Minge (Ort): Unterschied zwischen den Versionen

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Bild:Minge_Marie_Kreutz.JPG|; Kreutz, Marie
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Bild:Minge_Schukies_David.jpg.JPG|; Schukies, David
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Bild:Minge_Schukies_Anna.JPG|; Schukies, Anna
Bild:Minge_Schukies_Anna.jpg|; Schukies, Anna
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Bild:Minge_Schukies_Adolf.jpg|; Schukies, Adolf
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Bild:Minge_Mallwitz_Karl.jpg|; Mallwitz, Karl und Auguste
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Bild:Minge_Wieberneit_Martin.jpg|; Wieberneit, Martin
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Version vom 7. Juni 2014, 13:14 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie Regional > Litauen > Minge (Ort)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Minge (Ort)

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Tafel am Haus von Irmchen Schukies (2009)



Einleitung

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Minge (Ort) (Sprich: Minje), Kreis Heydekrug, Ostpreußen

Augiliszke war ein Kleinstort westlich von Minge gelegen[1]. Vermutlich handelte es sich um ein einzelnes Gehöft, das nur vorübergehend existierte. Bisher liegen dazu jedoch keine hinreichenden Quellen vor.

Minge Krug war ein Erbfreihof im Kreis Memel und wurde am 18. April 1896 mit Prökuls vereinigt.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name weist auf ausgedehnte Sümpfe.

  • kurisch "maina" und litauisch "minija" = Sumpf


Allgemeine Information

  • 1785 melirtes Dorf, 1919 Landgemeinde[5]
  • Dorf, zu beiden Seiten der Minge, 11,5 km westlich von Heydekrug, 1939: 205 Einwohner, gegründet vor 1540, Fischerdorf, Wagenfähre über die Minge[6]

Angrenzende Orte

An das königl. Fischerdorf Minge angrenzende Orte
Im Osten: Kraker Ohrt
Im Süden: mit dem Grossen Lanck
Im Westen: Stephen Kuhr
Im Norden: Königl. Wald

Quelle:[7]

Politische Einteilung

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Aus dem Memeler Dampfboot

1785 gehörte Minge (Ort) zum Amt Ruß.[8]
1940 ist Minge (Ort) Gemeinde und Dorf.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Minge (Ort) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kinten.

Katholische Kirche

Minge (Ort) gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.


Friedhof an der Kirche

Die folgenden Fotos sind vom Friedhof wurden 2014 von Hans - Jürgen Wertens aufgenommen, der sie hier freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Standesamt

Minge (Ort) gehörte 1907 zum Standesamt Kinten.


Geschichte

Minge an der Minge wird als das Venedig unter den Delta-Dörfern bezeichnet. Die Häuser stehen auf beiden Seiten des Flusses, der als Straße des Ortes gilt. Mit dem Boot kommen "die Kinder zur Schule, der Arzt zum Kranken, die Männer zum Krug". In wenigen Minuten erreicht man das Haff, den Ruß-Strom und den König-Wilhelm-Kanal, der 1863 zwischen Schmelz und der Minge begonnnen und 1873 vollendet wurde.

Seit 1736 gab es in Minge eine Schule. Das Fischerei-Polizeiwesen wurde 1844 neu geordnet, und so erhielt auch Minge einen Fischmeister, dem die Fischerschulzen und die örtliche Fischereipolizei im Revier Feilenhof unterstanden. [9]


Bewohner

  • 1719: Minge, ein cöllmischer Wasser Kruge, gehört dem Johann Hamburger. Quelle:[10]


Genealogische Quellen


Verschiedenes

Karten

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Siehe Minge auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
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Minge auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Minge im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Minge und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Augiliszke westl. von Minge im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Minge im Messtischblatt 0693 Minge (1911) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MINNGEKL01PG
Name
  • Minge Quelle (${p.language})
  • Minija
  • Minė (1923) Quelle Seite 1090 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66131
externe Kennung
  • geonames:596930
Karte
   

TK25: 0693

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Minge, Minė ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Kintų seniūnija, Kintai (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei) Quelle

Kinten (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Urmesstischblatt von 1860
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
  4. GOV: http://gov.genealogy.net/
  5. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  6. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  8. Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
  9. Kurschat, Heinrich A.: Das Buch vom Memelland, Siebert Oldenburg 1968
  10. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962