1848: Die Trennung des bisherigen Gemeinde-Verbandes der Ortschaften Hersel und Uedorf und die Wiederherstellung der letztren zu einer selbständigen Gemeinde ist höhern Ortes genehmigt worden.[25] [4]
  • 1850: Uedorf ist eine Gemeinde in der Bürgermeisterei Hersel, Kreis Bonn.[26]
  • 1851: Der Bürgermeister Klein von Hersel errichtet in Uedorf ein Kreuz.[2]
  • 1856: Uedorf ist ein Weiler im Landkreis Bonn (Regierungsbezirk Köln) mit 90 Einwohnern.[27]
  • 1857: Das Uedorfer Ufer wird erneut vom Rhein weggespült.[2]
  • Dez. 1861: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 4340 Einwohner.[28]
  • 1871: Uedorf hat 60 Einwohner.[2]
  • 1873: Uedorf muss 286 Thlr 6 Sgr 7 Pf an Grundsteuer und 20 Thlr 8 Sgr 9 Pf an Gebäudesteuer zahlen.[29]
  • 1874: Die Bonner Stiftspfarrei erwirbt zahlreiche Liegenschaften in Uedorf.[2]
  • 01.08.1885: Bei der Volkszählung hat Uedorf eine Fläche von 170 ha, davon 135 ha Ackerland und 7 ha Holzungen. Der Ort gehört zur Bürgermeisterei Hersel. Standesamtsbezirk war ebenfalls Hersel. Es gibt 19 Gebäude und 17 Haushaltungen bei 101 katholischen Einwohnern (53 männlich, 48 weiblich).[30]
  • 1890: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 4613 Einwohner.[31]
  • 1892: In der Feldgemarkung von Uedorf errichtet Johann Klein das "ferne Kreuz".[2]
  • 05.03.1893: Die Uedorfer Mühle wird im Bonner Generalanzeiger zum Kauf oder zur Miete angeboten.[2]
  • um 1900: Aufgabe des Betriebes der Uedorfer Mühle und ENtfernung der Mühleneinrichtung.[2]
  • 1900: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 4991 Einwohner.[32]
  • 1901: Uedorf wird an die Stromversorgung angeschlossen.[2]
  • 1902: Der Turm der Uedorfer Mühle dient als romantischer Ausscihtsturm.[2]
  • 1905: Baubeginn der Rheinuferbahn[33]
  • Februar 1906: Die Rheinuferbahn wird voll in Betrieb genommen.[34]
  • 1907: Uedorf hat 101 Einwohner und gehört zur Pfarre sowie Schulgemeinde Hersel. Gemeindevorsteher ist Peter Schladen. Feldhüter und Nachtwächter ist Peter Dahl.[35]
[Haushaltsvorstände] Uedorf (1907)[36]
Name, Vorname Beruf oder Stand Haus Nr. Name, Vorname Beruf oder Stand Haus Nr.
Dahl, Peter Feldhüter und Nachtwächter 11 Kütter, Joh. Fischer und Ackerer 8
Decker, Heinrich Landwirt 14 Leyendecker, Leonard Ackerer 18
Dick, Johann Ackerer 13 Lülsdorf Witwe, Ackererin 16
Dick, Matthias Ackerer 19 Lülsdorf, Gottfried Fabrikarbeiter 6
Fleischer, Lambert Ackerer 2 Lüsldorf, Johann Ackerer 1
Grau, Peter Ackerer 15 Röhrig, Joh. Ackerer und Fischer 9
Heimerzheim, Peter Bahnwärter - Sass, Josef Witwe, Ackererin 10
Hermanus, Johann Ackerer 7 Sass, Gottfried Ackerer 10
Impekoven, Jos. Milchh. und Ack. 12 Schladen, Peter Rentner und Gemeindevorsteher 4
Impekoven, Leo Milchhändler und Ackerer 20 Weiler, Gottfried Ackerer 3
Kaumanns, Josef Ackerer 5
  • 1910: Die Bürgermeisterei Hersel [mit Uedorf] hat 6.390 Einwohner.[37]
  • 04.11.1914: Der Reservist Peter Dick aus Uedorf wird leicht verwundet.[38]
  • 10.11.1914: Der Reservist Hilarius Lüsldorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Vermisster gemeldet.[38]
  • 23.12.1914: Der bislang vermisst gemeldete Reservist Hilarius Lülsdorf aus Uedorf ist verwundet.[38]
  • 06.01.1915: Der Reservist Christian Decker aus Uedorf wird leicht verwundet.[38]
  • 29.05.1915: Der Gefreite der Reserve Hilarius Lülsdorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[38]
  • 19.06.1915: Der Gefreite Josef Kütter aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Schwerverwundeter gemeldet.[38]
  • 27.07.1915: Christian Decker aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[38]
  • 23.08.1915: Anton Blömeke aus Uedorf wird leicht verwundet.[38]
  • 17.07.1916: Der Unteroffizier Wilhelm Fleischer wird in der Deutschen Verlustenliste als Gefallener gemeldet.[38]
  • 27.09.1916: Der Unteroffizier Heinrich Decker aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[38]
  • 11.06.1918: Josef Lülsdorf aus Uedorf wird in der Deutschen Verlustenliste als Leichtverwundeter gemeldet.[38]
  • 1928: Uedorf gehört zum Amt Hersel.[2]
  • 1931: Die Landgemeine Uedorf im Amt Hersel hat 139 katholische Einwohner und eine Fläche von 171 ha. Gemeindevorsteher ist Dick. Die Gemeindevertretung hat 6 Sitze. Bestellungspostamt und Eisenbahnstation ist Hersel.[39]
  • 1932: Wesseling und Keldenich scheiden aus dem Amt Hersel aus. Das Restamt Hersel besteht dann nur noch aus den Gemeinden Hersel, Uedorf, Urfeld und Widdig.[40]
  • 1934: Nahe der Autobahn wird ein Unglückskreuz für den ersten Autobahntoten errichtet.[2]
  • 01.Juli 1935: Die Landgemeinden Hersel, Uedorf Urfeld und Widdig werden zur neuen Gemeinde Hersel zusammengeschlossen.[41]
  • 17. Mai 1939: Hersel [mit Uedorf, Widdig und Urfeld] hat 3742 Einwohner.[42]
  • 1939: Uedorf hat 214 Einwohner.[2]
  • 09.06.1942: Der Gefreite Lambert Haas aus Uedorf fällt vor Sewastopol.[43]
  • 1942: Bombenschäden an der Villa des Barons von Diergardt.[44]
  • 02.11.1943: Der Obergrenadier Josef Johann Wirtz aus Uedorf stirbt auf einem Hauptverbandplatz.[45]
  • 1945: Amerikanische Soldaten beschlagnahmen den Turm der Uedorfer Mühle und wandeln ihn in einen Versammlungsort.[2]
  • 1954: Gründung der Löschgruppe.[2]
  • 1963: Bau der ev. Volksschule.[2]
  • 01.01.1963: Gründung der ev. Kirchengemeinde Hersel, die aus den Orten Buschdorf (Bonn), Hersel, Uedorf, Widdig und Sechtem gebildet wurde. Die neue Gemeinde hat im Gründungsjahr 2000 Seelen.[46]
  • 1968: Der Turn- und Gymnastikbund 1968 Uedorf wird gegründet.[2]
  • 1969: Uedorf kommt zur neuen Großgemeinde Bornheim [2]
  • 1981: Bornheim wird Stadt und Uedorf ist der kleinste Stadtteil ebd.[2]
  • 2000: Neugründung der Uedorfer Schule.[2]
  • 2003: Uedorf hat 946 Einwohner.[2]
  • 2004: Bernd Marx wird Ortsvorsteher von Uedorf.[47] Das Caféhäuschen Uedorf wird eröffnet.[48]
  • 2008: Die Uedorfer Löschgruppe wird mit der Herseler Gruppe zusammengelegt.[2]
  • 2008: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[2]
  • Oktober 2009: An historischer Stelle an der Ecke Rheinuferweg/Bornheimer Straße wird das ursprünglich vom Herseler Bürgermeister Klein in Uedorf errichtete Wegkreuz wiedererrichtet.[2]
  • 2009/10: Die Verbundschule wird im Rahmen eines Pilotprojekts das einzige "Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung".[2]
  • 2010: Uedorf bekommt ein Wappen: Hauptmotiv ist der Uedorfer Windmühlenturm, darunter der Rhein und im Kopfbereich das Kreuz des Kurfüsrtentums Köln.[2]
  • 2011: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Bronzepreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[2]
  • 30. März 2012: Gründung des Ortsauschusses Uedorf[49] Bernd Marx wird Vorsitzender des Ortsausschusses.[50]
  • 2014: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Außerdem erhielt man einen Sonderpresis "Visitenkarte des Ortes".[2]
  • 2017: Der Rhein-Sieg-Kreis verleiht Uedorf den Silberpreis im Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".[2]
  • 2018: Uedorf hat 915 Einwohner.[2]

Genealogische und historische Gesellschaften

Genealogische Gesellschaften

Historische Gesellschaften

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

Weitere Bibliografie

  • Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).

Archive und Bibliotheken

Archive

Historisches Archiv der Stadt Siegburg

  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662, Sign. A II/22, Bl. 5v, 1593. Bearbeiter/Edition W. Günter Henseler, Kierspe.
  • 1593. Anwaldt Johan, halffmans zu Udorff, gegen widtwen Daniels zur Clocken sagt, er hab die gegentheilinne hieher durch den gerichtsbotten citieren lassen, bit desselben relation und vor ursach ubergibt eine durch der gegen theilinne haußwirdt seligen underschriebene handtschrifft, uff 25 Thaler und ein Ort sprechent, und bit zu erkennen, das beclagtinne ime, clegern, dieselbe neben entrichtung kosten, schaden und interesse zu erstatten und zu betzalen schuldig sei.


Bibliotheken

Weblinks

Zufallsfunde

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Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung UEDORFJO30MS
Name
  • Uedorf
Typ
  • Ortsteil
Einwohner
Postleitzahl
  • W5301 (- 1993-06-30)
  • 53332 (1993-07-01 -)
Webseite
Karte
   

TK25: 5208

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Bornheim, Bornheim-Brenig (1969 -) ( GemeindeStadt)

Hersel ( Kirchengemeinde) Quelle

Uedorf (- 1935) ( Gemeinde)

Hersel (1935 - 1969) ( Gemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Fußnoten

  1. Chronik der Stadt Bonn, Chronik-Verlag, Dortmund 1988, S. 28
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 2,18 2,19 2,20 2,21 2,22 2,23 2,24 2,25 2,26 2,27 2,28 2,29 2,30 2,31 2,32 2,33 2,34 2,35 2,36 2,37 2,38 2,39 2,40 2,41 2,42 2,43 2,44 2,45 2,46 2,47 2,48 2,49 2,50 2,51 2,52 2,53 2,54 2,55 2,56 Ortsfestausschuss Uedorf. Festschrift 875 Jahre Uedorf am Rhein 1143 - 2018 (2018).
  3. R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I, S. 347
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.
  5. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
  6. Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
  7. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, XII: Provinz Rheinland, Berlin, 1888, S. 137-138
  8. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 190
  9. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  10. http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php
  11. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  12. Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, inbesondere die Alte Erzdiözese Köln, Band 203, 2000, S. 47
  13. Chronik der Stadt Bonn, Chronik-Verlag, Dortmund 1988, S. 28
  14. R. W. Breuer. Hersel am Rhein, Band I.,Köllen, Bonn-Buschdorf, S. 249
  15. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 120
  16. Brunsch S. H. Das Zisterzienserkloster Heisterbach von seiner Gründung bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. 1998, S. 420
  17. Grünkorn F, Haffke J,Becker F, Dietrich M. Bonns Nordwesten: Stationen der Entwicklung von Auerberg, Buschdorf, Graurheindorf und Tannenbusch. Bonn, 1988, S. 57
  18. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 97
  19. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 127
  20. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 135
  21. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
  22. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
  23. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 264
  24. Restorff, F. v. Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Berlin, 1830, S. 265
  25. Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln 1848, S. 93
  26. Amtsblatt des Regierungsbezirkes Köln, 1850, S. 11
  27. Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staates, Berlin 1856, S. 638
  28. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 160
  29. Amtsblatt des Regierungsbezirks Köln 1873, S. 22
  30. Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. XII. Provinz Rheinland. Berlin 1888, S. 136-137
  31. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169
  32. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 169
  33. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172
  34. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 172
  35. Adressbuch Landkreis Bonn 1907
  36. Adressbuch Landkreis Bonn 1907
  37. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 177
  38. 38,00 38,01 38,02 38,03 38,04 38,05 38,06 38,07 38,08 38,09 38,10 Deutsche Verlustenliste I. Weltkrieg
  39. http://wiki-de.genealogy.net/Amt_Hersel
  40. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 184-185
  41. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 190
  42. Heimatbuch des Landkreises Bonn. Band I, 1958, S. 195
  43. http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=0d26043bf7e89c05c2c4c4d7fd5956e4&cHash=15ce0f12b75adcddc4c996bb8bada2d8
  44. https://www.rundschau-online.de/caf%C3%A9haeuschen-uedorf-bauernhof-fuer-generationen-10978098
  45. http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=20f9b7ac89baddc8f4b4769e98594e86&cHash=3e7b81ea85d6e207d5459f76c244fb3b
  46. http://www.ev-kirche-hersel.de/geschichte-139.php
  47. http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/bornheim/Rheinufer-als-gro%C3%9Fe-Zukunftsaufgabe-article1424132.html
  48. https://www.rundschau-online.de/caf%C3%A9haeuschen-uedorf-bauernhof-fuer-generationen-10978098
  49. http://www.uedorf.de/download/OA_Protokoll_Gruendung.pdf
  50. http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/vorgebirge-voreifel/bornheim/Rheinufer-als-gro%C3%9Fe-Zukunftsaufgabe-article1424132.html