Stiftung Stoye/Band 49/039: Unterschied zwischen den Versionen

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OCR-Text=Häuserbuch der Stadt Teltow
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Eigentümer:
Eigentümer:
Vor 1742 Merten191, Christian Erdmann, Brauer und Hüfner.
Um 1769 Fritzsche, Johann Andreas, Trebbin183, Seilermeister.
Vor 1761 Witwe Mertens, Sophie Elisabeth, geb. Uchtorff.192
Vor 1785 Witwe Hiltmann184, Johanna Maria, geb. Prillwitz, ehemalige Witwe Marusche.
1761
1785
Mertens, Johann Michael, Brauer, Hüfner und Stadtverordneter, Sohn der VE,
Krause, Christian Friedrich, Huf- und Waffenschmied, Kaufvertrag, 330 Rthlr.185
Erbvergleich, 482 Rthlr.
1812
1800
Krause, Johann Friedrich, Hufschmied, Sohn des VE, erbt (Taxwert 400 Rthlr.).
Mertens, Johann Michael jun., Hüfner, Sohn des VE, Kaufvertrag, 1020 Rthlr.
1816
1833
Löffler, Gottfried, Seilermeister, Liene bei B.186, Kaufvertrag, 1000 Rthlr.
Mertens, Christian Friedrich, Ackerbürger, Sohn des VE, Erbvergleich,
1836
1200 Rthlr.
Becker, Johann Friedrich August, Stellmachermeister aus Mahlow (Kreis Teltow-Fläming), Kaufvertrag, 1050 Rthlr.
1845
1840
Neumann, Christian Friedrich Wilhelm, Ackerbürger, Tauschvertrag193,100 Rthlr.
Letz, Friedrich Wilhelm, Garnwebermeister, Kaufvertrag, 1250 Rthlr.
1852
1873
Bastian194, Juliane Charlotte, geb. Neumann, Tochter des VE, erbt.
Fink, Julius, Mühlenmeister aus Groß Schulzendorf (Kreis Teltow-Fläming).
1874
1875
Bastian, Julius, Restaurateur, Sohn der VE, Kaufvertrag195, 18 600 RM.
Rau, August, Kaufmann und Ehefrau Marie, geb. Struck, Berlin, sub hasta erstanden, Meistgebot 12 000 RM.
1889
1899
Witwe Bastian, Albertine, geb. Krause, erbt.
Rau, Hermann, Malermeister, Sohn des VE, überlassen für 4500 RM.187
Um 1919 Kunik196, Georg, Schwiegersohn der VE.
1904
Witwe Rau, Helene, geb. Lehmann, erbt laut Erbvertrag.
Baugeschichte:
Baugeschichte:
Das Wohnhaus vor 1800 war ein zweigeschossiger Fachwerkbau, maß in der Breite 50 Fuß
Vor 1800 bestand das Wohnhaus aus einem eingeschossigen Fachwerkbau mit einer Breite
und in der Tiefe 34 Fuß. Im Jahr 1847 beantragte und baute der Eigentümer ein neues, massives Wohnhaus an die Stelle des alten. Im Jahr 1877 folgte der Anbau eines Saales.
von 41 Fuß und einer Tiefe von 29 Fuß. Die ebenfalls auf dem Grundstück vorhandene
Kriegsauswirkungen im Jahr 1943 führten zum Abriss des Saalanbaues. Das bereits vorher
massive Schmiede maß in der Länge 19 Fuß und in der Tiefe 16 Fuß. 1943 erlitten die
nicht mehr bewohnte Wohnhaus wurde 1985 abgerissen und das Grundstück parzelliert,
Gebäude schwere Kriegsbeschädigungen, wurden abgerissen und nicht wieder aufgebaut.
um Platz für den Bau von Einfamilienhäusern zu schaffen.197
Berliner Straße 13
Siehe unter Ritterstraße 1
Berliner Straße 16a, b, c/14c188
Berlinsche Straße/Berlinerstraße 10/Berlinerstraße 16/Straße der DSF 16
Ackerbürgergut bis 1874, Gastwirtschaft bis 1943
– Garten bei und hinter dem Haus
– Scheunenstelle mit Garten vor dem Berliner Tor
– 2 Hufen vor der Stadt
– Graskavel vor dem Machnower Tor
– Braugerechtigkeit189
– Prästationen190
183
184
185
186
187
188
189


Berliner Straße 14b und Berliner Straße 12198
190
Berlinsche Straße/In der Breiten Straße am Berliner Tor/Berlinerstraße 8/
Berlinerstraße 12/Straße der DSF 12
Gärtnergut, Standort einer Schmiede schon vor 1743 bis etwa 1900199
– eine Feldwiese
– Ackerstück von 1 Morgen und 61 Quadratruten
Eigentümer:
Vor 1753 Mostorff, Gottfried, Huf- und Waffenschmied.200
 
191
192
 
193
194
195
196
197
198
199
200


40
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 74, Nr. 570: Fritsch, Jo[hann] Andr[eas], ein Seiler
aus Trebbin [Kreis Teltow].
Verehelicht 1754 mit Johann Gottlieb Hild[t]mann, Garnwebermeister.
Besaß zur gleichen Zeit Bd. II, Bl. 77 [Lindenstraße 1].
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 98, Nr. 945.
Wert laut Akte 12 500 Reichsmark.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 10 fol. 46/50, alte Hyp. Nr. 9 fol. 17/18.
BLHA, Rep. 19 Steuerrat Potsdam, Nr. 3498 »Acta, die am 29. August 1801 in Teltow gewesene Feuer Brunst
und der Wieder Aufbau der abgebrannten Gebäude betreffend«, S. 314: Die Akte enthält eine Aufstellung der
Häuser und Güter mit Braugerechtigkeit, die auch im Hypothekenbuch vermerkt war. Die Aufstellung umfasst
21 Braugerechtigkeiten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden ursprünglich noch 24 Braustellen verzeichnet,
die jedoch nicht auf die Häuser aufgeschlüsselt werden konnten. Somit bleiben drei Zuordnungen offen.
Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste [die Pachten gingen 1845 auf Bd. I, Bl. 20 über];
Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.


Schreibweisen: Merten; Mertens; Märten.
39
GKB, Taufregister 1737: Christian Erdmann Merten, Vater des Johann Michael. – Ebenda, Die Heirat des
Christian Erdmann Merten mit Sophie Elisabeth Uchtdorff war nur aus den Angaben des Taufregisters
ersichtlich [Im Trauregister fehlen die Jahre 1735 bis 1743].
Abschreibungen: Die Scheunenstelle und 2 Hufen Land auf Bd. I, Bl. 20, Zuschreibung: 2 Hufen Land von
Bd. I, Bl. 20.
Verehelicht mit Wilhelm Bastian, Ackerbürger.
Zusammen mit Grundstück Bd. VI, Bl. 240.
Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 991: Laut Bauakte.
Horst Stürzebecher: Teltower Gaststätten, Restaurants und Lokale. Waging am See 1988.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 8 fol. 36/40, alte Hyp. Nr. 7 fol. 13/14.
BLHA, Rep. 19 Steuerrat Potsdam, Nr. 325/1 »General- und Spezialtabellen der Städte des Steuerratsbezirkes Potsdam über vorhandene hölzerne Schornsteine … 1743–1744«: Tabelle 1743, lfd. Nr. 5.
BLHA, Rep. 19 Steuerrat Potsdam, Nr. 4124 »Feuersocietäts Catastrum der Stadt Teltow Januario 1750 bis
Decembris 1754«: Lfd. Nr. 79.




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Berliner Straße

Eigentümer: Um 1769 Fritzsche, Johann Andreas, Trebbin183, Seilermeister. Vor 1785 Witwe Hiltmann184, Johanna Maria, geb. Prillwitz, ehemalige Witwe Marusche. 1785 Krause, Christian Friedrich, Huf- und Waffenschmied, Kaufvertrag, 330 Rthlr.185 1812 Krause, Johann Friedrich, Hufschmied, Sohn des VE, erbt (Taxwert 400 Rthlr.). 1816 Löffler, Gottfried, Seilermeister, Liene bei B.186, Kaufvertrag, 1000 Rthlr. 1836 Becker, Johann Friedrich August, Stellmachermeister aus Mahlow (Kreis Teltow-Fläming), Kaufvertrag, 1050 Rthlr. 1840 Letz, Friedrich Wilhelm, Garnwebermeister, Kaufvertrag, 1250 Rthlr. 1873 Fink, Julius, Mühlenmeister aus Groß Schulzendorf (Kreis Teltow-Fläming). 1875 Rau, August, Kaufmann und Ehefrau Marie, geb. Struck, Berlin, sub hasta erstanden, Meistgebot 12 000 RM. 1899 Rau, Hermann, Malermeister, Sohn des VE, überlassen für 4500 RM.187 1904 Witwe Rau, Helene, geb. Lehmann, erbt laut Erbvertrag. Baugeschichte: Vor 1800 bestand das Wohnhaus aus einem eingeschossigen Fachwerkbau mit einer Breite von 41 Fuß und einer Tiefe von 29 Fuß. Die ebenfalls auf dem Grundstück vorhandene massive Schmiede maß in der Länge 19 Fuß und in der Tiefe 16 Fuß. 1943 erlitten die Gebäude schwere Kriegsbeschädigungen, wurden abgerissen und nicht wieder aufgebaut. Berliner Straße 13 Siehe unter Ritterstraße 1 Berliner Straße 16a, b, c/14c188 Berlinsche Straße/Berlinerstraße 10/Berlinerstraße 16/Straße der DSF 16 Ackerbürgergut bis 1874, Gastwirtschaft bis 1943 – Garten bei und hinter dem Haus – Scheunenstelle mit Garten vor dem Berliner Tor – 2 Hufen vor der Stadt – Graskavel vor dem Machnower Tor – Braugerechtigkeit189 – Prästationen190 183 184 185 186 187 188 189

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Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 74, Nr. 570: Fritsch, Jo[hann] Andr[eas], ein Seiler aus Trebbin [Kreis Teltow]. Verehelicht 1754 mit Johann Gottlieb Hild[t]mann, Garnwebermeister. Besaß zur gleichen Zeit Bd. II, Bl. 77 [Lindenstraße 1]. Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 98, Nr. 945. Wert laut Akte 12 500 Reichsmark. BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 10 fol. 46/50, alte Hyp. Nr. 9 fol. 17/18. BLHA, Rep. 19 Steuerrat Potsdam, Nr. 3498 »Acta, die am 29. August 1801 in Teltow gewesene Feuer Brunst und der Wieder Aufbau der abgebrannten Gebäude betreffend«, S. 314: Die Akte enthält eine Aufstellung der Häuser und Güter mit Braugerechtigkeit, die auch im Hypothekenbuch vermerkt war. Die Aufstellung umfasst 21 Braugerechtigkeiten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden ursprünglich noch 24 Braustellen verzeichnet, die jedoch nicht auf die Häuser aufgeschlüsselt werden konnten. Somit bleiben drei Zuordnungen offen. Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste [die Pachten gingen 1845 auf Bd. I, Bl. 20 über]; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.

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