Stiftung Stoye/Band 49/066: Unterschied zwischen den Versionen
< Stiftung Stoye • Band 49
Zur Navigation springen
Zur Suche springen
(automatisch aus PDF angelegt) |
(automatisch aus PDF angelegt) |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Stiftung Stoye/Band 49|065|66|067|fertig| | {{Stiftung Stoye/Band 49|065|66|067|fertig| | ||
OCR-Text= | OCR-Text=Häuserbuch der Stadt Teltow | ||
Ritterstraße 8352 (heute unbebaut) | |||
Kirchgasse/Pfarrgasse/Kreuzgasse/Kirchstraße/Ritterstraße 19 | |||
Büdnerstelle | |||
Eigentümer: | |||
Vor 1802 Als sogenannte Büdnerstelle im Besitz des Erb- und Lehnrichters von Teltow.353 | |||
1805 | |||
Schütze, Johann Christian, Drechslermeister, Hertzberg354, Kaufvertrag, | |||
560 Rthlr. | |||
1836 | |||
Schütze, Friedrich Wilhelm, Drechslermeister, Sohn des VE, Kaufvertrag, | |||
560 Rthlr. | |||
1865 | |||
Schütze, Karl Ludwig, Drechslermeister, Sohn des VE, Kaufvertrag, 800 Rthlr. | |||
1876 | |||
Witwe Schütze, Wilhelmine Augustine Ernestine, geb. Pardemann, erbt. | |||
1920 | |||
Haseloff, Otto, Schlächtermeister, Kaufvertrag, 21 000 RM. | |||
Baugeschichte: | Baugeschichte: | ||
Mehrere Quellen berichten über ein Grundstück, das vor der Reformation zu dem von der | |||
Breite und | Schneidergilde gestifteten Kirchenlehen Exulum gehörte und an der Kirchstraße direkt | ||
neben dem Kirchhof lag.355 Auf dem Grundstück soll das sogenannte Diakonathaus | |||
gestanden haben. Ende des 17. Jahrhunderts brachte es die Familie von Willmersdorff in | |||
ihren Besitz.356 1801 brannten die Gebäude ab, und noch im Jahr 1802 entstand beim | |||
Wiederaufbau ein eingeschossiges Wohnhaus mit einer Breite von 42 Fuß und einer Tiefe | |||
von 18 Fuß. Es war das einzige Wohnhaus, das nach dem Brand wieder in Fachwerk und | |||
nicht massiv erbaut wurde, der Grund ist nicht überliefert. Den Abriss dieses Wohnhauses | |||
verzeichnen die Bauakten im Jahr 1939.357 | |||
Ritterstraße 4/6358 | |||
Kirchgasse/Pfarrgasse/Kreuzgasse/Kirchstraße/Ritterstraße 18 | |||
Büdnerstelle | |||
Eigentümer: | |||
Vor 1802 Als sogenannte Büdnerstelle im Besitz des Erb- und Lehnrichters von Teltow.359 | |||
1806 | |||
Eichelkraut, Andreas, Zimmermeister und Stadtverordneter, Kaufvertrag, | |||
650 Rthlr. | |||
352 | |||
353 | |||
354 | |||
355 | |||
356 | |||
357 | |||
358 | |||
359 | |||
66 | |||
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. IV, Bl. 153 fol. 97. | |||
Siehe Ritterstraße 9 [BLHA, Bd. III Bl. 48 (Bd. XVI, Bl. 574, Bd. 120, Bl. 3688)]. | |||
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 92, Nr. 862: Schütz, Johann Christian, Hertzberg. | |||
Richter, Finanzbeschreibung (wie Anm. 23). S. 87. – Peschel (wie Anm. 19): Peschel berichtet, dass der | |||
Cuno Hans von Willmersdorff das Grundstück für 125 Reichstaler dem Schmied Elias Lüdicke, der aus | |||
Fahrlässigkeit den Großen Stadtbrand 1711 verursacht hatte, »abgedrungen« hatte. – Muhs (wie Anm. 92): | |||
Vor Lüdicke soll Haus und Grundstück der Brauer Johann Cramer besessen haben und dieser hätte es von | |||
Christoph von Schwanebeck erworben. | |||
Peschel (wie Anm. 19). | |||
Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 2744. | |||
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. IV, Bl. 154 fol. 105, davor zum Lehnrichtergut gehörend. | |||
Siehe Ritterstraße 9 [BLHA, Bd. III Bl. 48 (Bd. XVI, Bl. 574, Bd. 120, Bl. 3688)]. | |||
}} | }} | ||