Stiftung Stoye/Band 49/043: Unterschied zwischen den Versionen
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OCR-Text= | OCR-Text=Ritterstraße | ||
Ritterstraße 1212 | |||
Rittergasse/Priesterstraße/Ritterstraße 12 | |||
Teilgrundstück (Bd. I, Bl. | Teilgrundstück (Bd. I, Bl. 12) | ||
Ackerbürgergut bis etwa 1856 | |||
– ein | – ein Garten hinter dem Haus | ||
– ein Garten vor dem Berliner Tor | – ein Garten vor dem Berliner Tor in den kurzen Stücken | ||
– | – Graskavel vor dem Machnower Tor | ||
– neue Wiese im Busch | – neue Wiese im Busch | ||
– | – 2 Hufen vor der Stadt | ||
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor | – Scheunenstelle vor dem Berliner Tor | ||
– Braugerechtigkeit | |||
– Prästationen213 | |||
Eigentümer: | Eigentümer: | ||
Vor | Vor 1749 Tieke214, Peter sen., Hüfner und Brauer.215 | ||
Vor 1769 Tieke, Peter, Hüfner, Brauer und Gerichtsschöppe216, Sohn des VE. | |||
1786 | |||
1769 | Witwe Tieke, Anna Christina, geb. Glüer und Tochter Dorothea Louise, Erbvergleich, 717 Rthlr. (Taxwert 1243 Rthlr.). | ||
1813 | |||
Gütling, Dorothea, geb. Tieke, erbt. | |||
1830 | |||
Gütling, Johann Gottfried, Einwohner, später Hüfner, Kaufvertrag, 160 Rthlr. | |||
1831 | |||
Deegener, Carl Gustav Adolph, Ökonomie-Inspektor und Ackerbürger, Schwager des VE, Kaufvertrag, 1200 Rthlr. | |||
1854 | |||
Gütling, | Abschreibungen: Acker und ein Garten von insgesamt 173 Quadratruten. | ||
1856 | 1856 | ||
Hecht, Johann Carl Heinrich, Oberinspektor, Hohenfinow (Kreis Barnim), Kaufvertrag217, 14 000 Rthlr. | |||
1856 | |||
Deegener, Carl Gustav, Posthalter, Sohn des Carl Gustav Adolph, Kaufvertrag, | |||
13 000 Rthlr. | |||
1908 | |||
Überschreibung von Bd. I, Bl. 12 auf Bd. I, Bl. 9. | |||
Baugeschichte: | |||
Vor 1800 stand auf dem Ackerbürgergut ein zweigeschossiges Fachwerkhaus mit einer | |||
Breite von 40 Fuß und einer Tiefe von 30 Fuß. Das Baujahr des danach errichteten massiven, zweigeschossigen Wohnhauses mit einem ursprünglich überdachten Eingangsbereich | |||
konnte aus den Bauakten nicht erfasst werden. Das Haus wurde vermutlich um die Mitte | |||
des 19. Jahrhunderts erbaut und gehört noch zum Bestand der Altstadt. | |||
212 | |||
213 | |||
214 | |||
215 | |||
216 | |||
217 | |||
Entstanden aus drei ehemaligen Grundstücken, eines Ackerbürgergutes: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, | |||
Bd. I, Bl. 12 fol. 56/60, alte Hyp. Nr. 11 fol. 21/22; eines Gärtnergutes: BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. | |||
I, Bl. 11 fol. 51/55, alte Hyp. Nr. 10 fol. 19/20 und eines selbständigen Nebenhauses: BLHA, AG Potsdam, | |||
GA Teltow, Bd. I, Bl. 9 fol. 41/45 [wahrscheinlich alte Hyp. Nr. 8 fol. 15/16, siehe Bd. I Bl. 11]. | |||
St. Nicolaikirche Spandau: 9 Schf Roggen, 9 Schf Hafer; Gebrüder von Willmersdorff: 9 Schf Roggen, | |||
9 Schf Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre. | |||
Schreibweisen auch: Tiecke, Ticke, früher Tike. | |||
Die Grundakte enthält das Nachlass-Inventar des Hüfnerbürgers und Gerichtsschöppen Peter Tieke aus dem | |||
Jahr 1785. | |||
Gerichtsschöppe: Gerichtsschöffe, Gerichtsbeisitzer aus dem Volke. | |||
Zusammen mit einem Scheunengrundstück vor dem Berliner Tor. | |||
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