Hullern (Haltern): Unterschied zwischen den Versionen

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===Familie "von Hullern===   
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Im Jahre 1282 verkaufte der Ritter Gottfried von Meinövel dem Münster. Bf. Everhard die Manse Hullern. "olim Robertus de Hulleren" heisst es in einer Urkunde von 1260.  
Im Jahre 1282 verkaufte der Ritter Gottfried von Meinövel dem Münster. Bf. Everhard die Manse Hullern. "olim Robertus de Hulleren" heisst es in einer Urkunde von 1260.
 
===Schulte zu Hullern===
1316 Engelbert de Mechelen Schulte zu Hullern.


===Kirchspiel===   
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Version vom 12. August 2006, 20:37 Uhr

Hierarchie

Regional > Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis_Recklinghausen > Haltern am See > Hullern

Hullern (Haltern)

Einleitung

Hullern war ursprünglich eine Bauerschaft des Kirchspiels Haltern. Seine erste urkundliche Erwähnung erfährt der Ort um das Jahr 1000, als "Hulluron" zur Lokalisation einer Hofstelle im Urbar B der Abtei Werden a.d. Ruhr. Geschrieben ist das im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf aufbewahrte, vermutlich auf Stiftungen beruhende Einkünfte-Register von einer Hand des 10./11. Jahrhunderts.In einem Heberegister um 1150 ist dieser Hof, der an die Herren von Lüdinghausen als Lehen vergeben war, dem Werdener Fronhofsamt Werne-Selm zugeordnet.

Sprachwissenschaftlich widerlegt ist das bislang immer wieder für Hullern in Anspruch genommene "Horlon" in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. aus dem Jahre 1017, als dieser der Paderborner Kirche mehrere im Raum Dülmen, Haltern, Lembeck und Recklinghausen gelegene Güter übertrug.

Familie "von Hullern

Im Jahre 1282 verkaufte der Ritter Gottfried von Meinövel dem Münster. Bf. Everhard die Manse Hullern. "olim Robertus de Hulleren" heisst es in einer Urkunde von 1260.

Schulte zu Hullern

1316 Engelbert de Mechelen Schulte zu Hullern.

Kirchspiel

Nach 1268 selbständige Pfarrei mit einer Größe von nur knapp 712 ha. Die Entwicklung des Ortes geht zurück auf einen weiteren Oberhof "De Hulleron" (curtis Hulleren), der zum Dotationsgut des um 1070/1080 gegründeten Stifts St. Mauritz bei Münster gehörte. Mit diesem Hof wurden im 15. und 16. Jahrhundert Mitglieder der Familie von Mechelen auf Sandfort, 1554 Franz von Bodelschwingh belehnt. Die Identifikation des Oberhofes mit dem Hofe Hullermann (nach Darpe, Weskamp 1913) ist widerlegt. Bei diesem Hof handelt es sich um den im Jahre 1983 abgebrochenen Hof Streyl, der nach Aufhebung des Klosters St. Mauritz (1811) über die Domänen-Rentei Werne an Cappenberg fiel.

Entwicklung

1810 kam die Gemeinde zum Großherzogtum Berg und wurde dem Verwaltungsbezirk Olfen zugeteilt, 1815 aber wieder mit Haltern vereinigt. 1837 Trennung von der Stadt, ab 1843 dem Amt Haltern zugehörig; 1929 dem Landkreis Recklinghausen zugewiesen. Fast ein Drittel der Gesamtfläche wird landwirtschaftlich genutzt, ein weiteres Drittel ist Waldfläche.

Bevölkerung

  • Quellen
    • Bistumsarchiv Münster, Generalvikariat, Bestand Hullern, Pfarrkirche ad s. Andream Ap., Pfarre, darin
      • Kommunikantenverzeichnis 1693 (Bestand A 2)
      • Status animarum 1749 - Hs. 149 f. 163
  • Quelleneditionen und Bearbeitungen:
    • Status animarum 1749 - Hs. 149 f. 163, Bearbeitung Martin Heilken, Halterner Straße 23, 48734 Klein Reken
    • Kommunikantenverzeichnis 1693. Bearbeitet von: Ernst-Georg Raaf, Kuchenheimer Straße 90 b, 53881 Euskirchen, e-graaf@gmx.de

Kirchenbuchabschriften

  • Taufen 1663-1899. Bearbeitet von: Martin Heilken.
  • Trauungen 1663-1707, 1737-1900. Bearbeitet von: Martin Heilken.
  • Begräbnisse 1738-1900. Bearbeitet von: Martin Heilken.

Bibliografie

  • Heiko Bruder:Hullern - ein Dorf zwischen Lippe und Stever,Lüdinghausen 1994, bes. S. 13-32


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Stadtteile in Haltern am See (Kreis Recklinghausen)

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