Stiftung Stoye/Band 49/060: Unterschied zwischen den Versionen

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OCR-Text=Ritterstraße
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Bd. IV, Bl. 168 fol. 217317
1852
Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Trebbin (Kreis Teltow-Fläming),318
Kaufvertrag, 2640 Rthlr.
 
3 Hufen vor der Stadt
Graskavel vor dem Machnower Tor
Braugerechtigkeit
Praestationen324
 
Eigentümer:
1780
Bethge, Peter, Hüfner und Ratmann, sub hasta erstanden, Meistgebot 1035 Rthlr.
1806
Zuschreibung: 2 freie Hufen vom ehemaligen Lehnrichtergut.325
1816
Bethge, Peter Henning, Ackerbürger, Sohn des VE, Kaufvertrag, 1106 Rthlr.
1835
Wiesecke, Ernst, Schulze in Tremsdorf (Kreis Potsdam-Mittelmark),326 sub
hasta erstanden, Meistgebot 4500 Rthlr.
1868
1868
Toepffer, Ferdinand Theodor, Sattlermeister, Trebbin, Kaufvertrag, 4425 Rthlr.
Toepffer, Hermann August Theodor, Sohn des VE, Kaufvertrag319, 8000 Rthlr.
1868
Toepffer, Hermann August Theodor, Sohn des VE, Kaufvertrag327, 8000 Rthlr.
1868
Abschreibung: Haus und Hofstelle auf Bd. IV, Bl. 168.
Bd. IV, Bl. 168328
1883
1883
Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Vater des VE, erbt.
Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Vater des VE, erbt.
1883
1883
Erbengemeinschaft Toepffer, erbt.
Erbengemeinschaft Toepffer.
1894
1894
Abschreibung: Hofstelle und Garten von insgesamt 617 Quadratmetern auf
Abschreibung: Hofstelle und Garten von insgesamt 617 Quadratmetern [ehemaliger Hof und Gartenstück von Bd. I, Bl. 27] auf Bd. XIII, Bl. 464.320
Bd. XIII, Bl. 464.329
Abschreibung: Hofraum mit Gebäuden [ehemaliger Hof und Garten von Bd. I,
Abschreibung: Hofraum mit Gebäuden [ehemaliger Hof und Garten von Bd. I,
Bl. 28] auf Bd. XIII, Bl. 463.
Bl. 28] auf Bd. XIII, Bl. 463.321
Bd. XIII, Bl. 463
Bd. XIII, Bl. 464322 [Ritterstraße 27]
Waschke, Gustav, Gymnasiallehrer, Schöneberg, Erbvergleich, 28 500 RM.
1894
1894
(1941)
Toepffer, Julie, unverheiratet, Erbvergleich, 7000 RM.
(1934)
Baugeschichte:
Baugeschichte:
1801 fielen dem Brand alle Gebäude auf dem Gut zum Opfer. Der Wiederaufbau begann
Alle auf dem Grundstück [Bd. I, Bl. 27] befindlichen Gebäude wurden bei dem Brand
Ende 1802 mit einem großen, massiven, zweigeschossigen Wohnhaus in den Grundrissmaßen von 70 Fuß Breite und 32 Fuß Tiefe. Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Umund Anbauten vorgenommen, wie der Bau eines Tagelöhner-Hauses mit Tordurchfahrt im
1801 zerstört. Nach 1804 entstand in der Ritterstraße 27/Ecke Badstraße ein eingeschossiges, massives Wohnhaus mit einer Breite von 50 Fuß und Tiefe von 32 Fuß. Dieses im
Jahr 1839, der Umbau der Braukammer in Wohnungen im Jahr 1842 und der Anbau eines
Kern erhaltene Wohngebäude ist für eine altstadtgerechte Sanierung vorgesehen. Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Wohnhäuser entlang der Badstraße.
langen Seitenflügels um 1850. Von 1819 bis 1871 war das Wohnhaus Sitz des Landrates
Um 1852 ließ Ferdinand Toepffer ein Wohnhaus [Badstraße 9] sowie einen Anbau [Badstraße 11] an das Haupthaus [Ritterstraße 27] errichten. Ein weiteres, als Mietshaus vorgesehenes Wohngebäude gab im Jahr 1859 der gleiche Bauherr in Auftrag. Es maß 92 Fuß
des Kreises Teltow. Da das Landratsamt in den umfangreichen Bauakten330 wie auch in
in der Tiefe und 26 Fuß zur Straßenfront [Badstraße 7], das Haus stand mit der Giebelseite
den Grundakten nie als Eigentümer erwähnt wurde, ist auf eine Vermietung der Büroräume an dieses Amt zu schließen. Das Wohnhaus aus dem Jahr 1802 wurde nach langer
zur Straße. Um das Jahr 1875 ließ Hermann Toepffer ein großes Mietshaus [Badstraße 5]
Baufälligkeit, aber besonders wegen eines Dachstuhlbrandes, im Jahr 2007 bis zum Niveau der Kellerdecke abgerissen. Das Gebäude, als ehemaliges Landratsamt, stand auf der
mit etwa 22 Wohnungen errichten. Im Teltower Volksmund hieß dieses Wohnhaus noch in
Denkmalliste des Landkreises.
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts »Rote Kaserne«. Die Gebäude in der Badstraße
324
erlitten um 1943 teilweise schwere Kriegsschäden. Der Abriss der Häuser in der Badstraße [Nr. 3, 5, 7 und 9] erfolgte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.
325
 
326
Ritterstraße 29323
327
Hoher Steindamm/Ritterstraße 28
328
Ackerbürgergut bis etwa 1870, Landratsamt von 1819 bis 1871
329
– ein Garten hinter und bei dem Haus
330
– ein Garten vor dem Berliner Tor, vom Acker gemacht
– ein Garten vor dem Berliner Tor
– Scheunenstelle vor dem Berliner Tor
317
318
319
320
321
322
323


St. Nicolaikirche Spandau: 8 Schf Roggen, 8 Schf Hafer; Domkirche Berlin: 18 Schf Roggen, 12 Schf
60
Gerste; Naturalfruchtzehnt an die Pfarre.
Siehe unter Ritterstraße 9, Bd. IV, Bl. 148.
Vgl. Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S 105, Nr. 1060.
Gemeinsam mit Bd. IV Bl. 168.
,
Siehe auch Ritterstraße 27 [Bd. I, Bl. 27].
Wie Anm. 328.
Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 2244.


61
Zum Grundbuch gehörten nur noch Gehöft und Garten von 1 Morgen Flächeninhalt.
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 106, Nr. 1073.
Gemeinsam mit dem Nachbargrundstück Bd. I, Bl. 28, welches auf dieses Blatt überschrieben wurde.
Trennung der zusammengelegten alten Grundstücke von Bd. I, Bl. 27 und Bl. 28.
Siehe unter Ritterstraße 29.
1940 wurde Bd. XIII, Bl. 464 wieder auf Bd. IV, Bl. 168 zurückgeführt.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 28 fol. 136/140, alte Hyp. Nr. 27 fol. 53/54.




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Häuserbuch der Stadt Teltow

Bd. IV, Bl. 168 fol. 217317 1852 Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Trebbin (Kreis Teltow-Fläming),318 Kaufvertrag, 2640 Rthlr. 1868 Toepffer, Hermann August Theodor, Sohn des VE, Kaufvertrag319, 8000 Rthlr. 1883 Toepffer, Ferdinand Theodor, Ackerbürger, Vater des VE, erbt. 1883 Erbengemeinschaft Toepffer. 1894 Abschreibung: Hofstelle und Garten von insgesamt 617 Quadratmetern [ehemaliger Hof und Gartenstück von Bd. I, Bl. 27] auf Bd. XIII, Bl. 464.320 Abschreibung: Hofraum mit Gebäuden [ehemaliger Hof und Garten von Bd. I, Bl. 28] auf Bd. XIII, Bl. 463.321 Bd. XIII, Bl. 464322 [Ritterstraße 27] 1894 Toepffer, Julie, unverheiratet, Erbvergleich, 7000 RM. (1934) Baugeschichte: Alle auf dem Grundstück [Bd. I, Bl. 27] befindlichen Gebäude wurden bei dem Brand 1801 zerstört. Nach 1804 entstand in der Ritterstraße 27/Ecke Badstraße ein eingeschossiges, massives Wohnhaus mit einer Breite von 50 Fuß und Tiefe von 32 Fuß. Dieses im Kern erhaltene Wohngebäude ist für eine altstadtgerechte Sanierung vorgesehen. Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts entstanden weitere Wohnhäuser entlang der Badstraße. Um 1852 ließ Ferdinand Toepffer ein Wohnhaus [Badstraße 9] sowie einen Anbau [Badstraße 11] an das Haupthaus [Ritterstraße 27] errichten. Ein weiteres, als Mietshaus vorgesehenes Wohngebäude gab im Jahr 1859 der gleiche Bauherr in Auftrag. Es maß 92 Fuß in der Tiefe und 26 Fuß zur Straßenfront [Badstraße 7], das Haus stand mit der Giebelseite zur Straße. Um das Jahr 1875 ließ Hermann Toepffer ein großes Mietshaus [Badstraße 5] mit etwa 22 Wohnungen errichten. Im Teltower Volksmund hieß dieses Wohnhaus noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts »Rote Kaserne«. Die Gebäude in der Badstraße erlitten um 1943 teilweise schwere Kriegsschäden. Der Abriss der Häuser in der Badstraße [Nr. 3, 5, 7 und 9] erfolgte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.

Ritterstraße 29323 Hoher Steindamm/Ritterstraße 28 Ackerbürgergut bis etwa 1870, Landratsamt von 1819 bis 1871 – ein Garten hinter und bei dem Haus – ein Garten vor dem Berliner Tor, vom Acker gemacht – ein Garten vor dem Berliner Tor – Scheunenstelle vor dem Berliner Tor 317 318 319 320 321 322 323

60

Zum Grundbuch gehörten nur noch Gehöft und Garten von 1 Morgen Flächeninhalt. Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 106, Nr. 1073. Gemeinsam mit dem Nachbargrundstück Bd. I, Bl. 28, welches auf dieses Blatt überschrieben wurde. Trennung der zusammengelegten alten Grundstücke von Bd. I, Bl. 27 und Bl. 28. Siehe unter Ritterstraße 29. 1940 wurde Bd. XIII, Bl. 464 wieder auf Bd. IV, Bl. 168 zurückgeführt. BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 28 fol. 136/140, alte Hyp. Nr. 27 fol. 53/54.

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