Rominte (Fluss): Unterschied zwischen den Versionen
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Rominte beim Hotel „Alte Mühle“ in Kulligkehmen
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==Geschichte== | == Geschichte == | ||
"Seitdem hat Rominten, diesen Namen erhielt nunmehr Teerbude, mit jedem Jahr ein immer eigenartigeres Aussehen bekommen. Auf Veranlassung des Kaisers wurden Arbeiterhäuser und Wirtschaftsgebäude skandinavischer Art errichtet; die von [[Goldap]] nach Rominten verlegte Oberförsterei erhielt ebensolche Dienstgebäude, und die Brücken im Walde verzierte man mit nordischen Drachenköpfen. Ferner wurde die Rominte ('''Anm. 1893''') oberhalb des dorfes reguliert und eine Badeanstalt eingerichtet, die auch von der Schuljugend und den Touristen benutzt werden darf." | "Seitdem hat Rominten, diesen Namen erhielt nunmehr Teerbude, mit jedem Jahr ein immer eigenartigeres Aussehen bekommen. Auf Veranlassung des Kaisers wurden Arbeiterhäuser und Wirtschaftsgebäude skandinavischer Art errichtet; die von [[Goldap]] nach Rominten verlegte Oberförsterei erhielt ebensolche Dienstgebäude, und die Brücken im Walde verzierte man mit nordischen Drachenköpfen. Ferner wurde die Rominte ('''Anm. 1893''') oberhalb des dorfes reguliert und eine Badeanstalt eingerichtet, die auch von der Schuljugend und den Touristen benutzt werden darf." | ||
<ref> Ambrassat, August: Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912, Nachdruck Weidlich, Frankfurt a.M. 1978, S.163 </ref> | <ref> Ambrassat, August: Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912, Nachdruck Weidlich, Frankfurt a.M. 1978, S.163 </ref> | ||
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[[Bild: Nadrauen.jpg|thumb|left|500px|Ostpreußenkarte um 1925]] | |||
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==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
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Version vom 29. Oktober 2015, 17:28 Uhr
Verlauf
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Name
Der Name beschreibt einen ruhigen Fluss.
- prußisch "rams, roms" = ruhig, demütig, zahm, sittsam, bescheiden, höflich
- "rambus" = faul, träge
- "romanis" = der Ruhige, Aufmerksame
vgl. dazu
- "Romow, Ramawan" = heiliger Wald, in dem ewige Perkunos-Feuer unterhalten wurden
- "Rombinus" = heiliger Berg bei Ragnit
- "Rominten" = heiliger Hain
Geschichte
"Seitdem hat Rominten, diesen Namen erhielt nunmehr Teerbude, mit jedem Jahr ein immer eigenartigeres Aussehen bekommen. Auf Veranlassung des Kaisers wurden Arbeiterhäuser und Wirtschaftsgebäude skandinavischer Art errichtet; die von Goldap nach Rominten verlegte Oberförsterei erhielt ebensolche Dienstgebäude, und die Brücken im Walde verzierte man mit nordischen Drachenköpfen. Ferner wurde die Rominte (Anm. 1893) oberhalb des dorfes reguliert und eine Badeanstalt eingerichtet, die auch von der Schuljugend und den Touristen benutzt werden darf." [1]
Karte
Einzelnachweise
- ↑ Ambrassat, August: Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912, Nachdruck Weidlich, Frankfurt a.M. 1978, S.163