Klugohnen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''', Kreis Heydekrug, Ostpreußen
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*1540 [[Johann Gedemyn]], 1736 [[Gedmin Klugahn]], 1785 [[Gedmin Klujohn]] oder [[Gedmin Klujohnen]], [[Klujohnen]]
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*1710-1728 [[Kluggonen]], [[Klugohnen]], [[Klugonen]] <ref>Werden Taufenbuch 1710-1728</ref>
*1710-1728 [[Kluggonen]], [[Klugohnen]], [[Klugonen]] <ref>Werden Taufenbuch 1710-1728</ref>


====Namensdeutung====
====Namensdeutung====
Der Name bezieht sich auf ein Gebrechen des Gedmin.
Der Name bezieht sich auf ein Gebrechen des Gedmin.
*lettisch '''"klugis"''' = Krücke
*lettisch '''"klugis"''' = Krücke
*preußisch-litauisch '''"klujoti"''' = aufhalten, hindern
*preußisch-litauisch '''"klujoti"''' = aufhalten, hindern
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
 
Hier: Beschreibung des Wappens
 
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=== Allgemeine Information ===  
<!--=== Allgemeine Information === -->
*Dorf, 9,5 km südöstlich von [[Heydekrug]], 1939: 321 Einwohner, gegründet vor 1540, mit großer Ziegelei 1 km nordöstlich des Ortes<ref>Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)</ref>
<!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&ouml;sse, Bev&ouml;lkerung usw.) -->




== Politische Einteilung ==
== Politische Einteilung ==
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Gemeinde mit den Dörfern '''{{PAGENAME}}''' und [[Maszellen]].
'''1940''' ist '''{{PAGENAME}}''' eine Gemeinde mit den Dörfern '''{{PAGENAME}}''' und [[Maszellen]].


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== Kirchliche Zugehörigkeit ==
== Kirchliche Zugehörigkeit ==
=== Evangelische Kirche ===
=== Evangelische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1912''' zum Kirchspiel [[Wieszen]], '''vor 1857''' aber zum Kirchspiel [[Werden]].
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=== Katholische Kirche ===
=== Katholische Kirche ===
{{PAGENAME}} gehörte '''1907''' zum katholischen Kirchspiel [[Szibben]].
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<!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === -->
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== Standesamt ==
== Standesamt ==
{{PAGENAME}} gehörte '''1907''' zum Standesamt [[Uszlöknen]].


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==Bewohner==
==Bewohner==
*[[Klugohnen/Bewohner|Bewohner von Klugohnen]]
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*'''1832''': Consignation Personal-Decem der Schul-Societät Uszloecknen, Seite 95 '''Klugohnen''' [http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25396]
*'''1832''': Consignation Personal-Decem der Schul-Societät Uszloecknen, Seite 95 '''Klugohnen''' [http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25396]
*'''1791/92''': Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seiten 51,52 '''Gedmin Klujon''' [http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25693]
*'''1791/92''': Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seiten 51,52 '''Gedmin Klujon''' [http://www.epaveldas.lt/vbspi/biRecord.do?biRecordId=25693]


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig '''1922'''
Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig '''1922'''
* MIchael '''Dargies''', 56 ha
* Michael '''Dargies''', 56 ha


<!-- Hier: geschichtlicher Abriss -->
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<!-- === Weitere Internetseiten === -->
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<!--==Zufallsfunde==
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Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man ''[[Zufallsfunde]]''. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.-->
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
<gov>KLUNENKO05SG</gov>
<gov>KLUNENKO05SG</gov>


[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Ostpreußen]]
[[Kategorie:Ort in Litauen]]
[[Kategorie:Ort in Litauen]]
[[Kategorie:Ort im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Memelland]]
[[Kategorie:Ort im Kirchspiel Werden]]
[[Kategorie:Ort im Kirchspiel Wieszen]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Ort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie:Schulort im Memelland]]
[[Kategorie:Schulort im Memelland]]
[[Kategorie: Schulort im Kreis Heydekrug]]
[[Kategorie: Schulort im Kreis Heydekrug]]

Version vom 15. Dezember 2012, 22:55 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Klugohnen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Klugohnen



Einleitung

Klugohnen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name bezieht sich auf ein Gebrechen des Gedmin.

  • lettisch "klugis" = Krücke
  • preußisch-litauisch "klujoti" = aufhalten, hindern


Allgemeine Information

  • Dorf, 9,5 km südöstlich von Heydekrug, 1939: 321 Einwohner, gegründet vor 1540, mit großer Ziegelei 1 km nordöstlich des Ortes[2]


Politische Einteilung

1940 ist Klugohnen eine Gemeinde mit den Dörfern Klugohnen und Maszellen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Klugohnen gehörte 1912 zum Kirchspiel Wieszen, vor 1857 aber zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Klugohnen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.


Standesamt

Klugohnen gehörte 1907 zum Standesamt Uszlöknen.


Bewohner

  • Bewohner von Klugohnen
  • 1832: Consignation Personal-Decem der Schul-Societät Uszloecknen, Seite 95 Klugohnen [1]
  • 1791/92: Amts Heydekrug, Consignation von denen Decimenten, Pro anno 1791/92, Seiten 51,52 Gedmin Klujon [2]


Geschichte

Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922

  • Michael Dargies, 56 ha


Verschiedenes

Karten

Klujohnen auf der Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Oben rechts Klujohnen in der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Klujohnen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Klujohnen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Klugohnen im Messtischblatt 0795 Uszlöknen (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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  1. Werden Taufenbuch 1710-1728
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)