Lökerort: Unterschied zwischen den Versionen
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*[[Löckerorth]]<ref>Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000</ref> | |||
*n. 1871 [[Löckerort]], [[Lökerort]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref> | *n. 1871 [[Löckerort]], [[Lökerort]]<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref> | ||
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[[Bild:Löckerorth_SCHK006.jpg|thumb|left|430 px|Löckerorth auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]] | [[Bild:Löckerorth_SCHK006.jpg|thumb|left|430 px|Löckerorth auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000<br /><small>© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz</small>]] | ||
[[Bild: ParweOssa.jpg|thumb|430px| | [[Bild: ParweOssa.jpg|thumb|430px|Westlich von '''Karkeln''' direkt auf dem Kap, Ostpreußenkarte um 1925]] | ||
<br style="clear:both;" /> | <br style="clear:both;" /> | ||
Version vom 29. Januar 2012, 22:40 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Niederung > Lökerort
Einleitung
Lökerort, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen
Lökerort ist ein im 19. Jahrhundert eingegangenes Fischerdorf an der Landseite des Kurischen Haffs. Es lag zwischen Karkeln und Loye.
Der Kurenwimpel hatte die Kennung Rot-Weiß und bestand aus weißem Grund mit zwei senkrechten roten Rechtecken links und rechts.
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- auch Loecker Orth und Loekerort
- Löckerorth[1]
- n. 1871 Löckerort, Lökerort[2]
Namensdeutung
Der Name beschreibt eine üppige Haffwiese.
- nehrungskurisch „leika“ = Haffwiese
- lettisch „lieknis, liekna“ = Niederung, neue Wiese in der noch Baumstümpfe stehen als Rest eines früheren Waldes
- „lieks“ = überzählig, überflüssig, was mehr als nötig ist
Allgemeine Information
- Alter Siedlungsort am Ostufer des Kurischen Haffs, 21,5 km westlich von Kuckerneese, 1871: 5 Gebäude und 56 Wiesen, mit "Lökerorter Wiesen"[3]
Politische Einteilung
- 1785 war Lökerort ein Chatoul-Ort am "Kurischen Hafe."[4]
- 1785 gehörte Loekerort zum Amt Kuckerneese[5]
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Lökerort gehörte 1785 zum Kirchspiel Kuckerneese.
Geschichte
- Der Ort erhielt 1692 sein Privilegium.
- 1736 lebte hier David Stanschatis als einziger Haushaltungsvorstand.
- 1834 bestand der Ort noch und ist danach eingegangen.[6]
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | KARELNKO05PE | ||||||||
| Name | |||||||||
| Typ |
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| Postleitzahl |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0893 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Prochladnenskij Dorfsowjet, Прохладненский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Karkeln (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Karkeln (1907) ( Kirchspiel) Quelle Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50000
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920