Stiftung Stoye/Band 49/067: Unterschied zwischen den Versionen

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Badstraße 1365 (heute unbebaut)
1837
Badgasse, Seegasse/Badstraße 26a
1839
Städtisches Grundstück, Standort der ehemaligen Badstube, im 19. Jahrhundert befand
1850
sich auf dem Grund das ehemalige Armenhaus von Teltow.366
1851
1851
1852
1859
1863
1868
1877
1905
(1925)
 
Eichelkraut, Johann Andreas jun., Zimmermeister, Sohn des VE, Erbvergleich,
2825 Rthlr.360
Mackensy, Friedrich Wilhelm, Tischlermeister, Kaufvertrag, 600 Rthlr.
Bochow, August, Birkholz361, Kaufvertrag, 1000 Rthlr.
Jordan, Carl, Kaufmann, Kaufvertrag, 1700 Rthlr.
Janke, Wilhelm, Kaufvertrag, 3500 Rthlr.362
Lindemann, Christian Friedrich, Ökonom, Kaufvertrag, 2852 Rthlr.
Metscher, Juliane Wilhelmine, geb. Lehmann, Kaufvertrag, 1480 Rthlr.
Lorenz, Friedrich, Tischlermeister, Kaufvertrag, 1950 Rthlr.
Oberlei, August, Schneidermeister, sub hasta erstanden, Meistgebot 2330 Rthlr.
Lange, Wilhelm, Partikulierer, Alt-Schöneberg, übernommen.363
Baarmann, Otto, Maurer, Kaufvertrag, 11 000 RM.


Badstraße 3367 (heute unbebaut)
Badgasse, Seegasse/Badstraße 26
Büdnerstelle, sogenanntes Fischer-Katen-Haus Nr. 26 am Stavensee
– ein Garten hinter dem Haus
Eigentümer:
Vor 1764 Magistrats-Kämmerei.
1764
Verkauf für 105 Rthlr.
Vor 1781 Bethge, Peter, Hüfner und Ratmann.
1781
Schroeder, Johann Daniel, Schuhmachermeister, Kaufvertrag, 325 Rthlr.
1833
Witwe Schroeder, Ottilie Sophie, geb. Schuck, erbt.
1846
Gericke, Gottfried Gabriel, Schuhmacher, Gütergotz368 [= Güterfelde, Kreis
Potsdam-Mittelmark] und Ehefrau Friederike Charlotte, geb. Schroeder, Tochter der VE, Erbvergleich, 606 Rthlr.
1848
Witwe Gericke, Friederike Charlotte, geb. Schroeder und Erben.
1872
Bestier, Albert, Kaufmann, Berlin.
1873
Toepffer, Ferdinand Theodor, Trebbin, Ackerbürger, Kaufvertrag, 800 Rthlr.
1889
Schmidt, Wilhelm, Handelsmann, Kaufvertrag, 600 Rthlr.
1919
Pude, August, Arbeiter und Ehefrau Anna, geb. Steiner, Kaufvertrag, 15 000 RM.
Baugeschichte:
Baugeschichte:
Das Wohnhaus hatte den Stadtbrand von 1801 offensichtlich unbeschadet überstanden,
Nach der Zerstörung der Gebäude im Brand 1801 begann zwei Jahre später der Wiederaufbau. Das neue, eingeschossige und massive Wohnhaus maß im Grundriss 38 Fuß
denn die Angaben im Feuersozietätskataster 1806 verzeichnen ein eingeschossiges Fachwerkhaus mit einer Breite von 45 Fuß und Tiefe von 25 Fuß.369 Erst im Jahr 1873 lässt
Breite und 27 Fuß Tiefe. 1869 ließ der Eigentümer Oberlei einen auf dem Grundstück vorhandenen Stall mit Pultdach in ein Wohnhaus für vier Mietparteien umbauen; die Ortsverzeichnisse von 1898 und 1900 registrieren auf diesem Grundstück acht Mieter (ohne
Toepffer die Rohreindeckung durch ein Ziegeldach ersetzen. Aufgrund fehlender Bauakten sind keine weiteren Angaben möglich. Der Abriss des Wohnhauses erfolgte in den
Anzahl der Kinder). Der Abriss und die Beseitigung beider Gebäude erfolgten in den
60er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Jahren 1983/84, eine Neu-Bebauung mit zwei Einfamilienhäusern nach 1984.
 
Ritterstraße 2364 [siehe Breite Straße 13]


365
2.5 Badstraße
366
Die heutige Badstraße wurde im 18. Jahrhundert Seegasse oder Badgasse genannt, letzteres wegen der am Ende der Gasse zum ehemaligen Schönower See gelegenen Badstube.
Am Ende der Gasse, direkt am See, verbreiterte sich der Weg zum sogenannten Bleichplatz. Überliefert ist, dass am Ufer der Seegasse Schönower Einwohner mit Booten
anlandeten, um dann den Weg zur Kirche einzuschlagen. Diese Stelle am See war auch
als Wasser-Schöpfstelle bei Bränden vorgesehen. Die Namensänderung von Badgasse in
Badstraße wird im 19. Jahrhundert vermutet, um 1898 hieß sie nachweislich Badstraße.
Die Grundstücksnummerierung änderte sich nur bei dem alle Straßen betreffenden Übergang um das Jahr 1900.


367
360
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361
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68
Gemeinsam mit weiteren Grundstücken.
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 114, Nr. 1191.
Gemeinsam mit dem Grundstück Breite Straße 15 [Bd. II, Bl. 80].
Als Hypothekengläubiger.
Siehe Bd. II, Bl. 78 [Breite Straße 13].


BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, keine erschließbaren Grundbücher und Grundakten.
67
Teltower Kreisblatt vom 29. 5.1907, Nachrichten aus dem Kreise und der Provinz: Das Armenhaus musste
abgerissen werden, wegen Regulierung der Straße 6a [Zeppelinufer] und der im Bau begriffenen Industriebahn.
BLHA, AG Potsdam, GA Teltow, Bd. I, Bl. 26 fol. 126, alte Hyp. Nr. 22 fol. 43/44.
Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 111, Nr. 1141.
Feuersozietätskataster 1806 (wie Anm. 111), lfd. Nr. 26. Nach dem Brand 1801 wurde nur das Wohnhaus
Ritterstraße 8 in Fachwerk wieder aufgebaut, alle anderen neuen Wohnhäuser entstanden in massiver
Bauweise. – Stadtarchiv Teltow, Arch. Nr. 2326: Noch im Jahr 1853 ist das Wohnhaus, ein Fachwerkhaus mit
Rohr gedeckt.




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Badstraße

1837 1839 1850 1851 1851 1852 1859 1863 1868 1877 1905 (1925)

Eichelkraut, Johann Andreas jun., Zimmermeister, Sohn des VE, Erbvergleich, 2825 Rthlr.360 Mackensy, Friedrich Wilhelm, Tischlermeister, Kaufvertrag, 600 Rthlr. Bochow, August, Birkholz361, Kaufvertrag, 1000 Rthlr. Jordan, Carl, Kaufmann, Kaufvertrag, 1700 Rthlr. Janke, Wilhelm, Kaufvertrag, 3500 Rthlr.362 Lindemann, Christian Friedrich, Ökonom, Kaufvertrag, 2852 Rthlr. Metscher, Juliane Wilhelmine, geb. Lehmann, Kaufvertrag, 1480 Rthlr. Lorenz, Friedrich, Tischlermeister, Kaufvertrag, 1950 Rthlr. Oberlei, August, Schneidermeister, sub hasta erstanden, Meistgebot 2330 Rthlr. Lange, Wilhelm, Partikulierer, Alt-Schöneberg, übernommen.363 Baarmann, Otto, Maurer, Kaufvertrag, 11 000 RM.

Baugeschichte: Nach der Zerstörung der Gebäude im Brand 1801 begann zwei Jahre später der Wiederaufbau. Das neue, eingeschossige und massive Wohnhaus maß im Grundriss 38 Fuß Breite und 27 Fuß Tiefe. 1869 ließ der Eigentümer Oberlei einen auf dem Grundstück vorhandenen Stall mit Pultdach in ein Wohnhaus für vier Mietparteien umbauen; die Ortsverzeichnisse von 1898 und 1900 registrieren auf diesem Grundstück acht Mieter (ohne Anzahl der Kinder). Der Abriss und die Beseitigung beider Gebäude erfolgten in den Jahren 1983/84, eine Neu-Bebauung mit zwei Einfamilienhäusern nach 1984.

Ritterstraße 2364 [siehe Breite Straße 13]

2.5 Badstraße Die heutige Badstraße wurde im 18. Jahrhundert Seegasse oder Badgasse genannt, letzteres wegen der am Ende der Gasse zum ehemaligen Schönower See gelegenen Badstube. Am Ende der Gasse, direkt am See, verbreiterte sich der Weg zum sogenannten Bleichplatz. Überliefert ist, dass am Ufer der Seegasse Schönower Einwohner mit Booten anlandeten, um dann den Weg zur Kirche einzuschlagen. Diese Stelle am See war auch als Wasser-Schöpfstelle bei Bränden vorgesehen. Die Namensänderung von Badgasse in Badstraße wird im 19. Jahrhundert vermutet, um 1898 hieß sie nachweislich Badstraße. Die Grundstücksnummerierung änderte sich nur bei dem alle Straßen betreffenden Übergang um das Jahr 1900.

360 361 362 363 364

Gemeinsam mit weiteren Grundstücken. Herkunftsort: Siehe Bahl, Bürgerrolle (wie Anm. 2), S. 114, Nr. 1191. Gemeinsam mit dem Grundstück Breite Straße 15 [Bd. II, Bl. 80]. Als Hypothekengläubiger. Siehe Bd. II, Bl. 78 [Breite Straße 13].

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