Lökerort: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
'''{{PAGENAME}}''', auch [[Loecker Orth]] und [[Loekerort]], Kreis Heydekrug, Ostpreußen.
'''{{PAGENAME}}''', Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen
'''{{PAGENAME}}''' ist ein im 19. Jahrhundert eingegangenes Fischerdorf an der Landseite des [[Kurisches Haff|Kurischen Haffs]]. Es lag zwischen [[Karkeln]] und [[Loye (Ort)|Loye]]. Der [[Kurenwimpel]] hatte die Kennung Rot-Weiß und bestand aus weißem Grund mit zwei senkrechten roten Rechtecken links und rechts.
'''{{PAGENAME}}''' ist ein im 19. Jahrhundert eingegangenes Fischerdorf an der Landseite des [[Kurisches Haff|Kurischen Haffs]]. Es lag zwischen [[Karkeln]] und [[Loye (Ort)|Loye]].<br> Der [[Kurenwimpel]] hatte die Kennung Rot-Weiß und bestand aus weißem Grund mit zwei senkrechten roten Rechtecken links und rechts.




===Name===
===Name===
====Andere Namen und Schreibweisen====
====Andere Namen und Schreibweisen====
*auch [[Loecker Orth]] und [[Loekerort]]
*n. 1871 [[Löckerort]], [[Lökerort]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>


====Namensdeutung====
====Namensdeutung====
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== Allgemeine Information ==
== Allgemeine Information ==
*Alter Siedlungsort am Ostufer des [[Kurisches Haff|Kurischen Haffs]], 21,5 km westlich von [[Kuckerneese]], 1871: 5 Gebäude und 56 Wiesen, mit "Lökerorter Wiesen"<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>


== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
*'''1785''' war [[Lökerort]] ein Chatoul-Ort am "[[Kurisches Haff|Kurischen Hafe]]."<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
*'''1785''' gehörte [[Loekerort]] zum Amt [[Kuckerneese]]<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref>




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'''{{PAGENAME}}''' gehörte 1785 zum Kirchspiel [[Kuckerneese]].
'''{{PAGENAME}}''' gehörte 1785 zum Kirchspiel [[Kuckerneese]].


==== Kirchenbücher ====
<!--==== Kirchenbücher ====-->


==Geschichte==
==Geschichte==
*Der Ort erhielt '''1692''' sein Privilegium.
*Der Ort erhielt '''1692''' sein Privilegium.
*'''1736''' lebte hier David Stanschatis als einziger Haushaltungsvorstand.
*'''1736''' lebte hier David Stanschatis als einziger Haushaltungsvorstand.
*'''1834''' bestand der Ort noch und ist danach eingegangen.
*'''1834''' bestand der Ort noch und ist danach eingegangen.<ref>Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920</ref>


<!-- === Katholische Kirchen === -->
<!-- === Katholische Kirchen === -->

Version vom 29. Januar 2012, 22:27 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Lökerort

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Niederung > Lökerort



Einleitung

Lökerort, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen Lökerort ist ein im 19. Jahrhundert eingegangenes Fischerdorf an der Landseite des Kurischen Haffs. Es lag zwischen Karkeln und Loye.
Der Kurenwimpel hatte die Kennung Rot-Weiß und bestand aus weißem Grund mit zwei senkrechten roten Rechtecken links und rechts.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name beschreibt eine üppige Haffwiese.

  • nehrungskurisch „leika“ = Haffwiese
  • lettisch „lieknis, liekna“ = Niederung, neue Wiese in der noch Baumstümpfe stehen als Rest eines früheren Waldes
  • „lieks“ = überzählig, überflüssig, was mehr als nötig ist


Allgemeine Information


Politische Einteilung


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Lökerort gehörte 1785 zum Kirchspiel Kuckerneese.


Geschichte

  • Der Ort erhielt 1692 sein Privilegium.
  • 1736 lebte hier David Stanschatis als einziger Haushaltungsvorstand.
  • 1834 bestand der Ort noch und ist danach eingegangen.[5]


Verschiedenes


Karten

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Löckerorth auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe westlich von Karkeln direkt auf dem Kap, Ostpreußenkarte um 1925



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KARELNKO05PE
Name
  • Karkeln Quelle (${p.language})
  • Karklė Quelle (${p.language})
  • Каркельн (1945) Quelle (${p.language})
  • Мысовка (1946 -) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
Postleitzahl
  • RUS-238616 (1993)
externe Kennung
  • geonames:523831
Karte
   

TK25: 0893

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Prochladnenskij Dorfsowjet, Прохладненский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle

Karkeln (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Karkeln (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Karkeln
         Kirche
object_164252

Quellen

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  4. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  5. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920