Elgar von Randow: Unterschied zwischen den Versionen
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Elgar von Randow war der älteste Sohn von [[Alfred von Randow]] und [[Ada von Voß|Ada | Elgar von Randow war der älteste Sohn von [[Alfred von Randow]] und [[Ada von Voß|Ada Freiin von Dalwig]]. Die Jugend verbrachte er in Berlin und Neu-Galow, dem Gut seines Großvaters, besuchte das Askanische Gymnasium in Berlin und das Hohenzollern-Gymnasium in [[GOV:SCHDE1JO73DB|Schwedt an der Oder]] und studierte Jura in [[Marburg|Marburg an der Lahn]], [[Freiburg im Breisgau]] und [[Greifswald]]. Nach dem Referendarexamen 1925 trat er am 19. Juli 1926 in das Auswärtige Amt ein. | ||
Im Jahre 1930 wurde er an die Deutsche Gesandtschaft in Peking/China versetzt. Dies war der Beginn einer lebenslangen diplomatischen Karriere in Asien, die nur durch kurze Dienstzeiten in Deutschland und das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unterbrochen werden sollte. Seine weitere Karrierstationen waren: | Im Jahre 1930 wurde er an die Deutsche Gesandtschaft in Peking/China versetzt. Dies war der Beginn einer lebenslangen diplomatischen Karriere in Asien, die nur durch kurze Dienstzeiten in Deutschland und das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unterbrochen werden sollte. Seine weitere Karrierstationen waren: | ||
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* Gesandtschaftsrat | * Gesandtschaftsrat 2. Klasse an der neu geschaffenen Botschaftsdienststelle Schanghai für die Propagandaarbeit | ||
* Stellvertretender Dienststellenleiter und politischer Referent in Schanghai | * Stellvertretender Dienststellenleiter und politischer Referent in Schanghai | ||
* kaufmännischer Angestellter in der Schneidwarenfirma seines Schwiegervaters (Friedrich Herder Abr. Sohn) in ‚Solingen. | * kaufmännischer Angestellter in der Schneidwarenfirma seines Schwiegervaters (Friedrich Herder Abr. Sohn) in ‚Solingen. | ||
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* Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ostasienkunde in Hamburg (nach der Pensionierung). | * Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ostasienkunde in Hamburg (nach der Pensionierung). | ||
== Auszeichnungen == | === Auszeichnungen === | ||
* Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern | * Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern | ||
* Großes Bundesverdienstkreuz | * Großes Bundesverdienstkreuz | ||
== Ehen und Kinder == | === Ehen und Kinder === | ||
* 1927–1935 Erika Stolte (* 5. Februar 1904, † 20. Dezember 1986) | * 1927–1935 Erika Stolte (* 5. Februar 1904, † 20. Dezember 1986) | ||
** Olof (* 1928), Wirtschaftsjournalist, Auslandskorrespondent, Redakteur bei Deutsche Presse-Agentur (dpa). | ** Olof (* 1928), Wirtschaftsjournalist, Auslandskorrespondent, Redakteur bei Deutsche Presse-Agentur (dpa). | ||
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** Rainer (* 1946), Diplomökonom, kaufmännischer Angestellter | ** Rainer (* 1946), Diplomökonom, kaufmännischer Angestellter | ||
* 1957–1977 Franziska Angeli (* 9. Dezember 1920, † 9. September 1976) | * 1957–1977 Franziska Angeli (* 9. Dezember 1920, † 9. September 1976) | ||
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* ''Licht und Schatten''. Max Nössler & Co., Shanghai (China) 1944. | * ''Licht und Schatten''. Max Nössler & Co., Shanghai (China) 1944. | ||
== | == Bibliografie == | ||
* Olof v. Randow: ''Die Randows. Eine Familiengeschichte''. Degener, Neustadt/Aisch 2001, ISBN 3-7686-5182-7, (''Deutsches Familienarchiv'' 135/136). | * Olof v. Randow: ''Die Randows. Eine Familiengeschichte''. Degener, Neustadt/Aisch 2001, ISBN {{ISBNpur|3-7686-5182-7}}, (''Deutsches Familienarchiv'' 135/136). | ||
* Auswärtiges Amt (Hrsg.): ''Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945'', bearbeitet von Gerhard Keiper/ Martin Kröger, Band 3 L-R, Paderborn u.a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6. | * Auswärtiges Amt (Hrsg.): ''Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945'', bearbeitet von Gerhard Keiper/ Martin Kröger, Band 3 L-R, Paderborn u.a. 2008, ISBN {{ISBNpur|978-3-506-71842-6}}. | ||
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Aktuelle Version vom 17. September 2025, 17:22 Uhr
Elgar von Randow (* 14. Februar 1904 in Spandau; † 3. Februar 1977 in Hamburg) war ein deutscher Diplomat und Verfasser lyrischer Gedichte.
Biografie
Elgar von Randow war der älteste Sohn von Alfred von Randow und Ada Freiin von Dalwig. Die Jugend verbrachte er in Berlin und Neu-Galow, dem Gut seines Großvaters, besuchte das Askanische Gymnasium in Berlin und das Hohenzollern-Gymnasium in Schwedt an der Oder und studierte Jura in Marburg an der Lahn, Freiburg im Breisgau und Greifswald. Nach dem Referendarexamen 1925 trat er am 19. Juli 1926 in das Auswärtige Amt ein.
Im Jahre 1930 wurde er an die Deutsche Gesandtschaft in Peking/China versetzt. Dies war der Beginn einer lebenslangen diplomatischen Karriere in Asien, die nur durch kurze Dienstzeiten in Deutschland und das Ende des Zweiten Weltkriegs unterbrochen werden sollte. Seine weitere Karrierstationen waren:
- Deutsches Generalkonsulat Schanghai/China (Vizekonsul, Konsul)
- Verbindungsreferent des Auswärtigen Amts beim Luftwaffenführungsstab in Bornstedt bei Potsdam
- Gesandtschaftsrat 2. Klasse an der neu geschaffenen Botschaftsdienststelle Schanghai für die Propagandaarbeit
- Stellvertretender Dienststellenleiter und politischer Referent in Schanghai
- kaufmännischer Angestellter in der Schneidwarenfirma seines Schwiegervaters (Friedrich Herder Abr. Sohn) in ‚Solingen.
- Übernahme in das neue Auswärtige Amt
- Gesandtschaftsrat 1. Klasse 1953 an der Deutschen Botschaft in der indonesischen Hauptstadt Jakarta
- Gesandter in der birmanischen Hauptstadt Rangun.
- Leiter der Zentralen Austauschstelle für den Kulturaustausch mit der UdSSR im Auswärtigen Amt in Bonn.
- Generalkonsul in Kalkutta/Indien,
- Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ostasienkunde in Hamburg (nach der Pensionierung).
Auszeichnungen
- Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern
- Großes Bundesverdienstkreuz
Ehen und Kinder
- 1927–1935 Erika Stolte (* 5. Februar 1904, † 20. Dezember 1986)
- Olof (* 1928), Wirtschaftsjournalist, Auslandskorrespondent, Redakteur bei Deutsche Presse-Agentur (dpa).
- Bär (* 1931), Bratschist, Intendant des Siegerland-Orchesters, Abteilungsleiter im Westdeutschen Rundfunk Köln
- 1935–1945 Ilse Henneberg (* 12. Juni 1901, † 18. Oktober 1998).
- Rabe (* 1936), Professor der Mathematik
- Tyl (* 1937), Architekt
- 1945–1957 Alexandra Bick (* 26. Januar 1916, † 14. Oktober 2007)
- Rainer (* 1946), Diplomökonom, kaufmännischer Angestellter
- 1957–1977 Franziska Angeli (* 9. Dezember 1920, † 9. September 1976)
Werke
Drei Gedichtbände:
- Wolken und Kristalle. Max Nössler & Co., Shanghai (China) 1943.
- Götter und Menschen. Max Nössler & Co., Shanghai (China) 1943.
- Licht und Schatten. Max Nössler & Co., Shanghai (China) 1944.
Bibliografie
- Olof v. Randow: Die Randows. Eine Familiengeschichte. Degener, Neustadt/Aisch 2001, ISBN 3-7686-5182-7, (Deutsches Familienarchiv 135/136).
- Auswärtiges Amt (Hrsg.): Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945, bearbeitet von Gerhard Keiper/ Martin Kröger, Band 3 L-R, Paderborn u.a. 2008, ISBN 978-3-506-71842-6.