Stiftung Stoye/Band 49/055: Unterschied zwischen den Versionen

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OCR-Text=Häuserbuch der Stadt Teltow
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1830
1872
1839
1890
1840
1908
1840
1910
1843
1919
1853


Woelffert, August Wilhelm, Pferdeverleiher288, Berlin, Tauschvertrag289
Esse, Dr. Carl Heinrich, Königlicher Geheimer Regierungsrat, Direktor der
(Tauschwert 3000 Rthlr.).
Charité, Kaufvertrag, 12 500 RM.
Separierte290 Fihard, Amalie Henriette Charlotte, geb. Uhrich291, Tauschvertrag
Witwe Esse, Anna, geb. Hartung, erbt.
(Tauschwert 3400 Rthlr.).
Hartung, Hans, Kaufmann und Maria Johansson, geb. Hartung.
Ludwig, Friedrich Wilhelm, Tischlermeister, Berlin292 und Ehefrau Marie
Firma Zeune und Teichmann, Sitz Glauchau in Sachsen, Kaufvertrag,
Louise, geb. Reig, Tauschvertrag293 (Tauschwert 2503 Rthlr.).
39 000 RM.
Skodowski, Carl Wilhelm Theodor, Maurerpolier, Tauschvertrag (Tauschwert
Goebel, Carl, Bürovorsteher, (Berlin-)Lichterfelde, Kaufvertrag, 38 000 Goldmark.
6503 Rthlr.)294.
Pickenbach, Carl Ferdinand Eduard, Kaufvertrag, 4000 Rthlr.
Abschreibung: Haus- und Hofstelle auf Bd. IV, Bl. 135.


Bd. IV, Bl. 135
Tourbié, Johann Friedrich, Böttchermeister, Driesen [Kreis Friedeberg/Neu1853
mark]295, Kaufvertrag296, 2400 Rthlr.
1865
Tourbié, Ferdinand Julius, Böttcher, Sohn des VE, Kaufvertrag, 2400 Rthlr.
1898
Witwe Tourbier297, Auguste, geb. Eckert und Erben, erben.
1900
Zinnow, Gustav, Ackerbürger, Schwiegersohn der VE, Kaufvertrag,
18 000 RM.
1919
Magistrat der Stadt, Kaufvertrag.
Baugeschichte:
Baugeschichte:
Die Gebäude des Gutes brannten im Jahr 1801 ab. Die Wiederaufbauten konnten 1804 abgeschlossen werden. Die Grundrissmaße des massiven, eingeschossigen Wohnhauses betrugen 50 Fuß in der Breite und 32 Fuß in der Tiefe. Weitere Angaben über Baumaßnahmen
Die Gebäude dieses Grundstückes zerstörte der Brand von 1801. Der Wiederaufbau erfolgte im Jahr 1803. Das massive, zweigeschossige Wohnhaus maß in der Breite 50 Fuß und in
nach 1804 fehlen aufgrund nicht erschlossener Bauakten. Das repräsentative Ackerbürgerhaus wurde Anfang des 21. Jahrhunderts saniert. Es steht neben anderen Gebäuden der
der Tiefe 31 Fuß. Um 1849 vergrößerte der Bauherr Marggraf das Wohngebäude durch
Stadt in der Denkmalliste des Landkreises Teltow-Mittelmark.298
einen Anbau rechts an das Wohnhaus mit reich gestalteter Hausfassade.283 Das Wohnhaus
mit dem Anbau, in dem sich eine Tordurchfahrt befand, nahm die gesamte Grundstücksbreite ein. Im Kern ist das zusammenhängende Gebäude heute noch erhalten.
 
Ritterstraße 21284
Kirchgasse/Pfarrgasse/Kreuzgasse/Kirchstraße/Ritterstraße 23
Ackerbürgergut bis 1853
– ein Garten hinter und bei dem Haus
– kleiner Garten vor dem Berliner Tor285
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
– 2 Hufen vor der Stadt
– eine Graskavel vor dem Machnower Tor
– eine neue Wiese im Busch
– Braugerechtigkeit
– Praestationen286
Eigentümer:
Um 1760 Tieke, Peter jun., Hüfner.
Vor 1772 Tieke, Peter, Hüfner und Stadtverordneter.
1772
Tieke, Christian Friedrich, Hüfner, Sohn des VE, Kaufvertrag, 800 Rthlr.
1807
Witwe Tieke, Marie Dorothee, geb. Thaele, Erbvergleich, 2100 Rthlr.
1820
Schülzky, Martin, Maurermeister und Stadtrat287, Berlin, Kaufvertrag,
3650 Rthlr.


Ritterstraße 23299
283
Kirchgasse/Pfarrgasse/Kreuzgasse/Kirchstraße/Ritterstraße 24
284
Ackerbürgergut
285
– ein Garten bei und hinter dem Haus
286
– ein Garten vor dem Berliner Tor, zum Acker gemacht
287
288
289
290
291
292
293
294
295
296
297
298
299


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Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 3005: Die Bauakten enthalten eine Zeichnung der Fassade in klassizistischer
Gestaltung, die Fassade ist am heutigen Gebäude nicht mehr vorhanden.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 23 fol. 111/115, alte Hyp. Nr. 18 fol. 35/36.
Im sogenannten Tiergarten.
Domkirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste; St. Nicolaikirche Spandau: 8 Schf Roggen; Amt Mühlenhof: 8 Schf Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.
Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 99, Nr. 964: Schülzke August Wilhelm, Berlin.


Ebenda, vgl. S. 104, Nr. 1044: Wölfert, Wilhelm, Ackerbürger, Berlin.
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Zusammen mit Bd. I, Bl. 37 [Hoher Steinweg 7/9] und Bd. II, Bl. 96 [Marktplatz 3].
Separation, lat.: Trennung, eine Art von Ehescheidung.
Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 106, Nr. 1067: Fihardt, Carl, Ackerbürger, Berlin.
Herkunftsort: Ebenda, S. 109 Nr. 1121.
Zusammen mit dem Grundstück Bd. I, Bl. 37 [Hoher Steinweg 7/9].
Zusammen mit dem Grundstück Bd. I, Bl. 37 [Hoher Steinweg 7/9].
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 102, Nr. 999. Er wurde 1823 zum Bürger von Teltow
eingetragen.
Zum Grundstück gehören nur noch Wohnhaus, kleines Wohnhaus, Hofraum und Hausgarten.
Geänderte Schreibweise in den Akten.
Siehe auch: Kunstdenkmäler des Kreises Teltow. Bearb. von Hans Erich Kubach und Joachim Seeger. Berlin
1941, S. 190.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 24 fol. 116/120, alte Hyp. Nr. 19 fol. 37/38.




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Ritterstraße

1872 1890 1908 1910 1919

Esse, Dr. Carl Heinrich, Königlicher Geheimer Regierungsrat, Direktor der Charité, Kaufvertrag, 12 500 RM. Witwe Esse, Anna, geb. Hartung, erbt. Hartung, Hans, Kaufmann und Maria Johansson, geb. Hartung. Firma Zeune und Teichmann, Sitz Glauchau in Sachsen, Kaufvertrag, 39 000 RM. Goebel, Carl, Bürovorsteher, (Berlin-)Lichterfelde, Kaufvertrag, 38 000 Goldmark.

Baugeschichte: Die Gebäude dieses Grundstückes zerstörte der Brand von 1801. Der Wiederaufbau erfolgte im Jahr 1803. Das massive, zweigeschossige Wohnhaus maß in der Breite 50 Fuß und in der Tiefe 31 Fuß. Um 1849 vergrößerte der Bauherr Marggraf das Wohngebäude durch einen Anbau rechts an das Wohnhaus mit reich gestalteter Hausfassade.283 Das Wohnhaus mit dem Anbau, in dem sich eine Tordurchfahrt befand, nahm die gesamte Grundstücksbreite ein. Im Kern ist das zusammenhängende Gebäude heute noch erhalten.

Ritterstraße 21284 Kirchgasse/Pfarrgasse/Kreuzgasse/Kirchstraße/Ritterstraße 23 Ackerbürgergut bis 1853 – ein Garten hinter und bei dem Haus – kleiner Garten vor dem Berliner Tor285 – Scheunenstelle vor dem Berliner Tor – 2 Hufen vor der Stadt – eine Graskavel vor dem Machnower Tor – eine neue Wiese im Busch – Braugerechtigkeit – Praestationen286 Eigentümer: Um 1760 Tieke, Peter jun., Hüfner. Vor 1772 Tieke, Peter, Hüfner und Stadtverordneter. 1772 Tieke, Christian Friedrich, Hüfner, Sohn des VE, Kaufvertrag, 800 Rthlr. 1807 Witwe Tieke, Marie Dorothee, geb. Thaele, Erbvergleich, 2100 Rthlr. 1820 Schülzky, Martin, Maurermeister und Stadtrat287, Berlin, Kaufvertrag, 3650 Rthlr.

283 284 285 286 287

Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 3005: Die Bauakten enthalten eine Zeichnung der Fassade in klassizistischer Gestaltung, die Fassade ist am heutigen Gebäude nicht mehr vorhanden. BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 23 fol. 111/115, alte Hyp. Nr. 18 fol. 35/36. Im sogenannten Tiergarten. Domkirche Berlin: 9 Schf Roggen, 6 Schf Gerste; St. Nicolaikirche Spandau: 8 Schf Roggen; Amt Mühlenhof: 8 Schf Hafer; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre. Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 99, Nr. 964: Schülzke August Wilhelm, Berlin.

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