Siegfriedsdorf: Unterschied zwischen den Versionen

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''' Kreis Briesen (Westpreußen)'''
''' Kreis Briesen (Westpreußen)'''
== Geschichte ==
Der Ort war im '''13. Jahrhundert''' ein Zinsdorf der Komturei Schönsee.
''(Urkunde aus dem Jahr 1285)''<br>
Auf Ersuchen des Komturs '''Gerhard''' von Schönsee verlieh der Landmeister '''Konrad von Thierberg''' dem "getreuen Seyfredus" die Schulzerei zu Seyfrederdorw.<br>
Diese Verleihung wurde 300 Jahre später von '''Stephan von Polen''', dem Schulzen '''Simon''' von Siegfriedsdorf bestätigt.<br>
Im Jahr '''1414''' wurde das Dorf von Polen niedergebrannt.<br>
Die aus 10 Bauerhöfen bestehende, wieder aufgebaute Ortschaft wurde im Schwedenkrieg erneut dem Erdboden gleich gemacht.<br>
Als das Land zu Preußen kam, wurde das ziemlich verwüstete Dorf wieder neu besiedelt.<br>
'''1784''' gab es im Dorf 17 Bauern und einen Krüger (Dorfvorsteher)
Der Krüger hieß '''Garbrecht''' der zuvor Diener auf der Burg Schönsee war.<br>
Die Bewohner waren zum größten Teil Deutsche.<br>
Bis 1870 hieß der Ort '''Sierakowo'''.<br>
'''Anfang des 20. Jahrhundert''' gab es, im 2900 Morgen großen Dorf, 
90 Bauernhöfe mit 700 Einwohnern die zu 75% deutsch waren. <br>
Die 2900 Morgen waren zu 90% Ackerland und zu 10% Wiese.<br>
Die Größe der Höfe war  zwischen 3 bis 130 Morgen.<br>
Die größten Höfe, die aus der Zeit Friedrich des Großen stammten, waren bis auf einen alle in deutscher Hand.
'''Quelle''' <ref> Johannes Boie, Ein landwirschaftlicher Kleinbetrieb in Westpreußen </ref><br>


==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
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==Quellen==
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==Quellen==
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Version vom 13. Mai 2013, 13:51 Uhr

Kreis Briesen (Westpreußen)

Geschichte

Der Ort war im 13. Jahrhundert ein Zinsdorf der Komturei Schönsee. (Urkunde aus dem Jahr 1285)
Auf Ersuchen des Komturs Gerhard von Schönsee verlieh der Landmeister Konrad von Thierberg dem "getreuen Seyfredus" die Schulzerei zu Seyfrederdorw.
Diese Verleihung wurde 300 Jahre später von Stephan von Polen, dem Schulzen Simon von Siegfriedsdorf bestätigt.
Im Jahr 1414 wurde das Dorf von Polen niedergebrannt.
Die aus 10 Bauerhöfen bestehende, wieder aufgebaute Ortschaft wurde im Schwedenkrieg erneut dem Erdboden gleich gemacht.
Als das Land zu Preußen kam, wurde das ziemlich verwüstete Dorf wieder neu besiedelt.
1784 gab es im Dorf 17 Bauern und einen Krüger (Dorfvorsteher) Der Krüger hieß Garbrecht der zuvor Diener auf der Burg Schönsee war.
Die Bewohner waren zum größten Teil Deutsche.
Bis 1870 hieß der Ort Sierakowo.
Anfang des 20. Jahrhundert gab es, im 2900 Morgen großen Dorf, 90 Bauernhöfe mit 700 Einwohnern die zu 75% deutsch waren.
Die 2900 Morgen waren zu 90% Ackerland und zu 10% Wiese.
Die Größe der Höfe war zwischen 3 bis 130 Morgen.
Die größten Höfe, die aus der Zeit Friedrich des Großen stammten, waren bis auf einen alle in deutscher Hand.

Quelle [1]

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung SIEORFJO93KE
Name
  • Sierakowo
  • Sierakowo (- 1877)
  • Siegfriedsdorf (1877 -) Quelle (${p.language})
Typ
  • Dorf
Postleitzahl
  • PL-87-410 (2004)
w-Nummer
  • 63232
externe Kennung
  • westpreussen.de:6092
  • SIMC:0845335
  • wikidata:Q7511199
Webseite
Karte
   

TK25: 2879

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kowalewo Pomorskie (1999 -) ( Stadt- und Landgemeinde PL) Quelle

Sierakowo, Siegfriedsdorf (- 1920) ( Landgemeinde) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Johannes Boie, Ein landwirschaftlicher Kleinbetrieb in Westpreußen

Quellen